Von Öko zu High-End: Das Tina Müller Playbook für die Weleda-Transformation
Shownotes
Man kann nicht nur Menschen verjüngen, sondern auch Marken! Und in dieser Folge sprechen wir mit jemandem, die zu den Besten ihres Fachs gehört: Tina Müller, CEO von Weleda! Nach Stationen wie Schwarzkopf, Opel und Douglas, widmet sie sich nun einer der spannendsten Transformationen in der Beauty- und Gesundheitsbranche:
Wir lernen, wie sie Weleda als moderne Naturkosmetikmarke zwischen Tradition, Wissenschaft und Lifestyle neu denkt.
Tina ist nicht nur selbst jahrelange Longevity-Enthusiastin und Buchautorin, sie ist zudem Marketing Guru und Innovatorin mit klarer Haltung, die ihre Stimme auf LinkedIn nutzt, wo sie zur meist gefolgten Managerin im DACH Bereich gehört.
Wir erfahren: Was zieht jemanden aus der Welt von Parfum, Glamour & Make-up in ein Unternehmen, das für Natürlichkeit, Biodiversität & „Wellbeing from within“ steht? Wo steht Weleda heute - wer kauft die Marke jetzt, wer soll morgen Schlange stehen? Die Rolle der Gen Z und von SkinTok sowie Social Media beleuchten wir ebenso, wie den Einfluss der Markenbotschafterin der neuen Longevity Linie, Schauspielerin und Aktivistin Maria Furtwängler.
Wir wissen: Longevity ist stark Daten- und Biomarkergetrieben. Kann Naturkosmetik diesen Shift mitgehen – oder muss sie bewusst eine Alternative zum High-Tech-Ansatz sein?
Auch bei Fails und Herausforderungen lassen wir nicht locker. Tina verrät, warum sie lieber Speeding- als Parkingtickets erhält - und wie ihre eigene Resilienz- und Longevity Routine aussieht, um wie ihre Mutter über 90 Jahre alt zu werden.
Powered by PERFORMULA & YEARS.
Produziert von Podstars by OMR.
Transkript anzeigen
00:00:00: Die eine ist Ärztin, Harvard-Absolventin und Unternehmerin.
00:00:04: Sie glaubt an Gesundheit durch Alltag, Achtsamkeit und ein gutes Leben im Gleichgewicht.
00:00:09: Der andere gilt als Supernerd und Wunderkind.
00:00:14: Er glaubt an Gadgets, Daten, Innovationen und dass Technologie der Schlüssel zur Langlebigkeit ist.
00:00:21: Gemeinsam suchen sie nach Antworten.
00:00:28: Willkommen bei Die Ärztin und der Nerd, der Health, Tech und Long Jevity
00:00:33: Podcast.
00:00:34: Powered by Years, Europas modernster Long-Javity Clinic und Performiola, den ärztlich formulierten, hyperpersonalisiertesten Premium Supplements.
00:00:44: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die Ärztin und der Nerd.
00:00:48: Ich bin die Ärztin.
00:00:49: Und ich bin der Nerd.
00:00:50: Und heute haben wir eine ganz besondere Gäste bei uns, nämlich
00:00:53: die liebe
00:00:54: Tina Müller.
00:00:56: Eigentlich muss man gar nicht so viel erklären.
00:00:58: Tina Müller ist nämlich sehr bekannt.
00:01:01: Nicht nur die CEO von Willeda, wo wir heute sehr viel darüber sprechen möchten, sondern eine der bekanntesten Transformatoren und Innovatoren in Deutschland.
00:01:09: Auf LinkedIn, ich glaube immer noch, top eins Account, bist du immer noch vorne dabei, wo sie ihre Stimme nicht nur zu ihren arbeitsbezogenen Themen, sondern auch Haltung rund um Unternehmertum, auch Frauenförderung.
00:01:24: sehr an den Fokus stellt.
00:01:26: Und deswegen freue ich mich so sehr, dass du heute da bist, liebe Tina.
00:01:28: Herzlich willkommen.
00:01:29: Dankeschön.
00:01:30: Danke für die Einladung.
00:01:31: Ich freue mich auch sehr.
00:01:33: Und wie immer, bevor wir uns auf unseren Gäste mit ganz vielen neugingigen Fragen stürzen, hat der Toran sich vorbereitet auf die Folge.
00:01:42: Jetzt hatte ich auf so ein schönes Beauty-Experiment gehofft, aber ich glaub, du hast noch mal was ganz anderes gemacht, ne?
00:01:55: Genau, also normalerweise bereite ich mich ja beim Selbstexperiment vor, meistens vierzehn Tage, wenn es ein bisschen knapper wird, immer nur acht Tage oder so was, bevor der Podcast-Termin ist.
00:02:04: In dem Fall kann ich aber mit einer anderen Zahl auftruppen, nämlich dreizehn Jahre, nämlich ungefähr so lange, wie ich mit meiner Frau schon zusammen bin, denn ich freue mich mega auf diese Folge heute, denn seit dreizehn Jahren benutze ich Willeda-Produkte.
00:02:16: Ich weiß es ganz genau, warum das so ist, weil meine Frau mich damals zum allererst mal in einen Allnatura-Shop.
00:02:23: Gezwungen hat, sorry.
00:02:24: Gezwungen
00:02:25: hat.
00:02:26: Das war ich damals, ich komme aus einer WG, Jungs Life und so was, ne Biolanenreform, hast du keine Ahnung.
00:02:32: Und da hab ich das erste Mal mit Verlederprodukten in Berührung gekommen, habe da, und das ist in dem Fall wirklich unabgesprochene Werbung, ein Anti-Schuppenschampo entdeckt, auf das ich bis heute schwöre.
00:02:45: Und wirklich, das wissen vielleicht auch nicht alle Leute, Ein Halspulver, in dem wenn du so Halsschmerzen hast, dass du das kaufst, dann geht das halt weg.
00:02:52: Also wir sind wirklich loyale Veleda-User.
00:02:56: Und damals, da war man ein bisschen jünger, war das auch ein relativ hoher Preispunkt.
00:03:01: Man musste sich das auch schon leisten, dann für sieben, acht Euro so ein Shampoo zu kaufen ist mittlerweile doch zum Glück ein bisschen anders.
00:03:08: Aber ich habe mich ein bisschen geschämt dafür.
00:03:11: All Natura BioHouse Produkte zu kaufen.
00:03:15: Das heißt nicht, was du dir sofort ins Badezimmer gestellt hast.
00:03:17: Ich meine, du kennst das ja, aus der Beautybranche gibt es Produkte, die stehen extra so, dass Gäste und Gäste, die sehen können.
00:03:23: Und Veleda gehört da damals nicht unbedingt dazu.
00:03:25: Deswegen freue ich mich heute dazu, mit dir dann auch zu sprechen, weil wir ja viel über Verjungen sprechen.
00:03:32: Meistens verjüngen von Menschen, aber man kann ja auch Unternehmen und Marken verjüngern.
00:03:35: So, das ist so der einen Aspekt und der andere.
00:03:37: Das kann ich ja an der Stelle auch outen.
00:03:39: Ich freu mich natürlich auch, du warst übrigens nämlich die erste Person nicht auf die Liste geschrieben, was wünschen wir uns, weil ich die Karriere ja auch schon, was Verjüngen von Marken angeht, ja schon länger beobachte.
00:03:49: Damals noch mit bei Henkel, da gab es ja Sayos, weiß ich, ob das die Leute noch kennen.
00:03:53: Also Haare
00:03:54: begleiten dich, ne?
00:03:55: Haare, nicht mal doch, ja.
00:03:58: Und dann natürlich dann ganz ikonisch Opel mit Umparkenkopf, was von meiner Community bis heute auch natürlich kennt, bis hin zu Douglas und natürlich heute Willeda.
00:04:09: Und wir sitzen ja hier im wundervollen Willeda-Räumen.
00:04:12: Man sieht ja schon einen Produkten, die sehen ein bisschen anders aus als vor dreizehn Jahren.
00:04:17: Genau.
00:04:17: Und deswegen wollen wir direkt mal starten mit unserer Sprechstunde.
00:04:27: Ja, liebe Tina, du bist, ja, wie Thorn jetzt schon umrissen hat, auch aus seiner Perspektive live miterlebt hat, schon für mal zwanzig Jahre, glaube ich, in der Beauty und Schönheitsindustrie unterwegs.
00:04:37: Zuletzt war es ja Douglas, da denken wir hier, du hast doch gerne einen Niekönigsallee, Glamour, ganz viel Innovation.
00:04:45: Und jetzt bist du ja bei Willeda, was ja für ein bisschen anderes Image mit sich bringt.
00:04:51: Wie war denn für dich so dieser Wechsel, diese eigene Transformation auch dahin?
00:04:56: Das fragen mich ja viele, ob es mich auch transformiert hat, seitdem ich bei Willeda bin.
00:05:01: Und für mich war dieser entscheidende Moment, als ich mich Willeda genähert habe oder als die Gespräche anfing, der Besuch in dem großen Heilpflanzengarten in Schwäbisch-Gemünd.
00:05:13: Also, Willeda hat sechs eigene Heilpflanzengärten weltweit.
00:05:17: Einer ist in Brasilien, einer in England.
00:05:20: Und der größte ist, wie gesagt, in Schwäbisch-Gemünd.
00:05:26: Es ist schon eigentlich ein Agrarbetrieb und dort werden die Heilpflanzen auf bio- und biodynamische Art und Weise angepflanzt.
00:05:36: recht früher schon immer sehr naturnah gewesen.
00:05:39: Ich bin im Garten eigentlich aufgewachsen.
00:05:40: Wir hatten einen großen Garten.
00:05:42: Ich habe eine große Dachterrasse heute, wo ich versuche, alles einzuflanzen.
00:05:46: Im Sommer kann ich mich manchmal davon ernähren, von Himbeeren und Brombeeren und Kräutern und alles Mögliche.
00:05:53: Naja, und dann stand ich in diesem Garten und die Chefgärtnerin, eine promovierte Biologin, hat mich dann stundenlang eingewiesen, wie man biodynamisch anbaut.
00:06:04: und das Tolle daran.
00:06:05: ist, es ist komplett ohne Pestizide, es ist ohne künstlichen Dünger, es wird alles kompostiert, es ist ein richtiger Kreislauf.
00:06:17: Man kann sich vorstellen, dieses Mikrobiom eines Bodens, der so behandelt wird, der so bio- und biodynamisch behandelt wird.
00:06:27: Das ist ein sehr gesundes Mikrobiom.
00:06:29: Und die Pflanzen, die darauf wachsen, die sind eben auch sehr besonders.
00:06:34: Und dann wandern die Pflanzen nach der Ernte.
00:06:37: Übrigens die Kalendulaernte ist ja so mit die größte Ernte bei Willeda.
00:06:41: Da wird jede Blüte von Hand einzeln abgedreht.
00:06:46: Wenn es dann soweit ist, dann machen auch ganz viele Mitarbeitende mit an dem Tag.
00:06:49: Ich habe das auch schon zweimal mitgemacht und mit ganz viel Liebe wird jede geerntet und dann geht es direkt in die sogenannte Tincturenproduktion auf dem Gelände und da wird fermentiert, ja, da werden die Essenzen draus gewonnen, wie in so einer Großküche und diese Essenzen werden dann eben weiterverarbeitet in die Kosmetikprodukte, aber auch in achthundert Arzneimittel, die wir haben, was kaum einer so kennt.
00:07:14: Und dieser Besuch im Garten, der hat mich so fasziniert, dass ich gesagt habe, das ist eine so unvergleichbare Art und Weise.
00:07:22: Produkte herzustellen mit einer so tollen Qualität.
00:07:27: Da stimmt die Substanz, ja.
00:07:29: Und jetzt muss man eigentlich hingehen und den Rest einmal modernisieren.
00:07:33: Aber wenn die Substanz so toll ist und die Produkte so toll sind, dann kann man das auch relativ schnell machen.
00:07:39: Und das war dann der Reiz für mich, auf Basis dieser Produktqualität zu sagen und alles andere.
00:07:45: Das transformieren wir jetzt mal in die Zukunft.
00:07:47: Also so
00:07:48: richtig challenge accepted, basierend auf einem
00:07:51: guten
00:07:51: Bauchgefühl.
00:07:52: Das
00:07:52: klingt ein wahnsinnig emotionaler Moment für mich gewesen in diesem Garten zu sein und das so zu beobachten, diese Artenvielfalt da.
00:08:01: Da gibt es keine Schädlingsbekämpfung.
00:08:04: Dann kommen irgendwann auf die Disteln die Läuse und dann werden alle nervös und drei Tage später kommen die Marienkäfer und essen alle Läuse und so reguliert sich die Natur selbst.
00:08:17: Faszinierend.
00:08:19: Ja, das klingt auch wirklich so, als ob du da so richtig nah dran bist und das auch mit Füß und Erlebst.
00:08:24: Das ist natürlich bei so einem Unternehmen auch mit einer langen Historie sehr besonders.
00:08:28: Du hast ja ... Lange schon gesagt, für dich gehört Schönheit und Gesundheit gehört für dich zusammen.
00:08:32: Das hast du ja schon, das weiß ich, vor ein paar Jahren irgendwie so geprägt.
00:08:35: Prämischen
00:08:35: bei Douglas gesagt, hab da die Apotheke gekauft.
00:08:38: Genau.
00:08:38: Und jetzt ist das ja sehr stimmig mit dem Produkt.
00:08:41: Absolut, weil das sind auch zwei Seiten einer Medaille.
00:08:44: Ich glaube, Schönheit entsteht auch aus einem gesunden Körper.
00:08:49: Also eben von außen und von innen.
00:08:51: Und dieser Gründer- und Gründer-Rinnen-Impuls damals von Willeda, es waren ja drei Gründe.
00:08:59: war ja diese Einheit aus Körper, Seele und Geist.
00:09:03: Also zu sagen, man ist eigentlich nur gesund, wenn man körperlich gesund ist, aber wenn man seelisch eben auch gesund ist.
00:09:11: Und diese mentale, mich fragen immer die Leute, was ist dieser Geist?
00:09:14: Und am Anfang habe ich auch mit diesem Geist gefremdelt und habe gesagt, also Körper und Seele, kein Ding, ist klar.
00:09:21: Was ist jetzt dieser Geist?
00:09:22: Und wenn man das aber mal ins Englische übersetzt und sagt, das ist eigentlich meint oder mental.
00:09:28: oder so, dann ist man sofort bei einem top modernen Konzept.
00:09:33: Also auch alles, was IUW da ist, TCM, kommt alles aus dieser gleichen Richtung, nämlich Körper, Seele und Geist, in Einklang zu sehen.
00:09:41: Und das, finde ich, macht Gesundheit aus.
00:09:43: Und auf Basis dieser Philosophie sind ja eben von Dr.
00:09:48: Ita Wegmann, das war die Gründerin.
00:09:50: Das war die erste Frau in der Schweiz, die eine eigene Klinik eröffnet hat.
00:09:54: Das ist ja auch ein Frauen-Roll-Model.
00:09:57: und dann eben der Philosoph dahinter, der Rudolf Steiner und noch ein Chemiker, weil um Produkte zu machen, braucht man am Ende auch noch ein bisschen Schmie.
00:10:05: Und die drei haben ja dann Willeda gegründet, aus diesem Heilimpuls heraus, aus dieser Klinik heraus.
00:10:13: Und die Klinik ist ja heute zusammen mit der antrosophischen Gesellschaft auch noch, sind noch die Haupteigentümer von Willeda.
00:10:20: Total schön, also wenn man ... eben auch das Wort Philosophie heute hört.
00:10:24: Das war auch etwas, was, ich sag mal, eine Zeit lang nicht unwohgt war.
00:10:27: Das fühlte sich nach Taxifahrer, nach Karriere an, nach der Universität.
00:10:31: Und heute in Zeiten von AI, KI, Fake News und Co.
00:10:34: ist, glaube ich, Philosophie einen Kompass zu haben, fast das wichtigste Rückgrat eines Unternehmens, weil es die bewusste Entscheidung für oder gegen etwas halt ist, quasi ein eigener moralischer Nordstern, den man hat.
00:10:45: Und das dann da reinzudenken, ist, glaube ich, auch ...
00:10:48: eigentlich
00:10:48: so zeitgemäß wie noch nie, weil wir sind ja komplett lost mehr oder minder.
00:10:53: Und da eigentlich moralisch ein Kompass schon drin zu haben in der Marke ist, was ich sage jetzt mal für meine Community, was da eine Zeit lang unter Purposewashing gesucht worden ist.
00:11:04: Wir brauchen jetzt hier eine Unternehmensberatung oder eine Werbeagentur anstellen, um einen Purpose zu finden.
00:11:09: Aber manche Unternehmen haben das offensichtlich schon quasi in der DNA drin.
00:11:12: Das stimmt.
00:11:13: Das ist bei einigen Unternehmen so und bei Willeda ist das auch so, weil es eben aber auch aus diesem Gründungsimpuls gekommen ist und nie verschwunden ist.
00:11:22: Man hat diese Werte und man hat diese Sinnhaftigkeit immer am Leben erhalten.
00:11:29: Und wir versuchen das auch weiterzuleben, aber eben auf jetzt eine modernere Art und Weise.
00:11:36: Und wir freuen uns natürlich auch, dass Gesundheit und Schönheit zusammenwachsen und dass Gesundheit auch so ein elementares Thema geworden ist.
00:11:45: Und das Thema Longevity, ich meine, ist ja eigentlich das moderne Wort für gesund bleiben, lange gesund und fit bleiben.
00:11:53: Und das ist etwas, also eigentlich hart wie Leder dieses Thema erfunden.
00:11:58: Und es braucht jetzt einfach mal noch einen modernen Namen, weil andere Namen eben nicht so ganz so schön klingen und nicht so modern klingen.
00:12:08: Aber das hat mich eben auch fasziniert, dieses Gesundheits Thema.
00:12:11: Ich habe ja mal vor über zehn Jahren im Buch geschrieben.
00:12:14: Zum Jungen bleiben ist es nie zu spät, mit einer Ärztin zusammen.
00:12:18: Wo wir ja in deinem Thema unterwegs waren, da war es schon mit dem Zuckerthema und den Kohlenhydraten.
00:12:24: Und warum altert man eigentlich und wie kann man das verhindern?
00:12:27: Haben ständig Blut abgenommen und getestet.
00:12:30: Und alles das, was da drin stand, wir haben ja auch dieses Quadrat schon gemacht.
00:12:34: Da war auch die seelische Komponente mit drin.
00:12:36: Da war dann die Ästhetik noch mit drin, auch ästhetische Behandlungen.
00:12:40: Aber eigentlich waren wir schon relativ nah an dieser Willeda-Philosophie, ohne dass wir uns jemals mit Willeda beschäftigt hatten.
00:12:47: Das
00:12:47: heißt, weil von außen habe ich mich schon gefragt, wie näherst du dich so Themen an wie Anthroposophischer Medizin?
00:12:53: Es ist ja schon auch ganz viel, was jetzt nicht von außen mit der Douglas-Welt zusammengepasst hat.
00:13:01: Liest du dann viel, sprichst du eher mit Menschen?
00:13:03: Du hast beschrieben, du erlebst es auch viel, aber wie machst du das so ganz persönlich?
00:13:07: Also ich mache das eigentlich so, ich habe mich schon immer für Gesundheit interessiert, deswegen auch das Buch geschrieben.
00:13:13: Und ich habe mich, ich näher mich immer über das Produkt, über das eigentliche, die eigentliche Essenz.
00:13:19: und ich habe auch bei Willeda, weil Willeda ist dann zwanzig Prozent Pharma mit achthundert Arzneimitteln und der achtzig Prozent vom Umsatz ist Kosmetik.
00:13:29: Aber mich haben natürlich die Arzneimittel interessiert, vor allen Dingen auch, weil und da kann man ja nicht alles selber testen.
00:13:37: Da geht es ja dann schon, auch um ein paar Krankheiten, die man vielleicht akut man nicht hat.
00:13:43: Aber es gibt so einiges bei Willeda, was eben auch zur Prävention gut ist oder zur Long-Shelfty gut ist.
00:13:51: Und das habe ich alles versucht, am Selbsttest auch auszuprobieren, um mich auch diesem Thema Naturmedizin zu nähern.
00:14:00: Das ist ja eine bestimmte Kategorie.
00:14:02: Bei Arzneimitteln wird oft die Anthroposophische ... Arzneimittel werden oft mit Homöopathie verwechselt.
00:14:09: Das stimmt überhaupt nicht.
00:14:11: Weil Homöopathie potenziert, das macht die anthroposophischen Arzneimittel nicht, sondern das sind wirklich Naturessenzen, Pflanzen, Heifflanzen, die dann eine bestimmte Wirkung haben.
00:14:24: Aber es ist eben nicht wie in der Homöopathie.
00:14:28: Und dieser Gedanke, dass Arzneimittel sind nur eine Kraft.
00:14:35: dieser, was man bei Willeder auch diesen Heiler-Willen nennt, das Arzt, diesen unbedingten Heiler-Willen.
00:14:43: Die Ärzte haben ja einen Rieseneinfluss auf den Patienten, allein durch die Anwesenheit, durch die Kommunikation.
00:14:51: Und das wird ja total unterschätzt, aus meiner Sicht.
00:14:54: Es wird ganz schnell ein Rezept geschrieben, hier ist ein Medikament, wiedersehen, irgendwann wiederkommen.
00:14:59: Aber
00:15:00: dieser Kontakt zwischen Arzt und Patient, der sich dann eben auch mal ums See befinden, kümmert.
00:15:06: Und in der Anthrosocien Medizin gibt es Mahltherapie.
00:15:09: Es gibt Musiktherapie.
00:15:11: Ich habe mir die Kliniken angeguckt.
00:15:13: Wittenherdig, Havelhöhe, alles heim, die Klinik.
00:15:17: Das ganze Pflegepersonal tickt völlig anders.
00:15:20: Dann kriegen die Patienten, die dort im Krankenhaus sind, kriegen dann Massagen.
00:15:26: Sie kriegen Wickel gemacht.
00:15:28: Diese Zuwendung zum Patienten, zum Menschen ist eine völlig andere.
00:15:35: Und daran glaube ich total.
00:15:38: Ja, das kann ich sehr gut einfühlen.
00:15:40: Ich arbeite in der psychosomatischen Medizin, wo wir auch dieses biopsychosoziale Modell haben.
00:15:46: Und wir bieten ja auf Station genau das an.
00:15:48: Kunst, Musik, Gruppe, so dieses Zusammen-
00:15:50: ...
00:15:51: Ich durfte ja auch bei einem Gesundheitstag teilnehmen.
00:15:53: Da wurde auch dieser Heilerwille so besprochen.
00:15:55: Und ich dachte auch so, es geht so viel um Zuversicht und Vertrauen in den Körper, wo man dann manchmal auch andere für braucht.
00:16:01: Und das wurde da sehr so deutlich.
00:16:04: Was ich auch sehr spannend fand ... auch mitbekommen ab an dem Tag.
00:16:09: Ihr habt ja nun mal jetzt nicht nur das Thema Longevity als Begriff aufgegriffen, sondern wirklich als Produkt.
00:16:14: Das hast du ja sehr schnell zusammengebracht.
00:16:16: Kastinierend eigentlich.
00:16:18: Die ist ja Longevity.
00:16:19: Du bist ja erst seit zwei Jahren da.
00:16:20: So ein Produkt braucht ja auch R&D und das ist ja dann
00:16:22: so was.
00:16:23: Ja, dazu muss man aber natürlich sagen, ich hatte einen riesen Vorteil.
00:16:26: Es war schon relativ viel in der Entwicklung oder auch schon entwickelt.
00:16:30: Aber man wusste noch nicht so genau, was mache ich jetzt damit?
00:16:35: Oder wie nenne ich das auch?
00:16:37: Aber wir haben eine, in unserer Forschung gibt es eine Abteilung, die heißt Actives Development.
00:16:42: Das heißt, die forschen genau an den Pflanzenkombinationen.
00:16:46: Wie kann ich die zusammenbringen?
00:16:48: Welche Verjüngungswirkungen haben sie?
00:16:51: Und in diesem Fall diese neue Gesichtspflege, sehr longevity.
00:16:55: Da ist das Prinzip dahinter der NAD Plus Booster.
00:16:59: Alle NAD plus im Körper, das ist so eine Art Coenzyme.
00:17:05: Mit der Zeit geht das runter.
00:17:06: Also wir alternen und dann geht das runter leider schon ziemlich früh.
00:17:10: Ja,
00:17:11: mit den zwanzig.
00:17:12: Deswegen sind ja im Moment diese NAD-Plus-Infusionen auch so unwurk, weil man dann hofft, dass man, wenn man den Spiegel anhebt, damit sich wieder verjüngt und länger fit bleibt.
00:17:24: Und in der Haut gibt es dieses Enzym natürlich auch.
00:17:27: Und uns ist es gelungen, oder unserer Forschung ist es gelungen, einen Pflanzenkork, der zu entwickeln, der das wieder hochboosten kann in der Haut.
00:17:35: Und dadurch auf Zellebene, und dadurch kann ich das altern so ein bisschen auf.
00:17:40: kann ein paar Falten auch wieder reduzieren und gibt der Haut so eine jugendliche Ausstrahlung.
00:17:46: Und das ist natürlich dieser Begriff Longcheve, die passt hervorragend darauf.
00:17:50: Deswegen haben wir es da drunter gepackt.
00:17:53: Und das ist natürlich eine sehr, sehr hochwertige Rezeptur.
00:17:56: Deswegen haben sie auch in die Parfumrie jetzt eingeführt und nicht in die Drogerie.
00:18:01: Und das ist auch ein großer Schritt für Willeda, weil wir sind ja entweder in der Apotheke oder in der Drogerie und jetzt starten wir gerade in der Parfumrie.
00:18:09: Parfümrie mit dieser Assemblance, der wird die Gesichtspflege.
00:18:12: Was ich mich bei dem Thema fragen, ist so ein bisschen auch die Polen, die Anne und ich besetzen.
00:18:16: Anne ist ja quasi für die gesamte Menschheit mit Routinen und Basis und guter Ernährung, Bewegung, Gesundheit.
00:18:21: Und ich bin ja eher so im High-Tech-Science-Bereich.
00:18:24: Tag, tag, tag, tag.
00:18:26: Wenn ich über Naturkosmetik nachdenke, denke ich, da darf eigentlich keine Technologie drin sein.
00:18:31: In meinem banalen Glaube.
00:18:32: Sondern da ist so ein Schamane.
00:18:35: Ja, ich überspitze jetzt mal.
00:18:37: Der Kräuter halt an, ja.
00:18:40: Und ein bisschen so zwischen Tcm und Ayurveda, ja.
00:18:44: Also wirklich mit so einem Spirit.
00:18:46: Wie ist da bei euch genau der Wachstumsfahrt?
00:18:50: Das Produkt sieht schon, das ist ja so Gold für Leute, die das jetzt nicht kennen.
00:18:54: Es sieht schon so ein bisschen ... Anders aus als das, was man sonst kennt.
00:18:58: Es hat schon so eine Performance-Ebene, die mit eingebacht ist.
00:19:03: Und dann hat man bei Willeda eben mit... Blüten und Kräutern zusammen.
00:19:07: Also wo seht ihr da euren Sweetspot?
00:19:10: Also wir fassen das zusammen unter Swiss Natural Science und bewusst unter Natural Science.
00:19:16: Eben nicht nur es ist nicht die zermahlenden Kräuter einfach irgendwo reingerührt, sondern dieser Science-Part ist ganz entscheidend, nämlich die Kombination zu finden und dann die Kräuter auch in die Heilpflanzen zu boosten.
00:19:30: Und das ist dann eben der Tech-Part.
00:19:35: Beim Thema Verjüngung in der Hautpflege geht alles Richtung Performance.
00:19:40: Weil wir Frauen verstehen keinen Spaß bei Falten.
00:19:43: Also die müssen weg oder zumindest sollen sie nicht mehr so viel kommen.
00:19:49: Und da zählt absolut Performance.
00:19:51: Und es ist eben, der Naturkosmetik wurde oft angedichtet, das ist keine Performance gegen Falten, weil es ist ja nur irgendwie ein paar Kräuter.
00:20:00: Und das stimmt natürlich überhaupt nicht.
00:20:02: Das stimmt auch nicht bei den Arzneimitteln.
00:20:04: Natur hat eine unheimliche Kraft, wenn ich sie durch Wissenschaft und Science auf das Niveau bringe.
00:20:11: eben Raushohler aus der Natur.
00:20:14: Unsere blaue Enzian- und Edelweißlinie, mit der bekomme ich sechzig Prozent mehr Collagen in die Haut, das sogar patentiert.
00:20:22: Und wir fangen jetzt eben an, das zu sagen, ja, und darüber, wie alle anderen herkömmlichen Kosmetikmarken darüber zu sprechen und das auch mit Demos zu unterlegen, ja, mit vorher Nachherbildern, also wie man es so macht, aber eben mit dieser Naturkomponente und klar zu demonstrieren, dass Natur mindestens die gleiche Wirkung hat wie die konventionelle Chemie.
00:20:50: Und ich glaube, darauf haben auch ganz viele gewartet.
00:20:53: Auf diese Salon Javity Produkte, eine Bekannte von mir, hat hier in Düsseldorf einen tollen Bookstore, der local Bookstore, die sagte zu mir original, als sie es gesehen hat, da habe ich dreißig Jahre darauf gewartet.
00:21:05: Jetzt habe ich endlich diese Veleda-Qualität in Hightech.
00:21:11: zur Verjüngung und dann auch noch in so einem Premium-Design.
00:21:15: Und da kommt genau das, was du vorhin sagtest.
00:21:17: Ja, das hat man sich nicht so gerne ins Badezimmer gestellt.
00:21:20: Das haben wir auch über Marktforschung natürlich auch rausgefunden.
00:21:24: Weil die Menschen finden die Produkte toll, aber sie wünschen sich ein moderneres, mehr premium Design.
00:21:31: Und das haben wir jetzt einfach mal...
00:21:33: Weil sie auch teuer war schon immer.
00:21:34: Ja, es ist auch heute noch in der Drogerie auch die teuersten Produkte.
00:21:40: Und ich finde, dann müssen sie auch ein bisschen so aussehen, damit es kann... keine Dissonanz gibt, ohne dass man die Grundwerte jetzt verletzt.
00:21:48: Also Willeda muss auch immer nach Willeda aussehen.
00:21:51: Aber man sieht es ja hier hinter stehen ja zum Beispiel die Booster Torps hier, die gerade uns aus den Händen gerissen werden, wie ein modernes Willeda-Design eben auch aussehen kann.
00:22:03: Und es ist immer noch Willeda.
00:22:05: Und dieser Spagat, das ist schon ein Spagat für eine Marke.
00:22:10: Also das ist von Alnatura zu Douglas jetzt gesprochen.
00:22:14: Und wir sind immer auch noch bei Allnatura.
00:22:16: Und wir haben auch noch viele Produkte im Sortiment, die auch genau da ein Super-Match ist.
00:22:21: Aber wir sehen ja auch an dem Zuspruch und an den Wachstumsraten.
00:22:26: Wir wachsen zweistellig im Moment in der Kosmetik.
00:22:29: Wie viele doch darauf gewartet haben, dass dieser Schritt passiert?
00:22:34: Es ist ja auch, dass wir in unserer allerersten Folge diskutiert haben, das Long Javity.
00:22:38: So ein Sammelbegriff ist für verschiedene Communities, die aufeinander treffen.
00:22:41: Wir haben zum einen, ich sag jetzt mal, die Anti-Aging-Community, die Dermatologinnen, so, dann haben wir aber auch die Esoterika, die chinesischen, also eine TCM-Leute.
00:22:51: Ich hab ja auch eine Ayurveda-Kurren so alles gemacht.
00:22:54: Auf einmal finden wir so ein Common Ground, wo wir sagen, okay, hier können wir uns auf gewisse Prinzipien einigen, weil eben TCM schon ultra lange existierten, dass schon immer eigentlich integrative Präventionsmedizin halt war.
00:23:05: Und das finde ich halt so spannend.
00:23:07: Gleichzeitig ... Frage ich mich, ich kenne, ich berate auch viele Fashionkonzerne.
00:23:13: Und da war ganz lange immer das Thema Bio und Nachhalt, ich stellen mir nach vorne, USP und so was.
00:23:20: Und jetzt sagen alle so eigentlich, es ist ein Zwischenhygienefaktor oder irrelevant.
00:23:24: Eigentlich gar nicht mehr so ein Booster.
00:23:27: Wie ist das eigentlich eine Naturkosmetik?
00:23:29: Also ist das, sind da Premium-Margen drin, weil es, weil da mehr geht?
00:23:35: Oder geht es eher dahin, dass man sagt, okay, das ist Etwas, was man haben muss, ist ein Hygienefaktor.
00:23:40: Aber eigentlich brauchen wir jetzt die Swiss Natural Science.
00:23:43: und ein bisschen mehr Laborfassette.
00:23:45: Also wie stelle ich mir das vor?
00:23:47: Ja, da kommen so verschiedene Dinge zusammen, glaube ich.
00:23:50: Du sprachst über Nachhaltigkeit.
00:23:52: Willi, da ist ein extrem nachhaltiges Unternehmen.
00:23:55: Aber Nachhaltigkeit ist nicht der Kaufgrund Nummer eins.
00:23:58: Also wenn ich eine Hautpflege haben möchte zur Verjüngung, dann ist Nachhaltigkeit super.
00:24:05: Aber erstmal brauche ich die Leistung.
00:24:07: Erst will ich hier sechs Prozent mehr Collagen in die Haut und dann freue ich mich auch noch darüber, dass es nachhaltige Verpackungen... sind und dass Nachhaltigkeit grundsätzlich eine Rolle spielt.
00:24:17: Ich finde ja, viel wichtiger in der heutigen Zeit, das, was wir auf die Haut geben oder zu uns nehmen, wo kommt das denn überhaupt her?
00:24:27: Wo ist eigentlich die Quelle?
00:24:28: Ja, und wir alle versuchen, mehr Pflanzen zu uns zu nehmen.
00:24:33: Wir alle wissen, es ist gesünder, uns pflanzlich zu ernähren.
00:24:37: Aber wir müssen viel mehr aus meiner Sicht fragen, wo kommen die Pflanzen her?
00:24:40: Wo sind sie denn angebaut?
00:24:42: Wie werden sie denn angebaut?
00:24:44: Supply Chain, ja.
00:24:46: Weil das Geheimnis, glaube ich, einer gesunden Ernährung, einer pflanzlichen, gesunden Ernährung, liegt natürlich auch im Anbau der Pflanzen.
00:24:54: Das habe ich alles gelernt.
00:24:55: jetzt bei ... wie leder natürlich das ist.
00:24:57: vorher war ich da auch nicht so fit aber das hat ja auch was mit nachhaltigkeit zu tun.
00:25:02: ja und das gleiche gilt natürlich für die hautpflege.
00:25:06: und je mehr wir uns damit beschäftigen das was wir zu uns nehmen oder auf die haut geben wo kommt das genau her?
00:25:13: wie ist das angebaut nach welchen standards und wie ethisch auch, natürlich dahinter, weil alles hat ja, und ich meine, das weißt du an, als Ärzten am besten, wir haben alle dieses Mikrobiom, wir haben das Haut-Mikrobiom, wir haben das Magen-Damen-Mikrobiom und alles, was wir da zu uns nehmen, hat einen Einfluss.
00:25:32: und wenn das... gut ist, dann geht es uns auch ganz gut.
00:25:38: Deswegen bin ich ganz beruhigt, wenn ich weiß, wo es herkommt und wie es angebaut wird und dass da ein gewisser Kriterien auch sind.
00:25:49: Und bei der Naturkosmetik, es gibt hunderttausend Marken und alle sagen, wir sind Naturkosmetik.
00:25:56: Aber wo ist denn jetzt der höchste Standard?
00:25:59: Und es gibt Siegel dafür.
00:26:00: Es gibt zum Beispiel das Natursiegel.
00:26:03: Das schreibt ganz gewisse Kriterien vor.
00:26:05: Die sind hammerhard zu erfüllen.
00:26:07: Da darf man nämlich fast gar nichts, was schlecht ist.
00:26:12: Und dann ist es halt die Frage, welche Marke richtet sich nach welchen Kriterien, ja, wie rein oder wie wirklich Naturkosmetik.
00:26:23: Und da muss jeder so ein bisschen seinen Weg auch finden.
00:26:25: Aber ich glaube, diese Siegel und diese Zertifizierung kann helfen, Sicherheit da zu schaffen.
00:26:31: Für den Handel, damit die sehen, okay, ihr habt einfach eine gewisse Niveau oder Verstehen das von
00:26:36: dem Moment.
00:26:36: Ja, auch für die Verbraucher.
00:26:38: Das findet man ja dann auf dem Produkt das Siegel auch.
00:26:41: Und ich dachte auch vielleicht für Personen, die dann euch ihr Gesicht schenken.
00:26:45: Das war ja auch vielleicht bei Selangivity.
00:26:48: hast ja schnell geschafft, nicht nur das Logo zu ändern von Willeda, sondern ganz andere Geschichten zu erzählen.
00:26:53: Einmal so eine Junge mit
00:26:55: den
00:26:56: Drops, die du eben erwähnt hast, aber auch bei Salon Javiti habt ihr ja wirklich eine sehr prominente Person.
00:27:00: Und ich hatte es so verstanden, dass da auch eine sehr wertorientierte Zusammenarbeit besteht.
00:27:04: Maria Furtwängler, ja.
00:27:06: Also in meiner langen Karriere wollte ich immer schon mal mit Maria Furtwängler zusammenarbeiten.
00:27:13: Und sie hat mir immer ein Korb gegeben.
00:27:14: Echt?
00:27:15: Ja.
00:27:15: Nicht weder bei Schwarzkopf geschafft, noch später geschafft.
00:27:19: Es kam immer ein Nein vom Management.
00:27:24: Und dann war es so, dass ich war eingeladen zu sprechen auf dem DLD Nature.
00:27:30: Das ist ein Konkret, wo es um Natur ging, um Artenvielfalt.
00:27:35: Und weil wir ja diese besondere Art haben anzubauen, wurde ich eingeladen, eine Kino dazuhalten.
00:27:42: Und das war ihr Konkret.
00:27:43: Den hat sie ins Leben gerufen, weil sie diese Stiftung auch gegründet hat.
00:27:49: Manisa-Stiftung, wo sie sich für Artenvielfalt einsetzt, aber auch für Diversity.
00:27:53: einsetzt.
00:27:54: Und da haben wir uns dann näher kennengelernt.
00:27:57: und dann habe ich sie eingeladen in den Garten, in den Heifpflanzengarten nach Schwäbisch.
00:28:02: Weil ich habe gedacht, wenn sie dieses Erlebnis hat, was ich hatte, dann ist sie bestimmt überzeugt und sie kam mit ihrem Hund.
00:28:13: Sie ist jetzt auch total naturverbunden und hat ja auch diese Dokumentation gemacht über Artenvielfalt, die ich wirklich jedem empfehlen kann, war glaube ich ZDF.
00:28:23: Und dann haben wir stundenlang in diesem Garten auch Zeit verbracht und dann war es eigentlich klar.
00:28:30: dass das ein super Match ist.
00:28:32: Und dann sind wir auch zusammengekommen.
00:28:35: Und sie ist heute die Markenbotschaft dran für diese Linie.
00:28:38: Und ich bewundere sie sehr.
00:28:40: Ich finde, sie ist eine tolle Frau, nicht nur eine tolle Schauspielerin, aber auch wie sie auch mit Altern umgeht.
00:28:48: Und dass sie sich ihre Jugendlichkeit so erhalten hat.
00:28:52: Und jetzt noch besser aussieht.
00:28:54: Herr Melena, das konnte man jetzt beim Bambi übrigens sehen.
00:28:57: Toll.
00:28:59: und ist eine super Partnerschaft.
00:29:03: Klasse, sich mit ihr auszutauschen und mit ihr zusammenzuarbeiten.
00:29:06: Das heißt, ihr hat auch so einen sehr ganzheitlichen Blick dann aufs Leben.
00:29:10: Und ich glaube, sie macht... Auch sie investiert auch viel in ihre Gesundheit.
00:29:17: Sie achtet darauf, was sie ist.
00:29:21: Sie interessiert sich auch für alle Hacks zum Thema longevity.
00:29:25: Ja,
00:29:25: da auf deine.
00:29:26: Wir sind ja heute auch noch
00:29:27: gespannt.
00:29:29: Aber Stichwort Gesicht und Testemun.
00:29:31: Ich meine, wir haben ja, also ich nicht direkt mit dir, aber eine Jungfamathia Vergangenheit, auch im Du-Klasse, da wurde ja auch nicht gespart.
00:29:37: Da hat man schon auch geguckt, oben hoch, im Regal reinzugreifen.
00:29:43: Aber habt ihr so eine richtige Testimonial, Crater und Influencer Strategie?
00:29:48: Weil ich bin ja auch in anderen Beautykonzernen ja auch mit drinnen und da reden wir jetzt für siebzig Prozent eigentlich über, ne?
00:29:56: Welche Gesichter, welche Global Ambassadors, welche Local Ambassadors, ja, was ist earned, was ist paid, was ist Community-zentriertes Arbeiten?
00:30:08: Habt ihr da eine Strategie?
00:30:09: Geht ihr in bestimmte Communities ein?
00:30:11: Wählt Community-Heads aus?
00:30:13: Oder habt ihr auch so einen strengen Kriterienkatalog?
00:30:18: Also unter den Biomakerwerten machen wir nämlich da nichts.
00:30:24: Wie stelle ich mir
00:30:25: so eine Marke vor?
00:30:25: Das ist leicht, oder?
00:30:26: Ich glaube, die Passung, die ist extrem wichtig.
00:30:29: Influencer oder auch der ganze User-Generated-Content, das muss schon auch zu den Werten von Willela passen.
00:30:37: ist die Auswahl ganz entscheidend.
00:30:40: Wir haben eine eigene Abteilung auch dafür, wo wir mit Influencern, also wo es darum geht, die richtigen Influencer zu finden, ja, mit den Communities zu arbeiten.
00:30:51: Und aus meiner Sicht muss es sehr zielgruppenspezifisch sein, ja.
00:30:56: Also für eine Anti-Aging-Serie, die «Fürzig Plus» anfängt, ja, muss ich anders operieren als für die Booster-Dorps, wo ich bei «Fünftzin» schon anfange.
00:31:06: Und es gibt noch einen anderen Trend in der Kosmetik.
00:31:10: Wir haben ja seit dreißig Jahren gehofft, dass die Herren endlich mal zu Kosmetik greifen.
00:31:16: Hat ja nie stattgefunden.
00:31:18: Höchstens das Schuppen-Champo.
00:31:21: Aber jetzt, jetzt, jetzt, jetzt kommt es.
00:31:26: Junge Männer interessieren sich für Nischenpaffers.
00:31:30: Das ist unfassbar.
00:31:33: Aber
00:31:33: auch Marken wie Jean-Paul Gaultier zum Beispiel.
00:31:35: total penetriert in diese Zielgruppe.
00:31:40: Und auch, was Gesichtspflege angeht, gibt es einen anderen Zugang jetzt, der Jungs zu diesem Thema.
00:31:47: Deswegen haben wir auch bei den Booster Drops einen männlichen Influencer genommen, diesen Bene aus den Elevator Boys, um das Unisex zu spielen.
00:32:00: Wie wir das machen ist, wir schauen uns an, was bringen wir auf den Markt?
00:32:03: Welche Innovationen lancieren wir?
00:32:05: Welche Kampagne machen wir dazu?
00:32:07: Und welche Influencer passen dann dazu?
00:32:11: Wie viel machen wir selber?
00:32:12: Wie viel lassen wir von der Community createn?
00:32:14: Das sind ja heute die Fragen.
00:32:16: Und das kann man, glaube ich, nur immer individuell entscheiden, pro Launch oder pro Thema.
00:32:21: Man kann das nicht einfach über einen Kamm scheren.
00:32:25: Und dann genießt ja, wie Leder ... Etwas, was ganz wenige Marken genießen, dass große Celebrities Willeda einfach posten und über Willeda sprechen, ohne dass wir damit jemals was zu tun gehabt haben.
00:32:37: Also ob das Victoria Beckham ist, du Barrymore, Bella Hadid jetzt, dann dieser Tennis-Spieler, genau.
00:32:46: Mbappi liegt bei den Europameisterschaften auf dem Rasen.
00:32:49: Daneben steht das Willeda-Massage-Öl.
00:32:52: Und dann werde ich immer gefragt, naja, was habt ihr denn
00:32:55: dafür bezahlt?
00:32:56: Bella Hadid oder Hailey Bieber, die hat ihre eigene Marke für ein Irregeld verkauft hat, hält ins Bild und nimmt Skinfood und sagt, ich brauche acht Tuben im Monat davon.
00:33:11: Und dann geht bei unserer Umsatz geht natürlich schlachartig hoch, wenn solche Stars dann aus Amerika oder aus England das ins Bild halten.
00:33:21: Und wir könnten uns das ja gar nicht leisten.
00:33:23: Dafür sind wir ein bisschen klein, aber wir profitieren natürlich enorm davon und wir genießen das und ich glaube das macht... machen diese Persönlichkeiten nur mit Marken, wo sie wirklich von der Produktqualität dahinter stehen.
00:33:38: Heli Biber hat neulich unsere Windel-Wund-Creme gepostet, weil sie jetzt ja irgendwann ein Kind bekommen hat.
00:33:45: Und dann hat sie ihre Top-Ten-Sachen-Milch-Abpum-Geräte.
00:33:50: Und so weiter.
00:33:51: Und plötzlich kamen wie Leder die berühmte Wund-Creme.
00:33:55: Und dann dachte ich auch, wow, ja.
00:33:58: Ja, aber ... Das ist dann so earned Content, ne?
00:34:01: Aber
00:34:02: ich lass dich da jetzt nicht raus, weil das jetzt für alle, die zuhören, die wollen ja was lernen, ne?
00:34:06: Gibt es irgendetwas, was du eventuell gemacht haben könntest?
00:34:09: Ja, strategisch, ne?
00:34:12: Die Likelyhood erhöht?
00:34:13: hat das solche Menschen dieses Produkt kennen?
00:34:16: Ich gar nicht, ehrlich gesagt, sondern ich glaube, das ist eben seit hundert Jahren kein Kompromiss bei der Produktqualität.
00:34:26: Wichtiger.
00:34:26: Ich meine, ich war ja schon in anderen Kosmetikunternehmen und habe jedes Jahr eine Kostsavingrunde gemacht
00:34:32: und
00:34:33: irgendwann war das Duschgehen nur noch Wasser.
00:34:36: Und das hat man bei Willeda nie gemacht.
00:34:39: Also die Qualität unantastbar und die Skinfood-Creme ist die Originalformel, die wird nächstes Jahr hundert, die Skinfood-Creme, es ist die Originalformel.
00:34:50: Das
00:34:50: ist eine dicke, grüne Pap,
00:34:51: ne?
00:34:51: Genau, diese Allzweck-Creme, die alles kann.
00:34:55: Kann ich nur empfehlen, abends dick auftragen aufs Gesicht, sieht man morgens gleich ein paar Jahre jünger aus.
00:35:00: Also da ist nichts.
00:35:02: dran verändert worden.
00:35:04: Da ist nichts reduziert worden, da ist nichts verwässert worden.
00:35:08: Und diese Produkte kosten ein Haufen Geld, weil sie ja so auch entwickelt worden sind und die Pflanzen so angebaut werden.
00:35:15: Aber nie ist jemand hingegangen und hat gesagt, bring mal bitte die Formelkosten zwanzig Prozent runter.
00:35:22: Und das ist das Geheimnis.
00:35:24: Das heißt, es ist spannend, weil es ist etwas, was wir im Business, im Kontext von Transformationen oft besprechen.
00:35:30: Wer gibt ja den Spruch, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
00:35:33: Auf der anderen Seite lernen wir aber auch, dass eine konsequente Konsistenz und Beharrlichkeit auf gewissen Kieprinzipien, vor allem in einer Zeit, in der sich ständig alles verändert, ein Wettbewerbsvorteil sein kann.
00:35:44: Also auch wieder da ein Spannungsfeld.
00:35:47: Wir sprechen hier viel von Spannungsfeld.
00:35:48: Ich kenne, wie du z.B.
00:35:49: Essens, hat mir drüber gesprochen, aus Kosovo, hier schaut dort an die liebe Familie in Sulzbach, Riesenkonzern.
00:35:56: Die leben davon, dass die ... wirklich jedes Quartal Innovationen durchrotieren, sodass der Handel immer wieder neuen Stimuli hat.
00:36:04: Und ihr habt, glaube ich, eher ein Sortiment, ich sehe die Skinfood gerade, ein Sortiment, was sehr beständig ist.
00:36:09: Wie ist da die Prozentualität?
00:36:11: Weniger.
00:36:11: Also wir haben jetzt viele neue Sachen auch gebracht und das braucht es
00:36:15: auch.
00:36:16: Um Innovationen ist das A und O für den Kosmetikbereich.
00:36:22: Nicht bei den Arzneimitteln ist das nicht so.
00:36:24: Um das gleich zu differenzieren.
00:36:26: Aber im Kosmetikbereich braucht es... ist diese Innovation, weil der Kosmetikbereich tickt ja so ein bisschen Hope over Experience.
00:36:34: Und ich will natürlich, ich hoffe immer, okay, noch volleres Haar, ja, noch weniger Falten.
00:36:40: Dadurch bin ich so... Neugetrieben.
00:36:44: Unersättlich.
00:36:45: Ja, man liebt Neuigkeiten in dem Bereich, weil es eben von der Hoffnung auch getrieben ist, noch besser auszusehen, noch jünger auszusehen.
00:36:53: Deswegen braucht es auch diese Neuigkeiten in dem Bereich.
00:36:56: Und das hat Willeda... nicht ausreichend gemacht.
00:37:00: Also, man hat diese Blockwasser, diese ikonischen Sachen wie Skinfood, die werden auch immer bleiben.
00:37:05: Aber es braucht dann schon Neuigkeiten, um das weiterzustimulieren.
00:37:10: Und deswegen wurdest du auch geholt.
00:37:11: Man muss ja sagen, du kamst ja in einer etwas schwierigeren Situation aus.
00:37:14: Ja,
00:37:15: genau.
00:37:17: Weil man eben nicht in allen Dingen mit der Zeit gegangen ist, ist... dann irgendwann der Umsatz ein bisschen runtergegangen.
00:37:27: Und der Profit auch ein bisschen runtergegangen.
00:37:30: Und dann hat man sich schon überlegt, was machen wir denn jetzt?
00:37:32: Jetzt müssen wir schon einen größeren Modernisierungsschritt machen.
00:37:36: Und dann kam ich her.
00:37:37: Genau.
00:37:38: Und jetzt bist du ja tatsächlich auch... Wenn du den Begriff magst, Corporate Influencer, du hast ja auch nun mal eine Reichweite.
00:37:45: Vor allem auf LinkedIn habe ich ja am Anfang auch schon gesagt, ist das auch ein Hebel, der sich bemerkbar macht, weil es geht ja um Vertrauen in eine Marke und du bist eine Person, du bist ja eine Person, Marke.
00:37:55: Das heißt, da bringst du ja gerade zwei Sachen zusammen.
00:37:57: Seht ihr das auch?
00:37:59: Ja, und das ist natürlich ... Also, Willeda profitiert natürlich auch von meiner Reichweite, von meiner Medialpräsenz auch.
00:38:10: Und ja, also ich mach das nicht häufig, dass ich meinen Kanal jetzt auf LinkedIn für Verkaufnütze jetzt.
00:38:21: Aber ich hab's jetzt einmal gemacht, weil ich dieser wunderschöne Adventskalender von Keratil ... gezeichnet, den hab ich dann gepostet, ja.
00:38:33: Und hab zum ersten Mal in meinem Leben, weil wir wollten es dann auch mal wissen, ein Rabattcode reingesetzt, Tender zehn oder so, ja.
00:38:41: Und dann am nächsten Tag rief mich meine E-Commerce-Truppe an und hat gesagt, man können wir das mal öfter machen, ja.
00:38:47: Das ist ja total angenehres.
00:38:50: Es ging richtig nach oben.
00:38:52: Und daran sieht man natürlich schon ... die die Power dieser Reichweite.
00:38:58: Ich meine, es sind zweihundertachtstausend Follower, die alle relativ vermögend nämlich mal an sind.
00:39:04: Auf LinkedIn eher die Höheneinkommensklassen.
00:39:06: Und da war das halt ein guter Push.
00:39:11: Aber für mich ist LinkedIn eine Plattform, wo man über das Business spricht und wie man das Business macht, aber auch über Gesundheit spricht.
00:39:19: Ich mache relativ viele Posts auch zu den Gesundheitsthemen, die wir auch covern mit Willeda.
00:39:28: Und wir haben natürlich viele ... Pharmazeuten bei uns und Ärzte bei uns.
00:39:34: Und das lieb ich auch diesen Austausch für meinen eigenen Benefit.
00:39:39: Ja.
00:39:40: Ich weiß noch, als ich gekommen bin zu Willeda.
00:39:43: Und dann sah ich bei uns im Sortiment einen Arzneimittel, das heißt Brühoffüllum.
00:39:49: Und hab gesagt, was ist denn Brühoffüllum?
00:39:51: Ja, das klingt ja ganz interessant.
00:39:53: Ja, ist eine Pflanze, eine ganz interessante, riesige grüne Pflanze, die auch bei uns angebaut wird.
00:40:00: Da hab ich gesagt, was kann das denn?
00:40:02: Ja, das kann ganz vieles.
00:40:04: Es wurde mal entwickelt bei Frühwänen, dass es entspannt.
00:40:09: Und dann gehen die Frühwänen wieder weg.
00:40:12: Und man hat dann auch festgestellt, man schläft besser.
00:40:15: Da hab ich so her damit, schlafen, das kann immer besser sein.
00:40:21: Und dann hab ich angefangen, das sind so kleine Kräuter-Tabletten, hab ich mal mit zwei angefangen.
00:40:27: Da bin ich wieder zurück zu unserer Pharmazeit.
00:40:31: Ich merke nichts.
00:40:32: Dann hat sie gesagt, nehm mal vier.
00:40:34: Vier vom Einschlafen.
00:40:36: Total interessant.
00:40:38: Also ich bin vorher immer mal so aufgewacht zu einer Ruhezeit, wo ich mich nicht aufwachen möchte.
00:40:44: mit den vier Brühefüllungen weg.
00:40:47: Toll.
00:40:48: Dann auch das Thema Leber.
00:40:50: Habe ich auch gelernt, dass die Leber, die toxzt am meisten zwischen ein und drei Uhr Nacht.
00:40:58: Und da wacht man nämlich dann auch mal gerne auf, weil das da irgendwie hoch geht.
00:41:02: Da haben wir was Hepatodoron.
00:41:05: Nimmst du das abends, auch natürlich pflanzlich, wachst du nicht mehr auf zwischen eins und drei.
00:41:12: Und das finde ich natürlich ... Klasse, dass wir solche Dinge im Sortiment haben, die gar nicht so bekannt sind.
00:41:20: Und jetzt kommt ein Thema bei diesen Naturärzteneimitteln.
00:41:25: Man redet ja viel über Evidenz.
00:41:27: Oh ja, da wollte
00:41:27: ich gerade fragen, ist so
00:41:28: unser... Genau.
00:41:29: Und Evidenz sind eigentlich drei Dinge historisch sozusagen von der Definition.
00:41:34: Die Erfahrung des Therapeuten, also des Arztes, die Erfahrung des Patienten und die wissenschaftliche Studie dahinter.
00:41:41: Und heute redet nur noch alle nur noch über die Doppelblinden placebo-kontonierte Studie.
00:41:47: So, jetzt gibt es natürlich mit diesen Naturarzneimitteln, gibt es lange Erfahrungen, Erfahrungen vom Arzt, von den Patienten und alles sind irgendwie happy.
00:41:57: Es gibt aber wenig doppelblimplazebo-kontrollierte Studien.
00:42:01: So, und jetzt haben wir gesagt, für unsere Hauptmedikamente machen wir das jetzt.
00:42:07: Das kostet ein wahnsinniges Geld.
00:42:08: Das kostet richtig Kohle, ja.
00:42:10: Aber wenn ich in der heutigen Zeit ... Beweisen muss in Anführungsstrichen, dass es nach diesem Standard wirkt.
00:42:22: Wenn das die Methode ist, wo drüber alle reden und alle sie haben möchten und ich Ärzte und Apotheker eigentlich nur noch damit richtig überzeugen kann, dann müssen wir es eben machen.
00:42:33: Und wir haben es jetzt, eine läuft schon für Kardiodoron, das ist ein Herzmittel.
00:42:38: Die nächste geht jetzt ins Feld für Amara, für Magen-Darm.
00:42:43: Wir haben präklinische Studien jetzt gemacht für die Dieses Pryophyllum, ja.
00:42:47: Das ist eine Richtung, also eine neue Richtung für Willeda, weil wir sehen, wie wirksam unsere Arzneimittel sind.
00:42:55: Aber wir werden es jetzt auch noch mal nach wissenschaftlichen Kriterien beweisen und dieses Geld auch in die Hand nehmen.
00:43:02: Also
00:43:02: wir reden bestimmt in jeder dritten Podcast-Folge über den Sinn und den Unsinn von evidenzbasierten Studien.
00:43:09: Der Kondens ist natürlich schon, es gibt halt gewisse Dinge, die sind noch nicht
00:43:13: belegt,
00:43:14: versus die sind klar widerlegt.
00:43:17: Und was aber auch spannend ist, ist natürlich, wenn du dann auch eine gute Hassin, dass du die natürlich gut kapitalisieren kannst.
00:43:23: Für die Leute, die haben ja noch eine Venture Capital-Folge, eine letzten Bastion eigentlich für Venture Capital, wenn man überhaupt noch dieses Genre braucht.
00:43:30: Ich bin jetzt ein bisschen gemein, schaut dann alle die das doch mögen.
00:43:34: Ich mag sie eigentlich auch, aber ist halt so.
00:43:36: Ist Biotech und eben Studien, weil du in Zeiten von AI können fünf Leute eine Unicorn-Forma.
00:43:43: eigentlich machen.
00:43:44: Es gibt aber eben noch ressourcenintensive Segmente, wo man richtig Kohle investieren muss, um den Unterschied zu machen und Studien, gehört halt mit dazu.
00:43:51: Deswegen, ich glaube, der Markt wird sich dahin gehen, es ist meine Hypothese auch bereinigen und es braucht es auch, es gibt ja eigentlich zu viele.
00:43:59: Also ich gehe in eine Drogerie, Nature, Nature, Nature, bla bla bla etc.
00:44:03: und das dann auf Kosmetik, auf Supplements, auf Essen, auf Nudeln und Co.
00:44:09: Wir sind ja in einer kompletten Überfrachtung und Studien können da auch helfen, da Orientierung reinzubringen.
00:44:16: Wie lange dauert das denn?
00:44:17: Das dauert natürlich Jahre.
00:44:18: So eine Studie dauert drei Jahre, bis alles fertig ist, publiziert ist und, und, und.
00:44:23: Das ist eher ein Mittelfristinvestment, ja.
00:44:26: Aber wie Leder zu managen, ist für die Ewigkeit managen.
00:44:30: Also das ist nicht für drei Jahre Exit oder sonst was, sondern das ist wirklich für die Unendlichkeit.
00:44:37: Und das ist ja auch so eine Verantwortung, die man hat, dass man, also ich fühle das fast so, man bekommt etwas anvertraut.
00:44:46: im Management-Team, ich bin es ja nicht alleine.
00:44:49: Und es wird einem sozusagen so ein bisschen in die Hände gelegt.
00:44:54: Und wir spüren auch diese Verantwortung, weil es eben so ein besonderes Unternehmen ist, dass dann jetzt auch wirklich so weiter zu managen, dass es in hundert Jahren auch noch besteht.
00:45:04: Ja.
00:45:05: Was möchte ich unterstreichen?
00:45:06: Also ich kenne wenige Firmen, die über ein Quartal oder Fiskaljahr ... noch denken.
00:45:12: Ja, das sind eben dann eher nicht börsennotierte Unternehmen, Familienunternehmen, Stiftungsunternehmen oder eben Purpose-Unternehmen, die sich das leisten können, die sich diesen Luxus auch leisten können.
00:45:27: Und ich finde auch das Stichwort Spagat auch hier nochmal spannend, weil das, was du alles berichtet hast, ganz tief.
00:45:32: Tief drinnen und Forschung und Evidenz.
00:45:34: Das ist sozusagen die Basis, an der ihr weiter baut.
00:45:37: Und nach draußen müsst ihr ja trotzdem mit dem Zeitgeist gehen.
00:45:40: Seid auf TikTok unterwegs, du bist ja auch mit der Genzi so eng verbandelt.
00:45:45: Ist das für dich auch manchmal schwer so?
00:45:48: Weil man hört ja schon immer, du suchst deine Inhalte selber aus.
00:45:51: Du erzählst deine Geschichten.
00:45:52: Also zumindest ist das immer so, dass was ja deinen Content so authentisch macht.
00:45:57: Ist das auch
00:45:58: viel?
00:46:00: Ja, was ich finde, es ist halt viel komplexer geworden.
00:46:03: Die Kanäle sind so viel fettig geworden.
00:46:06: Und früher hattest du ein, zwei Kanäle und dann wusstest du relativ gut, was du senden kannst.
00:46:10: Und heute musst du für jeden Kanal andere Dinge tun.
00:46:14: Und es ändert sich ständig.
00:46:19: Das ist schon auch aufwendig da, Azure zu bleiben.
00:46:23: Ich habe aber diesen Anspruch an mich selber, dass das nicht nur irgendeine Spezialabteilung macht, sondern dass ich zumindest das noch verstehe.
00:46:31: Ich bin auch diejenige, die jetzt bei Willeda das AI-Thema so pusht, weil ich finde, man kann da unheimlich viel mitmachen, auch gerade im Marketing, Content erstellen und so weiter.
00:46:45: Und auch wenn Willeda ... Nicht die Firma ist die immer auf den nächsten Trend gleichgehüpft ist.
00:46:52: Aber wir möchten ja auch an der Amputz der Zeit bleiben.
00:46:57: Und das fängt immer von oben an.
00:46:59: Das ist auch ein Mindset.
00:47:01: Also wenn der Geschäftsleitung dieses Mindset nicht hat, dann kann man auch nicht erwarten, dass es irgendwo anders passiert.
00:47:07: Deswegen bemühe ich mich, aber ich finde, es ist immer Schnelllebiger.
00:47:12: Und man muss auch für sich so eine Gelassenheit da auch finden, was macht man und was macht man nicht.
00:47:20: Und man darf sich auch nicht zu sehr stressen bei dem Thema.
00:47:23: Aber es ist schon anspruchsvoll, ja.
00:47:26: Darf man auch verkacken so richtig?
00:47:27: Weil es fühlt sich so perfekt an wie so Substanz, Hundertjahre und so
00:47:31: was.
00:47:32: Aber Schnelllebigkeit, da entstehen ja zwangsläufig Fehler.
00:47:36: Also passieren wir vierzehn Mal
00:47:38: pro Woche.
00:47:40: Ich mag also Speeding-Tickets, mag ich gern Parking-Tickets nicht.
00:47:45: Okay.
00:47:47: Und wo war so ein kleiner Felmer?
00:47:49: Klappt zum Beispiel TikTok bei euch gut?
00:47:51: Ist das
00:47:52: was?
00:47:53: Was den TikTok-Shop angeht, aber ich glaub, das geht im Moment hier.
00:47:57: Das klappt nicht so besonders
00:47:58: gut.
00:47:58: Da war auch Hope größer.
00:48:00: Ja, da war auch Hope größer.
00:48:01: Ich glaub, das ist bei jedem im Moment der Fallen.
00:48:04: Aber es wird auch.
00:48:05: im Moment läuft ziemlich viel gut, aber ich sag auch immer im Moment ... der nächste Launch kann flopp werden.
00:48:12: Also in der Konsumerkurzindustrie sind dann schon auch hier.
00:48:15: das zweite ist auch mal ein Flop.
00:48:17: Das wird jetzt auch bald kommen, sicherlich.
00:48:20: Damit müssen wir auch dann leben und mit einer guten Fehlerkultur.
00:48:26: Ich habe gar keinen Problem damit.
00:48:29: Ich ändere meine Meinung auch ab und zu mal Wupp.
00:48:33: Ich finde, das muss auch legitim sein.
00:48:36: Das heißt aber so ein Flop, da kannst du ganz gut sagen, was lern ich draus?
00:48:40: Man muss schnell reagieren.
00:48:41: Also wenn man merkt, etwas funktioniert nicht auf dem Markt, nicht schlechtes Geld gut im Hinterher werfen und denken, ich kann das mit Werbung noch mal hoch pushen.
00:48:50: Das gelingt nie.
00:48:52: Da verbrennt man nur das Geld.
00:48:53: Dann lieber sagen, okay, war nix, ja, weg, neu.
00:48:57: Das
00:48:57: heißt, du hast im Kern zum Amtsantritt Redesign, Ästhetisches Auftreten, Distributionskanäle und die Frequenz der Innovation hochgepresst.
00:49:07: Absolut,
00:49:08: absolut.
00:49:09: Wie viel
00:49:09: Prozent?
00:49:10: Ich mach jetzt in Philipp Westermann, weil wir schon...
00:49:12: Ja, also es sind schon zwanzig bis zwanzig Prozent des Umsatzes über neue Produkte im Moment.
00:49:17: Okay.
00:49:18: Ja.
00:49:18: Und ist das Branchen-Durchschnitt?
00:49:20: Nee, das ist etwas höher sogar jetzt, als die Branche.
00:49:24: Und siehst du in diesem Long Javity Space, was siehst du denn darin?
00:49:32: Ich glaube, das ist ein... Ich meine, wir brauchen uns ja nur die Altersprogrammine anschauen.
00:49:38: Also diese Ausbeulung jetzt, in dieser Longevity-Ziehgruppe, ich sag mal, forty, fünfzig, sechzig plus, die Babyboomer, die irgendwann alle in Rente gehen, das sind ja die Jahrgänge, die eigentlich jetzt genau auf dem Thema sitzen, weil sie wissen, wenn ich jetzt nicht genug in mich selber rein investiere, ja, dann... dann verliere ich ja irgendwann mal meine Autonomie und dann ist das Leben nicht mehr so spaßig.
00:50:06: Meine Mutter wird zwei neunzig.
00:50:10: Da weiß ich so ein bisschen, was Longevity bedeutet.
00:50:13: Ich weiß aber auch, wie wichtig es ist.
00:50:18: Wenn man dann eben Achtzig Plus ist, dann noch fit zu sein, ja, sowohl körperlich als auch geistig fit zu sein.
00:50:25: Und den Grundstein legt man ja nicht mit Fünfundsiebzig dann.
00:50:29: Den Grundstein kann man zwar immer legen, aber den legt man ja eher so Fünfzig, Sechzig Plus dann.
00:50:36: Deswegen war ja auch damals der Titel zum Jungbleiben ist es nie zu spät.
00:50:39: Man kann jeden Tag anfangen.
00:50:42: Ganz viel noch rausreißen, auch wenn man zwanzig Jahre nix getan hat und nicht in sich und seine Gesundheit investiert hat.
00:50:49: Man kann es morgen ändern und man kann, das ist ja das Tolle am Körper, auch nur und auch am Sedischen, man kann da einen sehr schnellen Turnover und auch finden.
00:51:00: Was machst du ganz persönlich dafür?
00:51:02: Außer immer neue Sachen ausprobieren, Tennis lernen.
00:51:05: Ist ja ein Longevity-Sport.
00:51:07: Ja,
00:51:08: neun Jahre
00:51:09: jünger
00:51:09: wirper durch
00:51:10: Tennis spielen.
00:51:11: Das hab ich aber erst nachher gelesen.
00:51:12: Ich spiel Tennis schon seit ich ganz klein bin.
00:51:14: Das war eigentlich so mein erster Sport mit Mannschaft und allem.
00:51:19: Also ich ... Ich mache schon auch eine Menge, um zu versuchen bei diesem Job, der ja auch anspruchsvoll ist und bei meinen anderen Mandaten, die ich noch habe, irgendwie da ganz gut durchzukommen.
00:51:33: Ich achte ziemlich auf die Ernährung.
00:51:36: Also ich versuche möglichst wenig Zucker, wenig Kohlenhydrate.
00:51:40: Das gelingt natürlich nicht immer, weil irgendwie ich mag die Ceres.
00:51:45: Und wenn ich dann in meinem Lieblingsrestaurant sitze und die Zabayone auf der Karte sehe, dann ist es auch um mich manchmal geschehen.
00:51:53: Aber so grundsätzlich achte ich schon darauf, möglichst das in Grenzen zu halten.
00:52:00: Ich achte darauf viel Gemüse und ich mag sehr gerne Obst.
00:52:05: Ich weiß, Gemüse ist das neue Obst.
00:52:09: Also lieber Gemüse essen statt... Obst, aber besser als Plätzchen ist doch doch das Obst, die die Erdbeeren und nicht nur die Kekse.
00:52:21: Also darauf achte ich schon, auf eine pflanzliche große Komponente in der Ernährung.
00:52:27: genug Eiweiß auch zu bekommen ist ja für Muskelaufbau und so weiter.
00:52:31: So, dann haben wir das Thema Bewegung.
00:52:33: Das ist schon eine ziemliche Challenge, weil ich dann doch nicht immer diese Disziplin habe.
00:52:40: So was habe ich jetzt gemacht, wenn ich einen Termin habe, dann sage ich weniger ab.
00:52:45: Wenn ich einen Termin mir selbst habe, sage ich immer ab.
00:52:48: Also bräuchte ich Termin mit anderen Leuten.
00:52:51: Jetzt mache ich, versuche ich einmal die Woche Yoga, ein, zwei Mal die Woche Personal Training, damit dieses Appointment mich dazu auch zwingt.
00:53:01: Ich fahre gerne Fahrrad, ich spiele Tennis, ich spiele Golf.
00:53:03: Also ich versuche schon, mich ausreichend zu... zu bewegen.
00:53:08: Ich trage auch diesen berühmten Ring, der misst.
00:53:14: Und dann sind wir dann bei diesem dritten Thema Schlaf.
00:53:17: Das ist ... Die größte Challenge, ja.
00:53:21: Und da hab ich auch vieles jetzt mal umgestellt.
00:53:25: Ich genieße das schon abends, dann so Zeit auch für mich nochmal zu haben, wenn die ganzen Videokonferenzen oder Meetings durch sind.
00:53:33: Und dann bin ich immer zu spät ins Bett gegangen, ne?
00:53:35: Dann hab ich da immer noch so rumgedaddelt oder telefoniert oder so.
00:53:39: Und dann ... Das ist ein ziemlicher Killer, wenn man dann irgendwie erst um halb zwölf das Licht ausmacht.
00:53:46: Wenn man dann noch die Tendenz hat, dann mitten in der Nacht noch mal aufzuwachen, dann ist eigentlich schlecht.
00:53:51: Aber
00:53:51: dann gehört auch dann los geht.
00:53:53: Richtig, genau.
00:53:55: Und deswegen versuche ich jetzt versuchen, möglichst um zehn wirklich ins Bett zu gehen, damit am spätesten zum halb elf Ende Gelände ist.
00:54:04: Und dann habe ich so meine Tricks, um dann gut zu schlafen.
00:54:08: Also ich nehme vor dem Schlafen so ein bisschen Ashwagandha, Brühefüllung, das super Ding.
00:54:16: Und wenn ich dann nachts tatsächlich aufwache, dann nehme ich einen Melatonin.
00:54:22: Und dann schlafe ich eigentlich, auch wenn das um vier oder um halb fünf ist, nämlich trotzdem noch Melatonin.
00:54:28: In
00:54:29: zehn Milligramm.
00:54:30: Und dann schlafe ich noch mal super bis halb sieben, sieben.
00:54:34: Dann muss auch Schluss sein.
00:54:36: Und so habe ich eigentlich so einen guten... Rhythmus gefunden, wo ich jetzt deutlich ... Und der Ring liebt es sehr.
00:54:42: Vorher
00:54:43: hat er gesagt ... Was hat sich geändert, Tiefschlaf?
00:54:44: Schlechte, schlechte Tagesform.
00:54:47: Schlechte da.
00:54:47: Und das stresst ja total.
00:54:49: Natürlich.
00:54:50: Das ist ja seelisch schon mental.
00:54:52: Du gehst da ja direkt in den Keller.
00:54:54: Tag.
00:54:54: Habe ich den auch monatelang nicht mehr getragen.
00:54:57: Ja, richtig so.
00:54:58: Jetzt freue ich mich immer, wenn der sagt, hey, Kröntchen, Tagesform, du hast gut geschlafen.
00:55:02: Ja, es ist ... Tiefschlaf ist dann auch ganz gut.
00:55:06: Aber da achte ich jetzt gar nicht so sehr drauf.
00:55:07: wenn der mir sagt, gut geschlafen, gute Tagesform, dann reicht das erst mal für mich.
00:55:12: Wir haben
00:55:12: mit einem Schlafforscher lange gesprochen kürzlich, und da ging es unter anderem darum, welche Roadblocks man eliminieren kann, um erstmal diesen Tiefschlaf.
00:55:19: Manche Leute hatten nur fünf Minuten Tiefschlafen, und dann fühlst du dich natürlich nicht erholt.
00:55:23: Und dann natürlich auch diesen Remmschlaf, der oft dann eher in der zweiten Nacht halb kommt.
00:55:28: Und du zahlst ja mit deinen Hex, die du geteilt hast, so ein bisschen auf beides ein.
00:55:32: Was ich noch nicht ganz so gut hinbekomme, ist das Handy, also nicht mehr aufs Handy zu gucken, eine Stunde vorher oder anderthalb.
00:55:39: Die Teilen
00:55:40: Sonnen und Tagan.
00:55:41: Live-changing, wirklich.
00:55:43: Ab einigtausend zu dreißig mache ich es aus.
00:55:45: Weil ich finde das auch ganz entspannend, dann, wenn man schon im Bett liegt, noch mal so ein bisschen...
00:55:50: Aber so ein Buch ist auch entspannend.
00:55:52: Oh, ja.
00:55:52: Ja,
00:55:54: aber das ist so, also wir haben da letzten Touren schon, das ist so ein bisschen zu viel.
00:55:58: Junk-Food, ne?
00:56:00: Es ist irgendwie nice und entspannt.
00:56:02: Der Körper kann sich jetzt mal kurz gönnen noch mal, ne?
00:56:04: So ein bisschen durch TikTok und Instagram zu machen.
00:56:07: Aber was wird dann auch von dem Schlafforchen?
00:56:08: Das mag ich ja nicht.
00:56:08: Mach nur Link-Denkungstern.
00:56:11: Das ist viel anspruchsvoller.
00:56:13: Was da in dem Kontext war, abends, also wir haben ja unsere Willenskraft über den Tag.
00:56:17: Und abends ist sie ja im Geringsten.
00:56:19: Und da ist sozusagen das Handy ja der Endgegner.
00:56:21: Weil dann ist das ja so entspannt, ist ja kaum
00:56:23: eine Hürde mehr.
00:56:24: Ja, ja, genau.
00:56:24: Und das war eigentlich ganz spannend.
00:56:26: Also
00:56:26: ich werde mich...
00:56:29: Ich
00:56:30: werde es versuchen.
00:56:31: Was ich übrigens ganz interessant finde, das habe ich ja auch in der Yes-Clinic bei dem Checkup.
00:56:37: Diese Übung oder dieser Test, Parasympathikus und Sympathikus.
00:56:42: Den hatte ich schon mal bei meinem Arzt gemacht.
00:56:46: Und da war der nicht so ganz so toll.
00:56:49: hat er mir diese Atemübung verordnet, die ich dann jeden Tag zehn Minuten machen sollte nach so einer App, ne?
00:56:56: Einen atmen Aushandsong.
00:56:58: Habe ich dann gemacht und dann habe ich den Test wieder gemacht und das war so viel besser.
00:57:03: Also so viel besser.
00:57:04: Das Problem ist nur, in dem Moment, wo er mir gesagt hatte, das ist so viel besser, habe ich wieder aufgehört in der Atemübung.
00:57:10: Jetzt war ich ja im Checkup in der Jysklinge und ich sah schon am Gesicht der ... Das bestimmt nicht mehr so gut.
00:57:21: Okay, ich muss wieder atmen.
00:57:22: Aber
00:57:23: diese Art, was das bringt, diese
00:57:25: Atemübung.
00:57:26: Ja, sehr mächtig und auch schön.
00:57:28: Und wir sind ja auch ein großer Fan immer von habit stacking.
00:57:31: Also, dass man zwei Gewohner in Verbinde zum Beispiel, wenn du ins Bett gehst, Handy weg und dann die Atemübung und dann entweder je nach Müdigkeit.
00:57:38: Also, dass man immer Dinge verknüpft, weil das ist ja immer mit Gewohnheiten.
00:57:42: Entweder mit anderen, du bist ja auch, wie du sagst, gut drin.
00:57:45: für andere irgendwie verbindlich zu sein und mit sich selbst so ein Date ist natürlich dann nicht so leicht.
00:57:50: Nee,
00:57:51: eben, weil das schiebt man dann immer weg und sagt, okay, das kann ich ja dann später noch machen.
00:57:56: Aber mein Arzt hat mir auch gesagt, ich soll mir eine Stunde am Tag rein blocken oder meine Assistentin, wo ich aber dann nicht schon was vorhabe, sondern wo ich wirklich dann erst in dem Moment entscheiden kann, was ich eigentlich dann schönes machen
00:58:14: möchte.
00:58:16: Aber das ist wirklich richtig schwer.
00:58:18: Ja, vielleicht ist es da noch eine halbe Stunde, aber trotzdem für dich.
00:58:21: Weil oft geht es ja auch darum, in dem Moment erst zu
00:58:23: fühlen.
00:58:24: darauf habe ich Lust, was würde mir gut tun, brauche ich Bewegung, brauche ich Ruhe, anstatt sich direkt ein Termin zu
00:58:29: haben.
00:58:29: Dass man dann halt die Zeit hat.
00:58:31: Der hat ja zum Abschluss, zum Abschluss hat er zu mir gesagt, ihre beste Zeit kommt noch
00:58:38: zu halten.
00:58:39: Es ist
00:58:40: nie so spät.
00:58:41: Nee, er sagt, ja, wenn sie mal dann aus den operativen Job raushalten und nur noch so ihre anderen Sachen machen, dann, ja, dann.
00:58:51: Der Shout-Out Andy hier ist unseren Partner.
00:58:54: Aber das Härteste ist, ich weiß nicht, ob du da was zuteilen kannst, oder sprechen wir natürlich oft, von den sechs Leuten der Longevity ist natürlich auch, stellen wir deinen Job natürlich auch wahnsinnig anspruchsvoll wo?
00:59:06: auf einer emotionalen Ebene, also ich habe eben schon reingefragt, ich kenne das, nachts aufwachen, der Gedankenkarussell geht an, hast du Methoden oder Tools um, ich sag mal, mit Sorgen, Gedanken, Kopfkino umzugehen?
00:59:20: Wie managest du das weg?
00:59:21: Weil wir leben in der Welt, Und ich meine, ich kenn deine Karriere schon lange, du bist hochperformantiv, aber es gibt dann Trump, es gibt dann Zölle, dann gibt es ... Irgendwas
00:59:30: gibt's immer,
00:59:30: ja?
00:59:30: Irgendwas gibt's ja immer so, ne,
00:59:32: wie gehst du?
00:59:32: Die sagst, dann gibt's immer, ja.
00:59:34: Ich glaub, man wird mit den Jahren gelassener.
00:59:37: Man nimmt das nicht mehr.
00:59:38: Also, die Krisen schmeißen mich heute eigentlich nicht mehr so aus dem Stuhl wie vielleicht noch vor zehn Jahren.
00:59:46: Das ist, glaub ich, so ein Thema.
00:59:50: Und ich muss alles besprechen.
00:59:52: Also, ich ... Ich werde die Dinge los, in dem ich mit anderen darüber spreche.
00:59:57: Das entlastet, glaube ich, meine Psyche dann ganz gut.
01:00:01: Ich fress nichts in mich hinein.
01:00:03: Also ich pfff, das muss alles raus und wird dann besprochen.
01:00:07: Und gar nicht so, damit ich so viel Ratschläge bekommen, sondern einfach damit ich es so vortiere, dass ich es mal verarbeitet habe beim Sprechen.
01:00:17: Das ist, glaube ich, so für mich das wichtigste Ventil.
01:00:21: Cooler, eigentlich so niederschwellig nach Redenhilfe.
01:00:23: Ja, Redenhilfe.
01:00:24: Jetzt
01:00:24: hab ich auch schöne bekommen.
01:00:25: Ich hab ja ein ganzes Coaching-Ökosystem umgebaut, weil es tatsächlich ... Entweder ... Ich glaube, zwei Sachen, das realisieren, darüber spricht man das helfen.
01:00:35: Oder was ich von dir gelernt hab, name it and tame it.
01:00:37: Also quasi ein Gefühl, objektiv zu beschreiben.
01:00:40: Ist das Angst, ist das Wut, ist das verletzte Eitelkeit, ist das Enttäuschung.
01:00:44: Und in dem Moment tut es mir auch meistens mini bisschen besser, indem ich einfach das Gefühl erkannt habe.
01:00:49: Und man wieder so ein Diskontrolle hat, statt von Gefühl über Mann zu werden.
01:00:53: Ja, cool.
01:00:55: Tina, die beste Zeit kommt jetzt.
01:00:56: Was ist dann auch deine Vision jetzt?
01:01:00: Was können wir erwarten von deiner, ja, ich würde gar nicht sagen Karriere, sondern von dem, was du so tust mit mir ledern, mit Trendthemenvisionen.
01:01:09: Ist da irgendwas, was du schon im Auge hast?
01:01:11: Na ja, also wir haben jetzt, denke ich, die Kosmetik zum Scheinen gebracht, ja.
01:01:17: Jetzt ... möchte ich mich mehr um die Arzneimittel kümmern.
01:01:21: Weil die sind nicht bekannt genug.
01:01:23: Vor allen Dingen nicht in Deutschland, in der Schweiz haben die eine andere Bekanntheit.
01:01:27: Aber wir haben so tolle Präparate.
01:01:30: Das wird so ein bisschen mein Augenmerk sein.
01:01:34: Da kommen wir an neue Dinge auf den Markt kommen nächstes Jahr.
01:01:36: Wir werden Nahrungsergänzungsmittel auch bringen.
01:01:40: Aber auch die bestehenden Arzneimittel anders zu vermarkten.
01:01:44: Und auch dazu mal Kampagnen zu machen.
01:01:48: dass die ein bisschen bekannter werden und dieser Nutzen anders dargestellt wird.
01:01:56: Und da, glaube ich, sind wir voll auf dem Trend, weil danach sucht ja irgendwie auch jeder.
01:02:02: Und das ist so ein bisschen das Programm vor allen Dingen fürs nächste Jahr.
01:02:07: Wir bleiben gespannt, wir verfolgen es sowieso mit.
01:02:11: Dann würde ich sagen, würden wir noch mal kurz drüber springen in unserer allerletzte Kategorie.
01:02:22: Hast du denn jetzt einen Hightech-Tipp dabei oder ist die sofort alles anders in der Vor- und Nachbereitung?
01:02:30: Ja, also ich kann tatsächlich wirklich, weil ... Tina gerade von dem Arzneimittel gesprochen hat.
01:02:36: Also ich kann wirklich dieses Pulver empfehlen.
01:02:38: Das ist wirklich, ja jetzt hab ich mal, bin ich immer auf der Lowkey-Seite, um das zu machen.
01:02:43: Aber man darf ja auch, weil es hier um Natur und so geht, das glaub ich auch so einen neuen Vordergrund stellen.
01:02:48: Und ansonsten, das bin noch mal einfiel, das hab ich mal in einem anderen Podcast gesagt, aber jetzt, wo wir so Anthroposie und so, nee, ich hab's falsch ausschauen, aber ich spreche Sachen immer falsch aus
01:02:56: und
01:02:56: ich nachste
01:02:57: jetzt schon sofort.
01:02:58: Aber... Anthroposophie.
01:02:59: Ja,
01:03:00: die hat eigentlich etwas so... Was ich fast jedem unternehmen, das ist jetzt ein Hack in der ganz Anrichtung, ein anderer Tipp, in den heutigen Zeit empfehlen würde, so eine Achieve-Fieler, Chief-Fieler, so was.
01:03:11: Ich glaube, das ist etwas, was eine extrem große Power anficken kann.
01:03:14: Und hier ist vielleicht so der Ursprung davon, dass man das sehen kann als Blueprint.
01:03:19: Cool.
01:03:20: Ich bring immer so ein bisschen Lifestyling-Tipp mit.
01:03:23: Und du hattest ja auch NRD Plus angesprochen und dass wir wissen, dass das ab dem Level abfällt.
01:03:29: Und man kann natürlich von außen was tun.
01:03:32: Und ich glaube bei euch ist ja dann die Sonnenblumen
01:03:35: extrakt.
01:03:35: Die Sprosse wieder aus dem Sonnenblumenkern.
01:03:39: Da gibt es natürlich einmal Dinge, die man irgendwie von außen auftragen kann.
01:03:43: Aber auch der Lifestyle kann NRD Plus beeinflussen.
01:03:45: Das finde ich halt auch nochmal cool.
01:03:47: eigentlich alles, was du in deinen Säulen der Gesundheit
01:03:50: beschrieben
01:03:50: hast.
01:03:52: Krafttraining, Mobilität, aber auch so was wie, wir nennen das ja gerne, die hormetischen Stressoren, Kälte und Hitze, wo der Körper damit umlernt, umzugehen.
01:04:01: Natürlich der Schlaf und so, circa die andere Rhythmik.
01:04:04: Ein Blick auf was wir essen, aber auch wann wir ruhen.
01:04:07: Und all das sind auch Hebel, die eben auch auf NRD-Plus einzahlen.
01:04:10: Ich finde, das schließt noch mal so den Kreis, dass es eben beides immer ist, dieser ganzheitliche Blick.
01:04:14: Wie leben wir?
01:04:15: Wie gehen wir mit uns um?
01:04:16: Wie sprechen wir mit uns?
01:04:17: Und natürlich, was lassen wir in unser Leben auf?
01:04:20: Ja, ich finde, das ist auch immer so eine wichtige Vorstellung bei Kosmetika, bei Arzneimitteln, bei Sublimins, dass man sich auch fragt, wie du es so schön beschrieben hast.
01:04:27: Wo kommt das her?
01:04:29: Und ist das was, was ich in meinen Körper und an meinen Körper lassen möchte?
01:04:33: Ja.
01:04:34: Deine Tipps haben wir schon gehört.
01:04:36: Wenn du noch irgendwie sagst, dass es noch so ein Heck oder deine Mutter einen hat, dachte ich noch.
01:04:41: Was macht die?
01:04:43: Meine Mutter macht sehr viel Dinner-Canceling.
01:04:48: Also entweder abends wirklich nur noch irgendwie was ganz, also eigentlich nichts.
01:04:54: Das ist, glaube ich, auch eines der Geheimnisse.
01:04:57: Dann kann sich der Körper über Nacht noch mal ganz anders regenerieren, wenn er nicht so viel verdauen muss und damit beschäftigt ist.
01:05:04: Insofern, das ist auch noch ein guter Heck, Intervallfasten.
01:05:07: Das ist ja sehr modern.
01:05:09: Meine Mutter macht das aber schon seit Ewigkeiten.
01:05:12: Ja,
01:05:12: und das zahlt sich ja scheinbar
01:05:14: aus.
01:05:16: Liebe Tina, tausend Dank, das war spannend, das war vielfältig.
01:05:19: Und wir sagen dann immer gern zum Abschluss,
01:05:22: stay healthy.