No Bullshit Longevity & Die YEARS Clinic Mission mit Dr. Jan K. Hennings
Shownotes
NAD+, Peptide, Plasmaaustausch, Eis- und Sauerstoffkammer. Fakt ist: Im Longevity-Markt jagt gerade ein Hype den anderen! Aber woher weiß man, was wirklich wirkt? In dieser Solo-Quest Folge taucht Toan nicht nur in die Welt der YEARS Clinic ein, sondern auch in die Welt der Wissenschaft! Toan will verstehen: Was genau ist eine medizinische Studie? Wo liegt der Unterschied zwischen evidenzbasierter und evidenz informierter Medizin? Und welche Hypes sind nicht nur überhitzt, sondern auch wirklich, wirklich gefährlich?
Wir lernen außerdem über die Entstehungsgeschichte der YEARS Clinic, eines der allerersten Health-Span- und Longevity Institute Europas. Wer steckt dahinter? Wie ist das finanziert? Wieso müssen wir weg von Reparatur-Medizin und wohin geht die Reise?
Der ärztliche Leiter der YEARS Clinic Dr. Jan K. Hennings führt Toan durch die Fundamentals der Longevity-Forschung und den Konfliktlinien zwischen Sicherheit und Innovation. Eine Must-Hear Folge für alle, die Longevity auch abseits von Streaming-Dokus und Instagram-Reels verstehen wollen.
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Produziert von Podstars by OMR.
Transkript anzeigen
00:00:00: Die eine ist Ärztin, Harvard-Absolventin und Unternehmerin.
00:00:04: Sie glaubt an Gesundheit durch Alltag, Achtsamkeit und ein gutes Leben im Gleichgewicht.
00:00:09: Der andere gilt als Supernerd und Wunderkind.
00:00:14: Er glaubt an Gadgets, Daten, Innovationen und das Technologie der Schlüssel zur Langlebigkeit ist.
00:00:21: Gemeinsam suchen sie nach Antworten.
00:00:28: Willkommen bei Die Ärztin und der Nerd.
00:00:44: Ja, willkommen zu einer neuen Folge Die Ärzten und der Nerd, ausnahmsweise heute aber ohne die Lieber Anne, aber mit einem anderen Arzt.
00:00:52: Ich bin nämlich mit einem anderen Gast hier an einem richtig schönen Ort.
00:00:57: Und wir sehen könnt hier mitten in Berlin, in der Nähe vom zoologischen Garten Kuhdamm.
00:01:04: man kennt und freue mich sehr auf diese Folge heute.
00:01:07: Ich bin nicht zum ersten Mal hier, ich bin nämlich streng genau schon zum zweit mal hier.
00:01:11: Wir Strategieberatern und Marketiers reden ja immer, wenn es um Performance-Steilungen geht, darüber, dass man erst mal eine Nullmessung machen muss.
00:01:19: Also was ist die Basis, bei der man startet?
00:01:21: Und ich durfte hier vor einigen Monaten schon mal, ja, ich sag mal so ein Programm durchlaufen, was entspannte fünf Stunden ging, wo ihr, und dazu kommen wir gleich ja noch, mich durch unterschiedliche Tests gejagt habt, auch sportlich anspruchsvolle Tests, ja, mit viel Verkabelung und kann man, in denen ihr mir das Sauerstoff weggezogen habt, bis hin zu ungelogen.
00:01:45: Ich hab zwanzig Blut am Namen oder sowas, die dann alle ins Labor gegangen sind.
00:01:49: Und hab dann auch darauf, Patienten auch Ergebnisse bekommen.
00:01:53: Und das ist das, was so ein bisschen schade ist, ehrlich, aber ich bin zwar auf dem Papier, neun, dreißig.
00:02:00: Aber mein biologisches Alter ist auch ungefähr neun, dreißig.
00:02:03: Und das ist nicht der Sinn der Sache.
00:02:07: Also, wenn man mal so eine Idee bekommt, das ist echt das Coole.
00:02:10: Man kriegt hier in dieser Institution, über die wir gleich sprechen werden, das Alter zu allen einzelnen Organen gesagt.
00:02:17: Oder den meisten.
00:02:19: Man sieht es hier zum Beispiel, wenn ich mal drauf gucke, wir blenden das dann auch einer ein.
00:02:22: Also mein Organ, Alter, thirty-eight, meine Lunge.
00:02:25: Boah, das darf ich gar nicht laut sagen.
00:02:28: Neunundvierzig, warum ist meine Lunge neunundvierzig?
00:02:31: Mein Herz ist vierzig, mein Fitness im Moment, thirty-five und die Gefäße, thirty-four.
00:02:36: Das ist im Prinzip meine Nullmessung.
00:02:39: Das ist der Grund, warum ich hier bin und warum ich gedacht habe, ich muss nicht nur über meine Ergebnisse sprechen, sondern generell über dieses Geschäftsmodell, das Alter von Menschen zu bestimmen, aber es geht ja auch viel, viel mehr, ehrlicherweise.
00:02:52: Und freue mich sehr, heute dich jetzt haben.
00:02:55: Jan, K-Punkt wie Medepunkt, ja, Hennigs, echte Arzt, rauf legen wir Wert.
00:03:02: Ja, und willkommen das und schönen, dass du da bist.
00:03:04: Ja, vielen, vielen Dank.
00:03:05: Freut mich, dass du da bist.
00:03:06: Freut mich, dass ich dabei sein kann.
00:03:09: Wird bestimmt eine spannende Unterhaltung.
00:03:11: Ja, ich hoffe.
00:03:18: Zum Einstieg so ganz banal.
00:03:22: Wie bist du hierhergekommen?
00:03:24: Und genau, was ist so ein bisschen der Laufbahn?
00:03:27: Ist ja nicht so der normale Arztweg, oder?
00:03:29: Nee, überhaupt nicht.
00:03:30: Und ehrlicherweise war mein Weg auch so ganz typisch auf so einer akademischen Laufbahn, oder auch eine ganz typische akademische Laufbahn ausgerichtet.
00:03:38: Ich habe Medizin und Molekulabiologie studiert.
00:03:41: Ich
00:03:42: bin Internist und Lungenarzt.
00:03:45: die Ausbildung in der Uni klee gemacht, im fast zwanzig Jahre akademische Medizin quasi hinter mir gemacht, nach ein paar Jahre im Ausland in Stanford geforscht, zwischendrin.
00:03:56: Hab eine eigene Arbeitsgruppe gehabt, wo wir uns angeschaut haben, was Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen sind und wie wir die behandeln können, auch inklusive Gentherapeutischen ansetzen, ab Studien betreut für den Standort für das Lungenerkrankung angeht.
00:04:12: Und war dann auch Oberarzt in der Uniklinik am UKI in Hamburg.
00:04:16: Aber es war nicht, das Gefühl war so, als sei das nicht genug.
00:04:22: Es gab eine große oder zunehmende Frustration, diese Frustration ist, dass wir viele, viele Patienten gesehen haben, bei uns einfach, die gerade in der Uniklinik natürlich schwer krank kommen.
00:04:33: Und da ging es häufig einfach darum, können wir den Leuten, da können die Leute zur Transplantation.
00:04:40: Die noch bringen über Brücken oder ist es im Grunde schon soweit fortgeschritten, dass sie eine Palleation, also noch eine Symptomkontrolle bekommen können.
00:04:47: Und das gerade in der Lungeikunde natürlich mit dem Rauchen als ein sehr, sehr vermeidbarer Risikofaktor frustrieren, wenn man da früher hätte A das detektiert oder B auch.
00:04:58: interveniert hätte.
00:05:00: Und dann angesichts, muss man sagen, des demografischen Wandels, bei dem wir stehen, werden wir viel mehr solcher Menschen sehen und wir kommen mit der klassischen Reparaturmedizin, die wir sehr, sehr gut können und sehr, sehr gut machen und auch noch besser werden müssen, so weiter, gar nicht mehr hinterher.
00:05:16: Und dann reifte so der Gedanke, dass man eigentlich viel früher die großen Volkskrankheiten, die Altersbedingtenerkrankungen, Diagnostizieren, Detektieren und vor allem idealerweise verhindern.
00:05:27: Ja, das finde ich total spannend.
00:05:29: Ich bin witzigerweise ja Ärztekind, auch immer auch darin sozialisiert worden.
00:05:36: Und ich dachte immer, über kurze lang ... ... jede Krankheit halten, weil wir Tech haben und die Medizin sich ja auch eigentlich innovativ auch weiterentwickelt.
00:05:46: Ich glaube aber nie auf die Idee, dass der viel schlaure Weg vielleicht wäre, gar nicht es heilen zu müssen, sondern es gar nicht entstehen zu lassen.
00:05:55: Und insofern, wann war für dich denn so der Switch von der Reparaturmedizin hin zu dem, was ... Man ja heutzutage Prävention ja auch nennt.
00:06:04: Wann war für dich so dieser Moment, wo du denkst, hier läuft irgendwie vielleicht was schief, ich kann hier einen anderen mehr wert?
00:06:09: Also für mich wirklich ein Schlüsselmoment war, als ich gemerkt habe, dass wir selbst an der Uniklinik, wo wir schon gerade in Deutschland natürlich fast alle Mittel haben, die man braucht und alle fast zu allen therapeutischen Methoden Zugang haben, dass wir da einige Menschen nicht mehr so behandeln konnten, wie wir wollten, weil Geld.
00:06:30: Ein Problem wurde.
00:06:32: Ökonomische Faktoren.
00:06:33: Und da war klar, dass das kein Gesundheitssystem ist, dass wenn wir einfach so weitermachen, sustainable ist.
00:06:41: Also wir müssen was ändern.
00:06:44: Das war so ein Schlüsselmoment.
00:06:47: Ich wollte nicht immer hinterherrennen.
00:06:49: In der Klinik war ich ganz häufig der Feuerwehrmann, aber ganz wenig Architekt.
00:06:53: Und ich wollte Architekt werden.
00:06:56: Ich möchte vorne reingehen und vorne helfen.
00:06:59: Und was mir aufgefallen ist, so kommt ja auch gleich ist, so wie ich auch junge Ärztinnen und Ärzte kennenlerne und auch so ein bisschen zuhörige, wie bei meinen Eltern ist, bei Mutter hat eine Praxis, beim Vater ist Chefarzt.
00:07:10: Man hat auch gar nicht so viel Zeit für die einzelnen Menschen.
00:07:12: Also, als ich das erste Mal hier war, ich glaub, ich war fünf und ein halb Stunden da.
00:07:16: Und es war ein Arzt, der sich um mich gekümmert hat.
00:07:19: Ich glaub, das ist auch ein Riesenprivileg, was mich ja auch so ein bisschen dazu führt, wo wir hier sitzen in der Jirs, ist ja auch keine Reparaturklinik.
00:07:29: Nimm mir das nicht übel, wenn ich das so sage.
00:07:31: Aber wenn man hier durch den Flur geht, sieht man relativ coole Leute, die alle auch eine spannende Vita haben.
00:07:39: Und weniger diese kranken Menschen, wie ich sonst von der Klinik von meinem Vater kenne.
00:07:42: Aber ich war jetzt auch nicht, bin ja auch nicht jeden Tag hier.
00:07:45: Kannst du einmal kurz beschreiben, was die IES ist?
00:07:49: Wir sehen hier, es sieht auf jeden Fall ästhetisch mal anders aus als viele andere Kliniken.
00:07:53: Wann wurde die IES gegründet?
00:07:55: Was ist die Mission von der IES?
00:07:56: Genau, also das ist schon mal... Schön, dass die das so auffällt, weil das war tatsächlich eine der großen Visionen, die wir am Anfang haben.
00:08:02: Wir wollten sagen, nur wir haben gesagt, wir möchten Präventionsmedizin sexy machen.
00:08:09: Ich sage es einfach mal so, wie wir es auch intern gesagt haben.
00:08:12: Es muss spannend werden.
00:08:12: There's no glory in prevention, but there shall be glory in prevention.
00:08:15: Das wollen wir machen.
00:08:16: Das heißt, die Klinik sollte sein, Patienten zentriert, auf Augenhöhe.
00:08:20: Ganz wichtig, dass die Leute sich wohlfühlen, dass sie gerne zum Arzt gehen.
00:08:25: Und das ist eben nicht.
00:08:26: an Krankenhauser in die Klinik erinnert, um eben viele Leute motivieren zu können, sich wirklich um sich selber zu kümmern.
00:08:32: Das ist die große Idee.
00:08:33: Wir möchten durch sehr strukturierte Analysen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen.
00:08:42: Also quasi ein Frühwarnsystem gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten, die gar nicht immer Patientinnen und Patienten sind, meistens auch Klienten, weil sie gesund sind, entwickeln.
00:08:53: und so ein eigentlich ein lebenslanger Gesundheitsbegleiter sein, um zu gucken, wo verändern sich über die Zeit Dinge Richtung Krankheit und wie können wir dort evidenzbasiert ganz wichtig intervenieren, um zu verhindern, dass diese Krankheiten ausbrechen.
00:09:09: Und wir haben noch eine zweite Mission.
00:09:11: Die zweite Mission ist tatsächlich Forschung.
00:09:12: Wir wollen nämlich verstehen und bitten alle unsere Klienten und Patienten und Patienten, uns ihre Ergebnisse und Daten zur Verfügung zu stellen, dass wir sie eben für die Analyse nutzen können, um zu verstehen, was sind Risikofaktoren für all das bedingte Erkrankungen und wo können wir vielleicht sogar neue Interventionsmöglichkeiten detektieren, neue Zielstrukturen identifizieren, um dann das auch gleichzeitig perspektivisch zu testen und anzuwenden.
00:09:39: Das ist super spannend.
00:09:40: Dieses Datenthema, also ich war jetzt die letzten zwei Wochen zweimal mit dem Herrn Dr.
00:09:46: Jens Baas unterwegs, den CEO der TK.
00:09:49: Und da geht es immer, immer, warum ist der Standort Deutschland vor euch im Besundheitswesen so noninnovativ?
00:09:56: Und es geht immer, immer wieder um Daten, weil wir diese ganzen Datenschutzregeln haben und wie die Leute nicht einfach so Daten gerne hergeben.
00:10:04: Was ehrlicherweise crazy ist, wenn ich mir überlege, wie viele Leute Sachen auf Google rein tippen.
00:10:09: Ja, und sagen, ich hab das, das, das, das und das.
00:10:12: Was könnte das sein?
00:10:13: Und viele in meinem Bekanntenkreis, ehrlicherweise, alle mit dem Chatchi-PT-Agenten agieren.
00:10:18: Die Daten hat wir dann so.
00:10:19: Da wurde ich auf Gesundheitsdaten.
00:10:22: Vor allem Gesundheitsdaten so.
00:10:24: Also, Sascha Lobo zum Beispiel, der lädt eiskalt seine PDFs da hoch mit seinen Blutbildern.
00:10:30: Und ich finde, das ist ein Teil wichtig, weil das, glaub ich, auch für viele Leute so eine Sicherheit ist, dass man die Daten zu einem guten Zweck gibt und nicht an.
00:10:37: Ich hoffe, ihr hört jetzt keine Temu oder Schienen oder Tiktok oder so.
00:10:42: Aber das finde ich spannend.
00:10:44: Was macht ihr denn mit den Daten dann?
00:10:46: Der erste Schritt ist tatsächlich wirklich diese typische Biomarka entwickeln.
00:10:49: Das heißt also erst mal gucken, was gibt es für Marker, für all das blingte Erkrankungen, die wir noch gar nicht kennen.
00:10:54: Und das ganz Besondere ist, dass wir eben sehr, sehr strukturiert bei jedem Klienten, bei jedem Patienten, bei jeder Patientin bei uns die gleichen klinische Untersuchung machen.
00:11:03: Vom Kopf bis wirklich.
00:11:06: Diese Daten werden dann gepaart mit Molekulandaten, mit Blutwerten, mit Urinderten.
00:11:12: Wir haben hier eine eigene Biobank im gebaut.
00:11:15: Wir haben ein eigenes Forschungslabor, wo wir die Proben, die uns dann zur Verfügung gestellt werden von unseren Kundinnenkunden direkt.
00:11:23: sehr, sehr standardisiert verarbeiten, um darauf dann sogenannte Multi-omics-Analysen durchzuführen.
00:11:28: Also die Gesamtheit von verschiedenen biologischen Systemen, alles Stoffwechselprodukte im Blut, alle Eiweiße im Blut, die DNA, die RNA im Blut und das alles kombiniert, um so eben neue Signaturen, wie das neue Motive von Krankheiten zu erkennen, die dann einmal als Marker, Frühwarnmarker oder vielleicht über die Zeit, dass das ganz entscheidende, dass eigentlich die Leute immer wieder kommen.
00:11:55: Und jedes Mal, wenn sie da sind, wird wieder das gleiche Programm gemacht, dass man über die Zeit die Veränderung nämlich sehen kann.
00:12:02: Ich ziehe nicht gleich noch was dazu, warum das wichtig ist.
00:12:05: Eine andere Möglichkeit ist eben, wenn wir diese Biomarke haben, wenn wir verstanden sind, dann verstehen wir auch besser, welche Signalwege molekular betroffen
00:12:13: sind.
00:12:13: So was für Indizien, ne?
00:12:14: Richtig.
00:12:15: Marke sind Indizien.
00:12:16: Genau.
00:12:16: So Signalsysteme, so äu, äu, äu, äu und so, ne?
00:12:19: Genau.
00:12:19: Und dann verstehen wir aber tatsächlich auch besser, was in den Zellen im Körper durcheinander ist quasi, um das mal auf den Punkt zu bringen oder was durcheinander geht, was krankhaft macht, was dazu führt, ganz früh zu Krankheiten.
00:12:30: Und dann kann man, das ist nämlich auch das Ziel, da auch tatsächlich ... Medikamente entwickeln oder wenn es, das ist ja auch das, was wir bestimmt nachher noch besprechen werden, die größten Hebel, die wir haben, die sind ja im Moment noch gar nicht medikamentös.
00:12:43: Also wir brauchen Medikamente, aber auch Lebensstilveränderungen kann man so messen und gucken, was machen die denn wirklich auf molekulare Ebene solche Dinge, genau.
00:12:52: Es
00:12:52: ist spannend, also vieles davon hört sich auf jeden Fall super progressiv an.
00:12:58: und was wir auch sich progressiv anhörten, was wegen, ich bin mir gar nicht so sicher, ob man das so nennen kann, wenn ich euch mal beschreibe, Das ist eine Long-Javity-Klinik.
00:13:06: Ja?
00:13:07: Frage Nummer eins, seid ihr eine Long-Javity-Klinik?
00:13:11: Hat das was mit Long-Javity zu tun, was wir hier besprechen?
00:13:15: Weil da denken ja viele Leute an Brian Johnson, Peter Thiel und so was.
00:13:18: Ich finde den Griff super.
00:13:20: Arne geht so.
00:13:21: Aber...
00:13:22: Ja, das ist, also genau das, ich finde du, das zeigt schon auch den Konflikt.
00:13:28: Als... Akademischer Arzt ist für mich Longevity auch kein guter Begriff.
00:13:32: Ja.
00:13:32: Das erste Mal ist der inhaltlich falsch, weil es nicht um Langelebigkeit geht.
00:13:36: Longevity beschreibt die Langelebigkeit eines Organismus zum Beispiel, sondern es geht um die Healthspan, eigentlich.
00:13:41: Ja.
00:13:42: Es geht um die gesunde Langelebigkeit.
00:13:45: Und dann ist Longevity natürlich eine Bewegung.
00:13:49: Und die hat den Vorteil, dass durch Longevity meiner Meinung nach wirklich jetzt mal der Fokus auf Prävention gelegt wird, darauf gelegt wird, dass man die Gesundheit in die eigene Hand nehmen kann und sollte.
00:14:01: Aber der Nachteil ist, dass Longevity eben so ein weites Feld ist, wo wir das ganze Spektrum haben von wirklich evidenzbasierter, harter, guter, wirksamer Medizin und innovativer Forschung.
00:14:16: bis hin zu dem größten Schwurbel der Leuten, was verkauft, was vielleicht sogar schädlich ist.
00:14:23: Also so Blutwäsche und Minuskunderzehen, gerade schon, man wüsste mir gerade sagen, ist ...
00:14:30: Also, so einfach ist es nicht, muss man früher mal so sagen.
00:14:33: So einfach ist es nicht genau.
00:14:35: Da müssen wir, glaube ich, gucken, um wen geht's.
00:14:38: Auch ein typisches Thema, die, ich glaube, viele Menschen wünschen sich so eine allgemeine ... Lösung.
00:14:46: am liebsten eine blaue Pille, die alles weg macht, was man sich so angearbeitet hat an Risiken und aber um abends dann noch die schöne schöne Gläschen Wein weiter trinken zu können, um weiter lecker essen zu gehen.
00:14:59: Genau, aber es ist tatsächlich, also muss man schon differenziert betrachten.
00:15:02: Deswegen von Javiti ein Begriff, den wir eigentlich, wir gehören irgendwie dazu, aber es ist nicht unser Lieblingsbegriff.
00:15:09: Wenn wir davon sprechen und sagen, wir sind eine Healthspan Clinic, wenn man es Englisch ausdrücken möchte oder sonst sagen, wir machen evidenzbasierte Präventivmedizin, aber es ist natürlich eine Spur langweiliger.
00:15:21: Ja,
00:15:22: aber du hast das Wort jetzt mehrmals gesagt und ich finde dieses Wort interessant.
00:15:26: Ich werde so mal langsam in die Kamera sagen, evidenzbasiert, weil für jemand, der ja erst kurz zu diesem Ich sag mal, in diesem Spektrum unterwegs ist und noch voll ne Learning-Curve sich befindet.
00:15:38: Ich hab jetzt ganz oft diese Wort Evidenz basiert.
00:15:39: Ich hab es so oft gelesen, dass ich es fast nicht mehr lese, weil es einfach immer dasteht.
00:15:43: Und dann hab ich gefragt, was heißt das eigentlich?
00:15:46: Und dann hab ich so ein anderes Buch gelesen, hier von Peter Attia, der auch so ein Guru ist.
00:15:50: Der geht ja auch kritisch mit dem Umdrehen, der sagt, es gibt Evidenz basiert, dann Evidenz informiert.
00:15:54: Als Leih hört sich, das sind für mich die zwei gleichen Wörter, aber offensichtlich nicht.
00:15:59: Erstmal für die ... Leute, die eher so mir folgen und nicht die ganzen Medizinerfreundinnen von Anne.
00:16:04: Was heißt Evidenz basiert?
00:16:07: Evidenz basiert heißt, dass es durch systematische Untersuchungen und Studien klare Belege einer Wirksamkeit einer therapeutischen Maßnahme gibt.
00:16:19: Im Regelfall auch tatsächlich nicht für die allgemeinen Bevölkerung, sondern eher für bestimmte untersuchte Kollektive.
00:16:27: Evidenz informiert, dagegen heißt, dass wir, es gibt diese Stuie nicht, aber wir versuchen aus dem, was es da so gibt an wissenschaftlichen Erkenntnissen, die dann vielleicht auch aus Zellkultur versuchen oder aus Tierversuchen stammt oder vielleicht auch mal aus einem Fallbericht, versuchen wir einen Ansatz zu... konstruieren, der vielleicht funktioniert.
00:16:58: Also ist er eine Hypothese basierend auf gewissen Annahmen und Happenings, die man gesehen hat.
00:17:04: Genau.
00:17:05: Und vielleicht auch in anderen Spezies, zum Beispiel mit Tieren.
00:17:09: Also vielleicht, das finde ich schönes Stichwort.
00:17:11: Mit der Evidenz, also Evidenz basierter heißt, wir haben eine Hypothese gehabt, die haben wir getestet.
00:17:16: Und diese Hypothese müssen falsifizierbar sein.
00:17:18: Das ist noch ganz wichtig, das ist nämlich in vielen Bereichen nicht der Fall.
00:17:20: Da werden Sachen aufgestellt, die sind nicht falsifizierbar.
00:17:23: Und wenn dann tatsächlich ein belastbares mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit nicht zufälliges Ergebnis rauskommt, dann ist das Evidenz basiert und Evidenz informiert ist eher etwas, was eine Hypothese generiert und auf der Hypothese wird dann agiert.
00:17:40: Ich tauch da jetzt trotzdem tiefer ein, weil es auch für Leute sind, die sich halt einfach nicht gut auskennt.
00:17:45: Für jemanden, der neu daran ist, der hört auch immer Studie.
00:17:49: So.
00:17:49: Und dann denke ich auch, klar, natürlich Studie, locker Ije.
00:17:53: Aber wann ist eine Studie, eine Studie?
00:17:55: Es sind hundert Leute, über zehn Jahre, sind das vierhundert Leute, über vierzig Jahre, müssen das immer Zwillinge sein.
00:18:04: Und der eine kriegt die Medikamente und der andere nicht, damit man so richtig sagen kann, ihr hattet die gleichen Genpule.
00:18:09: Und deswegen, du bist so und du bist so, ist doch klar, war die Behandlung.
00:18:14: Also jetzt mal wirklich für so dummies wie mich, das ist eine Studie.
00:18:18: Also, eine Studie ist einfach, also eine Studie ist eine strukturierte Untersuchung, die der wirtschaftliche Methode folgt.
00:18:25: In Beobachtung,
00:18:26: man baut eine Hypothese, man baut ein System auf, wie man diese Hypothese testen kann mit belastbaren Ergebnissen, die man rausholt, analysiert die Ergebnisse und zieht eine Konklusio und baut darauf gehenden Modell.
00:18:40: Das ist erstmal eine Studie.
00:18:42: Aber eine gute Studie ist was, was ein bisschen komplizierter ist.
00:18:47: Denn ich finde es ganz witzig, dass du gesagt hast, du kannst Evidenz basiert, in Formil kannst du eigentlich gar nicht mehr lesen und du überließst du, weil wenn man mal schaut, jeder behauptet heutzutage, alles ist Evidenz basiert.
00:18:56: Das liegt auch daran, dass es für alles auch irgendwie ein Paper gibt,
00:19:00: die über dreißig Leute getestet hat.
00:19:02: Genau,
00:19:02: das ist genau der Punkt.
00:19:03: Denn das ist so eine richtig gute Studie, beginnt damit, dass man sagt, was möchte ich eigentlich testen?
00:19:09: In wem möchte ich das testen?
00:19:10: Was ist das Ergebnis?
00:19:12: Was ist das Outcome, das ich mir angucken muss?
00:19:15: In unserem Beispiel ein klinisch relevantes Outcome sein, also Sterblichkeit oder Auftreten einer bestimmten Erkrankung.
00:19:25: Und dann guckt man, wie groß ist denn der erwartete Effekt von meiner Handlung, meiner Intervention, meiner Therapie, basierend auf dem erwarteten Effekt berechnet man dann, wie viele Leute man braucht.
00:19:38: Und darauf baut man dann die Studie und sagt, okay, dann brauchen wir entweder Hundert oder wir brauchen hunderttausend Leute, je nachdem wie stark die Effektgröße
00:19:48: ist.
00:19:49: Also wenn etwas ich sage jetzt mal extrem kompliziert ist und er selten vorkommt, dann reichen wahrscheinlich hundert Leute.
00:19:58: Oder gibt es, wie Sie sagen, nach hundert Leute ist schon auch wenig toll.
00:20:02: Man kann das genau... Es ist ein bisschen komplizierter, man kann sicherlich, wenn man sagt, was sind so Qualitätsindikatoren für gute Studien, viele Leute ist immer erst mal ganz gut, muss man sagen.
00:20:14: Das ist tatsächlich so.
00:20:15: Aber es gibt natürlich selten Erkrankungen.
00:20:18: Da findest du einfach nicht so viele Menschen, die diese Erkrankung haben.
00:20:22: Dann ist es tatsächlich so, dass dann häufig sogenannte Ersatzendpunkte genommen werden.
00:20:27: Das heißt also, man sucht sich ja eigentlich, möchte man einen klaren Mortalität oder Morbiditätsendprogramm.
00:20:34: Sterblichkeit oder Krankheitsereignis.
00:20:39: Wenn das nicht geht, dann sucht man sich, gerade wenn es kleinere Studien sind, einen Ersatzendpunkt, der irgendwie damit assoziiert ist.
00:20:46: Das schwächt aber, wenn man ganz streng ist, das Ergebnis der Studie und die Qualität der Studie direkt ab.
00:20:53: Das heißt also, wenn eine Studie so konstruiert ist, dass sie eben nicht zeigt, hat das jetzt wirklich eine Lebenszeitverlänger oder verhindert das wirklich das Auftritt in der Erkrankung, sondern zeigt nur, dass ein Ersatz wert, v.a.
00:21:04: Max zum Beispiel, das ist ja mit Lebenszeit oder eine epigenetische Uhr assoziiert ist, dann ist die Studienqualität streng genommen schon mal erst mal schlechter, als sie sein sollte.
00:21:14: Das ist tatsächlich gar nicht unwichtig, weil ja viele Leute, das ist wahrscheinlich ja auch schon bekannt in der Begriff, die Meteanalysen immer klar heranziehen und sagen, guck mal, da gibt es eine Meteanalysation.
00:21:23: Meteanalysen ist ja, wenn wir uns diese Evidenzpyramide angucken, das ist verschiedene Stufen und die höchste Stufe der Evidenzpyramide, das sind die Meteanalysen, wo man dann verschiedene Studien, die sehr gut kontrolliert, idealer verblindelt sind, das heißt, weder der Untersucher noch der, der die Patientin weiß.
00:21:44: ob man Medikament oder Intervention bekommt.
00:21:47: Und dann ist das auch zufällig zugeteilt worden.
00:21:50: Ach so, ich dachte, eine Metastudie wäre eine Studie.
00:21:51: Wenigli, das ist der Schritt davor schön, das ist die randomisierten Studie.
00:21:54: Und eine Metastudie,
00:21:55: da gehen wir immer von aus, dass solche Studien, solche sehr, sehr hochqualitative Studien reingehen.
00:22:00: Das ist aber auch nicht wirklich ganz, ganz selten der Fall, muss man fairerweise sagen.
00:22:04: Wenn man sich die meisten Metastudien anguckt, dann hat man eine altersbedingte Erkrankung, die ... Die Hälfte der Menschheit mindestens betrifft.
00:22:13: Und dann hat man eine Intervention, die in vierzig Studien, die zusammengeworfen werden, dann vielleicht fünfhundert Leute betrifft.
00:22:20: Und das ist etwas, wo man darauf achten muss.
00:22:23: Das heißt nämlich, diese Studie ist wahrscheinlich gar nicht gut.
00:22:26: Das heißt ja immer Garbage in, Garbage out.
00:22:35: Tausend Reaktionen oder so was haben, wo sich Leute die Köpfe einschlagen, wenn es um Begriffe wie Evidenz basiert oder Studien geht.
00:22:44: Da gab es letztens einen Beitrag, der ist ein paar Monate schon her, die Evidenzfalle.
00:22:52: Und was ich immer so ein bisschen raushöre und manche bestätigen das auch, ohne dass ich jetzt der Namen sagen möchte, ist, dass es manchmal als eine Ausrede benutzt wird, etwas nicht zu tun, nicht zu transformieren.
00:23:06: Insbesondere Deutschland, ein Land ist, das sehr auf Sicherheit spielt.
00:23:11: Und es einfach zu sagen, es gibt die Studienlage, das nicht her, Leute, wir können nicht transformieren.
00:23:17: Woran liegt das?
00:23:18: Was sind das da für Fronten und Kriege, die geführt werden?
00:23:21: Ich glaube, das ist eine super spannende Frage.
00:23:23: Ich glaube, es sind aber tatsächlich verschiedene Aspekte.
00:23:27: Das eine ist, dass Medizin insgesamt sehr konservativ ist.
00:23:32: Es ist auch sehr konservativ angelegt.
00:23:34: Es ist angelegt, weil wir alle immer erst mal dem Konzept Primum-Non-Notzere folgen.
00:23:39: Also erst mal nicht schaden.
00:23:41: Das ist natürlich schon mal dann sehr defensiv.
00:23:44: Und die... Art und Weise, wie ja diese Evidenz generiert wird.
00:23:49: Das ist ja ein relativ aufwendiges Verfahren, weil man natürlich die Sicherheit testen muss, die Wirksamkeit testen muss.
00:23:55: Da muss man natürlich genau die richtigen Endpunkte finden.
00:23:57: Also was will ich eigentlich genau prüfen und testen?
00:24:00: Und dann muss man die richtigen Leute dafür finden.
00:24:02: Und das muss man im Grunde für jede einzelne Untergruppe der Bevölkerung machen, bis man sagen kann, das wirkt für alle.
00:24:09: Das ist natürlich wahnsinnig frustrierend, weil es extrem lange dauert.
00:24:16: Das wäre aber der höchste Grad der Evidenz, die wir haben.
00:24:20: Und das ist diese sauberste Methode.
00:24:22: Und auf der anderen Seite gibt es natürlich Leute, die überfordert sind mit der vielen Informationen, die wir haben, und versuchen das zu vereinfachen.
00:24:32: Und versuchen dann natürlich eine Lösung zu finden für sich selber.
00:24:35: Sie sind ungeduldig, sie möchten ihre Gesundheit in die eigene Hand nehmen, sie sind der mündige Menschen.
00:24:42: gehen dann aber in die Richtung, wo sie sagen, okay, ich such jetzt jemand, der ist hier im Internet, der hat eine starke Position, der hat viele Follower, der hat eine starke These und alle sagen, der hat Recht.
00:24:53: Und dann wird er schon stimmen, dann probiere ich das aus.
00:24:57: Das nennt sich cognitive closure.
00:25:00: So heißt das in der Sozialpsychologie.
00:25:02: Man liest manche Begriffe so häufig, dass man sie überließt, weil man denkt, es steht ja eh immer dran.
00:25:07: Und dann steht es manchmal vielleicht auch gar nicht mehr dran, aber man denkt sich das so ein bisschen dazu.
00:25:12: Auch wieder so eine Frage, so voll dumm ist.
00:25:15: Weißt du, so früher gab es so Stiftung-Warentest.
00:25:18: Es gibt einen Tüftsiegel.
00:25:19: Wenn ich durch einen Supermarkt gehe, gibt es einen Bio-Aufkleber.
00:25:22: Was ich sagen will, es gibt so Konsumenten und Konsumenten gibt es so Anker, an denen man sich orientieren kann.
00:25:27: Und ich, der ja aus dem Marketing mal ursprünglich kam, hat ihm gesagt, okay, Marketing ist Orientierungspunkte schaffen, Ankerpunkte schaffen, vertrauen.
00:25:35: Jetzt gucken wir Subliments an.
00:25:38: Wie kann ich als Konsument checken, ob was gut oder sinnvoll ist?
00:25:42: Weil es gibt diese Siegel nicht.
00:25:43: Es gibt nix.
00:25:44: Genau, das ist das große Problem.
00:25:46: Und das ist etwas, das glaube ich, echt ein spannendes Phänomen dieser, also der Gegenwart.
00:25:54: Ich glaube, es ist ein so themisches Problem, das wir haben, weil vielen Menschen so ein bisschen die Orientierung fühlt.
00:26:00: Wir haben das nicht.
00:26:01: Wir haben das ganz viel Vertrauen.
00:26:03: Es gibt in der Medizin, gibt es keine klaren harten Siegel, wo man sagen kann, gute Ärztin, guter Arzt, gute Therapie oder nicht.
00:26:14: Man versucht das durch Komplikationsraten zum Beispiel zu umgehen.
00:26:20: Ganz viel ist Vertrauen.
00:26:22: Das ist tatsächlich auch gleichzeitig Einfahrtstorch für Probleme.
00:26:28: Es gibt es das nicht, also man kann solange man in sich im legalen Rahmen bewegt, kann man das als ein Ergänzungsmittel, kann man fast alles behaupten.
00:26:36: Muss ja noch nicht mal legal sein, also ich weiß von vielen Zapplement-Herstellern, dass sie bewusst und ist crazy.
00:26:44: Sachen promoten und Bewerben, die sie nicht dürfen und einfach warten, bis sie verklagt werden.
00:26:49: Also wusste ich auch nicht, dass die Regierung einen ja ganz selten verklagt und die Verbraucherzentralen keine Kohle haben.
00:26:56: Das heißt, du musst eigentlich mal warten, bis ein Wettbewerber von dir genervt ist, um dich zu verklagen.
00:27:01: Das heißt, das ist ein Spiel, mit der die Leute
00:27:04: spielen.
00:27:04: Das ist ein Stück weit ein Spiel.
00:27:05: Und was auch crazy ist, und sorry, dass wir so, es gibt ja so ein berühmtes Magazin, was sehr, sehr viel Geld man mit so Gesundheit ausgaben.
00:27:12: Da gibt es ja dann immer die Ausgabe, die besten Erze Deutschlands.
00:27:15: Das
00:27:15: kann man kaufen.
00:27:16: Ist so, oder?
00:27:19: Also das ist zumindest meine Information.
00:27:21: Ich habe keine gegenteiligen Informationen.
00:27:25: Das ist das, was wir eigentlich sein wollen.
00:27:27: Das ist das, was hier sein möchte.
00:27:28: Wir wollen diese Instanz sein, um Leuten zu sagen.
00:27:32: Ich sage es auch so, wie es ist.
00:27:33: No bullshit.
00:27:35: Also deswegen haben wir gesagt, alle Maßnahmen, alle Interventionen, die wir hier machen.
00:27:39: Wir machen Cut-Off und sagen, wir nehmen das Evidenz Level zwei.
00:27:43: Das heißt also randomisierte Kontrolliertestudien.
00:27:45: Wie viele gibt es insgesamt?
00:27:47: Studien?
00:27:48: Nee, Levels und Gamer.
00:27:50: Fünf.
00:27:50: Es gibt fünf, ne?
00:27:51: Und fünf
00:27:51: ist gut oder fünf ist schlecht?
00:27:52: Fünf ist sozusagen Experten-Meiner.
00:27:54: Also Level eins ist gut.
00:27:55: Level eins ist genau so.
00:27:56: Man kennt
00:27:56: den auch Gamer sich dabei.
00:28:00: Fünf ist die Basis, das ist Expertenmeinung.
00:28:03: Und Level Eins sind die Meta-Analysen der randomisierten, kontrollierten Studien.
00:28:08: Und Level Zwei sind die randomisierten, kontrollierten Studien.
00:28:11: Wenn es das gibt, dann sagen wir, das sind Maßnahmen und Erkenntnisse, die senden, wenn wir bei uns ein, um eben so ein Leuchtturm zu sein, um so ein bisschen der Begleiter zu sein und das einordnen zu können.
00:28:22: Könnte das für euch auch ... Ich hoffe, ich bieg jetzt nicht so schnell kapitalistisch ab, aber ... Ich hab euch ja auch schon irgendwie mit auch so Partnern und sowas auch vorgestellt, sowas, dass ihr vielleicht so eine Art Gütesiegel seid, mit den Sachen, mit denen ihr hier agiert und arbeitet und so, dass ihr sagt so alles quasi was in unsere vier Wände, das sind signifikante mehr Wände reinkommt, ist Evidenz Level zwei.
00:28:49: Und entspricht unserem Stand.
00:28:50: Und das ist erst mal zumindest für alle Patientinnen und Kunden, die hier reinkommen.
00:28:54: Ist
00:28:54: gut.
00:28:54: Genau.
00:28:55: Deswegen, das haben wir extra auch so gesagt.
00:28:57: Wir wollen ganz klar sein, wo ist dieser Cut-off?
00:29:01: Was gibt's bei uns?
00:29:01: Was gibt's bei uns nicht?
00:29:03: Okay, dann hätte ich jetzt Autoc, Live und Podcast, eine Idee.
00:29:06: Wir müssten eigentlich so ein Gutesiegel eigentlich mal erfinden.
00:29:10: Und das ist mal, weil nicht nervt total, dass ich nicht weiß, was gut oder was schlecht ist.
00:29:15: Und ich weiß, als market hier dass diese ganzen rezensionen auch manipuliert sind und so pipa ponen.
00:29:21: aber ich fall trotzdem drauf ein.
00:29:22: ich kauf auch immer irgendwie keine spürmaschinen tabs die beworben sind so nah.
00:29:26: das ist okay.
00:29:28: wenn.
00:29:29: wir haben jetzt ein bisschen auch etwas bis uns sprachen und es ist ja ein bisselspotkast hier so ein bisschen ich weiß nicht hundert prozent aber es fühlt sich mal so so in die richtung an der steckt eigentlich hinter jess so.
00:29:41: ne es ist ein geheimes.
00:29:44: Investoren Konglomerat, Weltumspannend.
00:29:49: Oder sind das irgendwelche Ex-Milliardäre, die irgendwie auf der Hippie Island sitzen und investiert haben?
00:29:55: Kannst du mir ein bisschen Einblick geben?
00:29:57: Bisschen kann ich natürlich geben.
00:30:00: Wir haben einen Anker-Invester, einen Biotech-Invester, der eigentlich in Frühphase Pharma investiert und tatsächlich auch einen klinischen Arm gesucht hat, der sich als Inkubator auch versteht.
00:30:13: Und den brauchen wir auch, weil wir mit dem so ein Zehn-Jahres-Plan besprochen haben.
00:30:20: Solange brauchen wir mindestens, bis wir eben ausreichende Daten gesammelt haben, um wirklich zu verstehen, was kann man denn Neues machen.
00:30:27: Also, ich glaube, die ersten, das unsere, unsere, unsere Hypothese und unser Plan, die ersten Ergebnisse, neuen Erkenntnisse können wir etwa in Jahr drei... zeigen.
00:30:40: Und es gibt seit, also die Klinik hier ist seit zwanzig vierundzwanzig offen.
00:30:43: Die Vorbereitung hat zwei Jahre gedauert, als wir das alles geplant haben und alle, jede eines Interventionen, jeden Ansatz geprüft haben.
00:30:53: Mehrere, also Tausende von Studien natürlich durchgearbeitet haben als Basis.
00:30:58: Aber wie gesagt, wir brauchen mindestens dreimal eine Vorstellung eines jeden Patienten, eines jeden Klienten, um dann neue Erkenntnisse gewinnen zu können.
00:31:07: Und dafür brauchen wir einen Partner, der das langfristig mitgeht.
00:31:10: Das ist ein Ankerinvestor und da haben wir so ein paar Angels drin, die aus allen Bereichen kommen, die aber tatsächlich einen persönlichen Interesse an Gesundheit haben und auch erkennen, dass sich was ändern muss in dem Gesundheitssystem, dass das Gesundheitssystem, das wir jetzt haben, einfach nicht mehr lange tragbar sein wird und wir wirklich den gesamten Ansatz von der reaktiven Medizin zu einer proaktiven, auch selbst verantwortlichen Medizin schaffen müssen.
00:31:39: Und ist da irgendjemand dabei, der man irgendwie kennt oder irgendwie berühmt ist, ne?
00:31:44: Also ist der Inkubator, ist der berühmt oder ist...
00:31:46: Also der Anker Investor ist Apollo Healthmatches von Jils Regge gegründet, ursprünglich, genau.
00:31:54: Home to go,
00:31:56: genau.
00:31:57: Der hat auch ein paar Success Cases schon hingelegt, auf jeden Fall.
00:32:00: Ja, genau.
00:32:01: Okay.
00:32:02: Ja, das ist total spannend, weil man natürlich sich immer fragt, ne?
00:32:07: So ein System und... sieht auch alles aus, dass das auch Geld gekostet hat, hat ja auch einen gewissen Qualitätsstandard.
00:32:17: Man hört immer so aus im Deutschen, wo es nun als Wesen überall fehlt, ist an Geld.
00:32:23: Wie, ohne jetzt alle Business-Kennzeichen haben zu wollen oder so was, wie ambitioniert ist das so was, neue Klinik aufzubauen?
00:32:34: Also reden wir von Risikokapital?
00:32:36: Ja, das so zu machen oder ist es sowas?
00:32:39: keine McDonald's Franchise, es kostet auch richtig Geld, ne?
00:32:42: Ein Franchise zu übernehmen, ja, aber man hat so einen überschaubaren Korridor.
00:32:46: Wie offen ist so eine deutsche Gesellschaft für so ein Konzept?
00:32:50: Das ist was Neues, das ist was Total Neues, muss man fairerweise sagen.
00:32:52: Und das ist natürlich deswegen auch echtes Risikokapital, ne?
00:32:56: Die Problematik, die wir haben, ist dass selbst wir sprechen natürlich mit den gesetzlichen Kassen, mit den großen gesetzlichen Kassen, die haben... sehr großes Interesse auch an unserem konkreten Konzept, aber die dürfen das nicht bezahlen.
00:33:10: Nicht weil solche Präventivmaßnahmen aus dem Marketing-Budget kommen müssen.
00:33:16: Also wir haben so etwa drei bis sieben Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben sind fürs für Präventivmaßnahmen.
00:33:27: Und so wie dieses Reimbursement-Verfahren konzipiert ist, geht es halt nach Krankheit schwere.
00:33:32: Das heißt, besonders krank und besonders gesunde Leute fallen daraus und man muss schon auch mal ein paar kranke Leute dabei haben.
00:33:39: Und
00:33:40: ein paar Nächte länger drin haben.
00:33:43: Genau.
00:33:45: bestimmte Anzahl von Nächten muss man auch haben.
00:33:46: Genau, das gibt es auch unter Verweildauern und obere Verweildauern.
00:33:49: Es muss alles in der Mitte immer sein.
00:33:52: Das ist ein echtes Strukturproblem, muss man ganz ehrlich sagen.
00:33:55: Und deswegen haben wir auch gesagt, dass wir dieses Konzept so bauen, dass wir das erst mal als Selbstzahler bzw.
00:34:02: privat ärztliche Leistung.
00:34:04: konzipieren.
00:34:05: Sagen wir so ein bisschen das Tesla-Prinzip, bevor Elon Musk verrückt wurde, da konnte man das, glaube ich, immer noch gut sagen.
00:34:11: Vielleicht jetzt geht es ihm ja wieder ganz gut, denke ich, wieder besser.
00:34:14: Das
00:34:16: war natürlich ein ganz schöner Ansatz, weil man gesagt haben, die haben halt ein exzellentes Produkt gebaut mit dem Model S, das dann wirklich Interesse an Elektromobilität geschaffen hat.
00:34:29: und dann Peu-a-peu sind sie quasi die Stufe runter geklettert, bis sie es dann für auch eine relativ breite Masse anbieten konnten mit dem Model Drei.
00:34:38: Und so war so ein bisschen unsere Vision am Anfang, wie wir
00:34:41: das auch konzentrieren.
00:34:42: Leuchtturm setzen und Interesse erzeugen, zeigen, Proof-of-Concept, dass es funktioniert, a, inhaltlich für die Leute, die bei uns sind, Klienten, Patienten, aber andererseits auch dem Proof-of-Concept, dass wir die Arten... Die Relevanz sind für diese Altersforschung oder Alterungsforschung muss ich für die Kosten deckend erheben können.
00:35:05: Und du sagst es total spannend, man muss erstmal den Leuchtturm setzen.
00:35:09: Model S, das heißt so ein Wachstumsfahrt für euch könnte auch sein noch weitere Leuchttürmets setzen, aber auch andere Geschäfte von Data.
00:35:20: Wie wollt ihr in andere Städte kommen, beispielsweise?
00:35:22: Habt ihr da die schon, die du teilen kannst?
00:35:25: Genau.
00:35:25: Und ich kann noch nicht viel teilen, aber es ist tatsächlich klarer Teil unseres Konzepts, dass wir weitere Standorte rauchen.
00:35:34: Allein, um diese Kohorte, die wir aufbauen, auch zu diversifizieren.
00:35:39: Jetzt, wo wir eine kleine Kohorte haben, ist du tatsächlich statistisch von Vorteil, dass sie relativ homogen ist, weil man dann viele ... viele Faktoren und Verzerrungen rausrechnen kann einfacher.
00:35:49: Aber je größer wir werden, wenn wir eine normative Alterungsgehorte bauen wollen, dann brauchen wir viele, viele Standorte auch tatsächlich außerhalb Deutschlands.
00:35:59: Das heißt, da gibt es von uns schon konkrete Pläne, aber ich kann leider noch nichts genau sagen, wie und wann und wo.
00:36:07: Und das kann ich allerdings auch sagen, wir haben drei Säulen für diese Expansion.
00:36:12: Das eine sind unsere Kliniken, wo wir eben genau diese Prozesse alle sehr stark kontrollieren, wirklich die besten Daten, sage ich mal ganz da Lob erinnern können, höchst qualitativem Daten.
00:36:25: Dann brauchen wir allerdings klinische Partnerschaften, Franchise oder andere klinische große Gesundheitsversorger, die mit uns zusammenarbeiten wollen.
00:36:37: Und dann brauchen wir auch wissenschaftliche Partnerschaften, um eben neue Methoden und auch einen Datenaustausch stattfinden zu lassen.
00:36:45: Also ich mich frage, ich finde es total spannend, also du hast das Stichwort international, also in Deutschland kenne ich nichts, du hast so richtig krass, es gibt natürlich irgendwie so Landsachufkett, was so ähnliche Sachen halt natürlich macht.
00:36:57: Es gibt so in der Schweiz so Facilities, wo jeder seine eigene Wille bekommt und über mehrere Wochen.
00:37:04: Sind das Konkurrenten oder Freunde, sind das Frenemies von euch?
00:37:09: Weil oft ist es ja so, als ich habe Gaming gemacht habe, das war immer gut, wenn es dann mehr Agenturen, mehr Strategieberatungen haben, das gleiche Thema.
00:37:17: Also viele Leute, die das gleiche Lied singen, damit das so verstanden wird.
00:37:22: Wie blickst du da drauf?
00:37:25: Das sind, ich sag mal, das sind Mitbewerber.
00:37:28: Franimings ist gar nicht schlecht.
00:37:30: Das ist eigentlich ein relativ kollegiales Miteinander.
00:37:34: Man spricht, man kennt sich.
00:37:37: Aber wir sind doch ... Klar anders.
00:37:42: Wir haben nicht diesen Hotelaspekt bei uns.
00:37:46: Also wir haben ein Zimmer, das ist sehr schön, das erinnert vielleicht an ein Hotel.
00:37:49: Aber bei uns geht es um Medizin im Mittelpunkt.
00:37:51: Es geht wirklich um evidenzbasierte Präventivmedizin und Maßnahmen, die wirken.
00:37:55: Es gibt bei uns keine Darmkuren.
00:37:58: Es gibt bei uns keine Saftkuren.
00:38:02: Man kommt bei uns an einem Tag.
00:38:04: Es wird alles an einem Tag gemacht.
00:38:06: Vielleicht noch mal am zweiten, wenn man noch mal nachkommen muss.
00:38:08: Oder wir wollen die Menschen die ganze Zeit begleiten.
00:38:12: Wir wollen wirklich kontinuierlich über mehrere Jahre der Begleiter sein und nicht nur einmal im Jahr zu einer Phase, wo man sich eincheckt.
00:38:23: Es ist deswegen ein anderes Konzept.
00:38:25: Und es geht wirklich darum, dass wir sagen, nur von dem wir überzeugt sind, beziehungsweise nicht wir, sondern wo wir was im wissenschaftlichen Konsens gibt, was wirkt, das wird bei uns angewendet.
00:38:38: Und da muss man sagen, gibt es auch einfach Anwendungen, die sehr viel einfacher werden und auch echt Geld bringen würden, IV-Drips, die bieten wir nicht an, und was genau diese wurden.
00:38:49: Trotzdem ist es ja so, jetzt hat man nicht jeder bei euch eine eigene Villa.
00:38:53: Ich kann eine Stimme nicht nachmachen.
00:38:55: Dass du ja schon gesagt hast, es wird er aktuell nicht von den Kasten übernommen, weil das ist auch crazy, der wird mal hier auch einen ganzen Podcast mit dem Jens Baas immerum Prävention Marketing ist und nicht halt Teil der echten Leistung.
00:39:07: Anne würde jetzt immer, und das glaube ich gar nicht an das kriegt, aber die würde immer die Frage stellen, wer sie in jedem Podcast die Frage stellt, ja, ist das etwas für die allgemeinen Bevölkerung oder ist es nur für Gutverdiener, Millionäre?
00:39:24: Was wäre deine Antwort, eure Position dazu?
00:39:27: Eindeutige Position ist es für jeden.
00:39:30: Es muss für jeden sein.
00:39:32: Und das, was wir hier machen, das ist wirklich nur der Beginn.
00:39:35: Das ist dieses Leuchtturm-Konzept.
00:39:36: Wir haben das auch tatsächlich intern auch Leuchtturm-Klinik genannt, was wir gebaut haben.
00:39:40: Aber es ist für jeden.
00:39:42: Wir haben das auch ja so schon konstruiert, weil wir einfach echte Medizin machen, dass das alles ganz klar... nach Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet wird.
00:39:52: Das heißt, man kann diese Maßnahmen, die wir hier machen, auch bei seiner privaten, privaten, wohlgemerkt, Versicherung einreichen.
00:40:00: Und der, wir haben drei verschiedene Programme, das kleinere Programm, dieses Core-Programm, das ist tatsächlich auch, dass es in der Regel erstattet wird, weil die Kassen eben sehen, dass es einfach Medizin niedergemacht wird.
00:40:13: Also, regel auch tatsächlich zum Großteil erstattet wird oder voll.
00:40:19: Das muss ausgedehnt werden, das fest von Überzeug.
00:40:22: Weißt du, was ich krass finde, ist, also ich finde natürlich, wenn man im deutschen System das gewohnt ist, dass im Prinzip irgendjemand bezahlt ist, nur man selber nicht, hat es ja oft das Mindset, weil man es ja einmal Bench mag und überlegt, dass euer Core-Programm, einmal quasi diese Nullmessung, kostet so viel wie das neue iPhone.
00:40:41: Das stimmt.
00:40:41: So.
00:40:42: Und wie viele Menschen, sich halt auch junge Menschen jedes Jahr so ein neues iPhone reinhauen.
00:40:49: Das ist, für manche Leute ist das eine Tischlampe, so, in bestimmten Medien, von denen ich halt spreche.
00:40:55: Und das finde ich so krass, dass irgendwie wir in Deutschland nicht dieses Bewusstsein dafür haben.
00:41:01: Willst du noch mal ein Jahr das iPhone benutzen?
00:41:05: Aber dafür wissen ...
00:41:07: Wo stehst du gesundheitlich?
00:41:08: Wo
00:41:08: stehst du gesundheitlich?
00:41:10: Das finde ich, da ist auch noch kommunikativ natürlich auch von Leuten wie mir natürlich auch noch die Maßnahme gefreut.
00:41:16: Deswegen, ist es teuer?
00:41:17: Ja, nein,
00:41:20: ich weiß nicht.
00:41:20: Es ist immer eine Frage des Blickweges.
00:41:22: Genau.
00:41:23: Es gibt aber natürlich, wir wissen ja auch, dass der soziokonomische Status ein ganz wichtiger Predictor für Outcome ist in der Gesundheit und Healthspan.
00:41:31: Und man natürlich auch... in Deutschland viele Menschen hat, die sich das im Moment einfach nicht leisten können.
00:41:36: Die kann sich auch kein iPhone alle zwei Jahre oder jedes Jahr leisten.
00:41:39: Ganz klar.
00:41:40: Die müssen wir aber, eigentlich müssen wir gerade die erreichen.
00:41:44: Aber unsere Aufgabe ist es jetzt im Moment zu zeigen, dass dieses Konzept funktioniert.
00:41:50: Und wenn das ist, dann gibt es vielleicht auch ein bisschen mehr Argumentation zu sagen, bezahlt es der Druck, der Druck.
00:41:58: Und das ist, wenn ich fest von überzeugt, ist auf den Kassen, ist jetzt schon auf den Kassen, ist jetzt auch den Privatversicherern.
00:42:04: Wir wissen von großen Kassen, dass die, wenn sich nichts ändert, Mitteende, Dreißig, Pleite sind.
00:42:13: Es muss sich etwas ändern.
00:42:14: Die Politik wird es lernen, wird es wissen.
00:42:17: Und deswegen glauben wir, sind wir fest von überzeugt, Zentralibothese, dass dieses Konzept sich durchsetzen wird.
00:42:31: Diese Folge wird euch wieder präsentiert von unseren zwei tollen Partnern der Yes-Klinik, wo ich gerade sitze, und natürlich per Formular.
00:42:38: Die Yes ist, wie ihr in dieser Folge auch schon gut gehört habt, Europas modernste Longevity-Klinik, wo ihr einmal komplett durchgetestet werdet, um zu sehen, wo ihr gesundheitlich steht, wie all eure Organe sind und was ihr tun könnt, um ein gesünderes Leben zu leben und per Formular ist.
00:42:56: dazu ergänzend der perfekte Partner, um individuell abgestimmte Sublimentsprogramme für euch zu machen, die das Mais aus dem Körper rausholen optimiert und von Ärztinnen und Ärzten entwickelt.
00:43:15: Also Jan, ich finde es total spannend, dich diese ganzen Sachen anzugucken.
00:43:21: Und ich finde es immer spannend, auch mit Ärzten darüber zu sprechen, weil ich habe generell immer eine... Alles, was fancy klingt und irgendwie auf Instagram ausgespielt an mich, finde ich gut.
00:43:32: Ich würde Anne jetzt mal diesen Part, wo wir normalerweise drüber sprechen, was würde sie empfehlen, was jeder Mensch machen kann?
00:43:39: Weil ich bin auch der felsenvollzeugende, gesundheitungsfade da sein.
00:43:42: Dann gibt es aber diesen Part, wo ich erzähle, was ich machen würde.
00:43:45: Das ist dann immer Gadgets und Produkt-Contact.
00:43:47: Ich mache es heute ein bisschen anders und nutze die Schanke, dich hier zu haben und mache etwas, was ich immer auf Instagram sehe, von Serials, von Experten und so was Sachen bewerten.
00:43:57: Ich lese in ein paar Sachen jetzt vor, dass ich die aktuellen Hypes sich gefunden habe.
00:44:01: Ich werde die nicht immer hundert Prozent aussprechen können.
00:44:05: Würde dich aber immer bewerten erst, weil da bewerten wir es richtig schön auf realebene Steine können, dass du einmal sagst, okay, eins bis zehn, zehn ist gut.
00:44:11: Ja.
00:44:12: Ja.
00:44:13: Du kannst auch erklären, warum das Rebedenz basiert.
00:44:15: Du glaubst erfrand oder interessant.
00:44:17: Eins ist für die Tonne.
00:44:20: Und dann einmal kurz erklärst, warum und was es auch so ein bisschen ist.
00:44:24: Ja.
00:44:24: Ich fange mit meinem Dingsthema an, Nummer one, das Heilmittel aller Heilmittel, NAD+.
00:44:31: Ja.
00:44:34: Ja, also ich glaube, ich bin bei diesem ganzen Ding der Party-Pooper.
00:44:39: Denn egal, was du mir jetzt von den Hypes sagen wirst, kann ich prognostizieren, dass davon so gut wie nichts im Health Plan Longevity-Bereich diesen Evidenz Level zwei erreicht.
00:44:53: NAD Plus, ja.
00:44:55: Also, ist assoziiert
00:44:56: und... Erst mal die Zahl sagen.
00:44:57: Ah,
00:44:57: so.
00:44:58: Entschuldigung.
00:44:58: NAD Plus.
00:45:01: Zwei.
00:45:06: Vielleicht ne Drei.
00:45:08: Also, es gibt Effekte, die...
00:45:11: Kurz erklären, was das ist.
00:45:12: Also,
00:45:13: das NAD ist ein zentraler Koenzymen in den Stoffwechselwegen, die eigentlich für den Energiestoffwechsel ganz relevant sind.
00:45:25: Und es gibt Studien, die zeigen, vereinzelt, vor allen Dingen präklinisch, also Tiere, einzelne menschliche Studien.
00:45:33: Es gibt einzelne randomisierte Studien, schwach von der Größe und von der technischen Sauberkeit, dass man sieht, dass der Zuckerstoffwechsel, der Repetstoffwechsel, sich verbessert dadurch auch von Vorstufen, das NAD Plus durch Supplemente, tatsächlich erhöht werden kann immerhin schon mal.
00:45:56: Aber die harten Outcomes, dass tatsächlich Krankheiten dadurch verhindert werden oder das Auftreten verzögert wird, die gibt es nicht.
00:46:06: Ich übersetze es mal für die Zuhörer.
00:46:07: NRD Plus ist ein Supplement, was ein längeres Leben verspricht.
00:46:11: Verspricht, aber bisher nicht bewiesen hat, dass es das tut.
00:46:14: Okay, gut.
00:46:15: Das ist mein Lieblingssupplement, weil es mir am häufigsten ausgespült wird.
00:46:18: Das glaube ich in Deutschland auch ein bisschen verboten oder nicht zugelassen.
00:46:22: Ja, genau, bestimmte Formen darf man tatsächlich nicht einführen.
00:46:26: Ja,
00:46:27: aber online geht's.
00:46:29: Nächstes Thema, auch einer meiner Lieblingsthemen.
00:46:32: Eiskammer, Krioterapie, minus hundertzehn Grad eins bis zehn.
00:46:38: Ja, das ist so was, was wir vorhin besprochen haben.
00:46:40: Also, da müssen wir gucken, für wen ist das jetzt?
00:46:43: Eine achtzendjährige junge, normal aktive Frau, zwei, für einen Sportler in der Regenerationsphase, wahrscheinlich fünf, sechs.
00:47:02: Weil wir wissen, dass tatsächlich Inflammation dadurch reduziert wird, dass die Regeneration beschleunigt wird.
00:47:08: Und in so einem Kontext ist das durchaus sinnvoll.
00:47:11: Okay.
00:47:13: Das nächste Thema.
00:47:14: kriege ich viermal die Woche als Link zugespielt.
00:47:18: Hyper Barrage Oxygen Therapy.
00:47:21: Ja.
00:47:22: Auch, also Lungenarzt, natürlich mit Sauerstofftoxizität aufgewachsen als Problem von den Patienten, die wir beatmet haben, wenn die viel Sauerstoff haben mussten.
00:47:36: Also eine große Sorge bei der Hyperbarnsaustochtherapie, das ist aber tatsächlich gar nicht so groß.
00:47:41: Ach so, ich muss die Nummer sagen.
00:47:43: Für die Allgemeinheit, zwei, für ältere Menschen mit kognitiven Einschränkungen, fünf, sechs gibt Studien die zeigen, dass das tatsächlich die kognitive Funktion etwas verbessert bei älteren Menschen.
00:48:00: Okay, das nächste.
00:48:02: Weiß nicht mal, was es ist.
00:48:03: Also das hat mit Cheche Pilli rausgespalten.
00:48:05: Direkt mit der Zahl anfangen.
00:48:07: Peptide, BPC, Minus, eins, fünf, sieben, Komma, Epitalon, Komma, Timosin.
00:48:14: Ja,
00:48:14: sehr gut.
00:48:15: Also das sind alles Peptide.
00:48:16: Was sind Peptide?
00:48:17: Peptide sind ganz kurze Aneinanderreihung von Aminosäuren.
00:48:24: BPC, eins, fünf, sieben ist total gehypt, soll anti-inflammatorisch wirken.
00:48:29: Also, ist eine Null, muss ich vorwegschieben.
00:48:32: Warum ist es eine Null?
00:48:33: Das Zeug ist verboten.
00:48:34: Also das ist tatsächlich die Einfuhr und der Handel damit, dass ein Arzneimittel ist verboten in Deutschland, in Europa.
00:48:41: Alle drei Sachen, die du aufgezählt hast.
00:48:43: Es gibt eine Ausnahme.
00:48:44: Ich glaube, das Tymosin ist in Italien und in den USA auch als irgendwie Co-Therapeutikum bei Hepatitiden, also bei Leberentzündung, bei Virus-Leberentzündung zugelassen.
00:48:58: Aber es gibt... Nur wenn überhaupt schlechte Daten aus Menschen, das das einen Effekt hat, auf der anderen Seite, muss man sagen, sind peptide prinzipiell hochwirksame Medikamente.
00:49:13: Aber, und das ist genau das, was haben wir auch gar nicht darüber gesprochen, warum gibt es überhaupt so ein Hype?
00:49:20: Warum wollen die Leute das alles machen?
00:49:22: Warum machen wir überhaupt uns die Mühe mit den ganzen Studien?
00:49:25: Es geht um Sicherheit.
00:49:26: Die sind so wirksam, also wenn man die Oralen nimmt, das Supplement kannst du eh vergessen, die werden im Darm abgebaut, da bleiben noch zwei, maximal drei Aminosäuren übrig.
00:49:36: Die Wahrscheinlichkeit, dass die so aufgenommen werden und was wirkt im Körper ist minimal.
00:49:41: Jetzt muss man spritzen entweder ins Blut oder die Haut und auch da werden sie abgebaut und da sind sie aber dann zentral wirksam und können natürlich schwere Nebenwirkungen machen, die man testen muss.
00:49:51: Man muss wissen, bevor man sowas spritzt, ob die ob die schädlich sind.
00:49:58: Genau.
00:49:59: Und in den USA war es ja gerade so, dass bei irgendeiner Longevity-Konferenz, ich weiß leider nicht mehr ganz genau, welche das war, tatsächlich zwei Leute, die sich peptide gespritzt haben, auch lebensbedrohlich erkrankt sind.
00:50:16: Also ich weiß, dass das in Dubai absoluter Hype ist.
00:50:19: Ich weiß, dass die amerikäischen Kollegen machen.
00:50:20: Ich finde das echt fahrlässig.
00:50:24: Also ich habe ganz viele, ganz viele selber.
00:50:30: unsere Patienten, die wir behandeln gehen, per eins.
00:50:32: Das ist ein Peptid, ne?
00:50:33: Das sind Zettel, die wir behandeln mit Lungenhochdruck.
00:50:35: Die haben Peptide bekommen über Dauerpumpen, solche Dinge.
00:50:39: Das sind hochwirksame Substanzen, aber die brauchen halt tatsächlich saubere Forschung.
00:50:44: Ich weiß schon auf jeden Fall, was wir in den Trailer reinmachen.
00:50:48: Das ist hochverlässig, das ist gut.
00:50:51: Das nächste, direkt die Zeit an Jan, ne?
00:50:53: Und dann kannst du aussehen.
00:50:54: Ja, ja, ja.
00:50:55: Mit Formin.
00:50:58: Mmh.
00:51:02: Healthy Longevity.
00:51:04: Healthspan.
00:51:06: Aktueller Stand.
00:51:07: Drei, vier.
00:51:09: Für Patienten mit Prediabetes oder Typ zwei Diabetes mit Risikofaktoren.
00:51:14: Acht.
00:51:15: Klar.
00:51:15: Okay.
00:51:16: Genau.
00:51:17: Mit Formin ist ein Medikament, das gerade untersucht wird, auch strukturiert untersucht wird.
00:51:21: In der Tame-Studie.
00:51:23: Um zu gucken, welche Effekte das für ... Die Gesundheitsspanne und herzliche Langeavetti hat.
00:51:29: Es ist ein interessantes Präparat, gibt aber allerdings auch Nebenwirkungen, weil es am Mieter Chornium wirkt, dass es wahrscheinlich die VO-II Max senkt bzw.
00:51:37: den Anstieg der VO-II Max inhibiert, aber das ist natürlich auch die erwartete Wirkung, das bedeutet nicht, dass die Wirkung auf andere altersbedingte Erkrankungen dadurch abgeschwächt werden muss.
00:51:50: Aber es wird untersucht und die ersten Ergebnisse sind zumindest so, dass es sich lohnt, mal aufzubehalten, dass es aus der Studie rauskommt.
00:51:57: Dann, mein Lieblingsthema.
00:51:59: Ich bin gespannt, ob das ... wie nah es an der Null ist.
00:52:04: Erste Zeitung.
00:52:06: Plasma Exchange.
00:52:08: Drei, vier.
00:52:10: So viel.
00:52:11: Und jetzt erzähle ich dir, warum.
00:52:13: Für Patienten mit Alzheimer ist es sogar wahrscheinlich ein bisschen mehr.
00:52:17: Vielleicht ne Sechs.
00:52:18: Es gibt eine Studie, die gezeigt hat, dass Plasma Exchange, wenn man tatsächlich das Plasma austauscht, Kochsatzlösung plus Albumin gibt, dass die Symptome des Alzheimer's deutlich reduziert sind, dass die Labormarker von Alzheimer deutlich reduziert sind über die Dauer dieser Maßnahme der Blutweschen sozusagen hinaus.
00:52:43: Das heißt, es ist also tatsächlich kein ... unspannende Ansatz, aber es gibt ... ... jetzt ... ... stand heute ... ... keine ausreichende Evidenz, das zu empfehlen, als Therapie.
00:52:56: Es ist aber spannend, weiter zu untersuchen.
00:52:59: Wisst ihr was?
00:53:00: Bei fünf reicht mir ... ... dass ... ... ich mache einen Termin, ne?
00:53:03: Wenn wir nicht auf jeden Fall mit dabei sind.
00:53:07: Cool.
00:53:14: Spannend.
00:53:16: Status quo.
00:53:18: Okay, was ist das?
00:53:20: Das sind Synolytics.
00:53:21: Das sind also Medikamente, die ... ... sinnescente Zellen, die sogenannten Geisterzellen, eliminieren können.
00:53:31: Geisterzellen?
00:53:31: Na ja, das sind so lebende, tote Zellen.
00:53:34: Das sind Zellen, die so verändert sind, dass sie nicht sterben, auch nicht abgetragen werden, aber sich nicht mehr vermehren.
00:53:41: Das Problem ist nur, die sind ... hoch aktiv.
00:53:43: Das heißt, die senden ganz viele Botenstoffe aus, die andere Zellen beeinflussen und altern lassen.
00:53:49: Das ist der Punkt.
00:53:50: Und die ersten Studien, die es gibt, sind vielversprechend.
00:53:55: Das muss man nur weiter untersuchen.
00:53:58: Zumal auch da seit den Nippen Medikamenten ist, dass, wenn man das regelmäßig und auch ein hoher Dosis einnimmt, auch wirklich Nebenwirkungen machen kann, schwerwiegend.
00:54:05: Also insofern spannend, aber auch da sind wir noch ziemlich am Anfang.
00:54:09: Wenn ich dich mal so fragen würde, also ich hätte gedacht, nach dem Intro, dass alles so null bis zwei wird, da waren ja ein paar vier, fünf, sechs und was dabei.
00:54:21: Wenn mir jetzt mal dein Evidenz basiert, ist er ausklammert und einfach nur sagen, hey, bisschen Sci-Fi, ein bisschen, ich sag mal, Optimismus und auch, ich sag mal, Auge zutrücken.
00:54:36: Okay.
00:54:37: Was werden denn jetzt so drei Sachen, die gerade ... noch nicht evidenzbasiert gevorstand, wo du sagen würdest, hey, da würd zu gerne mal gucken, was da raus rumkommt, ne?
00:54:48: Im Bereich Lung, Jeff, die Heldband.
00:54:50: Genau, ich
00:54:50: muss für einmal noch kurz erzählen.
00:54:52: Also, die aktuelle Evidenz, also für mich der Level sozusagen, so sagen, wenn ich sagen würde, ich nehm das, oder ich geb das jetzt jedem, so bei sieben, acht, viererweise.
00:55:02: Das heißt, wir sind bei allen so, dass ich das nicht empfehlen würde, das einzunehmen, muss man schon sagen.
00:55:10: Also was sind die spannendsten Sachen?
00:55:12: Was wirklich spannend ist, sind die Synolytics.
00:55:15: Synolytics, was da passiert, als kausalen Ansatzpunkt.
00:55:21: Was ich auch spannend finde, ist Rappamycin, Sirolimus und Evorolimus, also Rappalox.
00:55:29: Also solche Medikamente, die in allen Tieren muss man sagen und egal von Wurm bis Primaten tatsächlich Verbesserung der, also eine Lebenszeitverlängerung gezeigt haben und tatsächlich aber auch eine Health Spend Verlängerung gezeigt haben.
00:55:50: Im Menschen gibt es allerdings ganz schlechte Daten bisher dazu.
00:55:54: Deswegen setzen wir dazu, planen wir dazu auch gerade tatsächlich einen Endo One Trial aufzusetzen, um das wirklich auch systematisch anzugucken.
00:56:03: Und was Interessant ist aber natürlich ungleich komplizierter ist, ist tatsächlich dieser Plasma-Austausch.
00:56:10: Dieser Plasma-Austausch ist ein interessantes Verfahren, es ist nur so invasiv und mit Risiken assoziiert, dass das natürlich extrem gut kontrolliert werden muss und wir wahrscheinlich im Moment noch gar nicht den richtigen Endpunkt, also was messen wir eigentlich, was soll das denn sein, womit wir dann bestimmen, ob es Gesundheit, Spannung und Lebensspannung verlängert.
00:56:33: haben können, weil wir können die Leute ja nicht dreißigvierzig Jahre lang Blut in der Blutwäsche zu führen, quasi.
00:56:39: Aber das sind spannende, wirklich spannende Ansätze.
00:56:42: Cool.
00:56:42: Wollt ihr so ein bisschen über die Ansätze zum Zugungssprung haben?
00:56:46: Vielleicht zum Abschluss nochmal, ne?
00:56:48: So, wenn man jetzt in fünf Jahre denken würde, was, ne?
00:56:52: Oder gerne auch zehn, ne?
00:56:53: Wir haben ja in zehn Jahren Frütteln gerade gedacht, finde ich übrigens super schön.
00:56:57: Was wäre so deine Hoffnung, dein Wunsch, wo, ne?
00:57:01: Wenn du so eine Insta-Story von euch machen würdest, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne,
00:57:15: ne, ne, entweder ein eigenes Leuchtturm, ein Leuchtturmklinik oder sind über Partnerschaften vor Ort haben.
00:57:33: so viele Daten gesammelt, dass wir sie nutzen konnten, um zu verstehen, was sind neue Risikofaktoren, wie verändern sich diese Risikofaktoren über die Zeit, dass wir eben noch früher eingreifen können, als wir es jetzt schon können.
00:57:46: Und wir sind so, dass wir die Entwicklung von Medikamentösenansätzen unterstützt haben und einen neuen Medikamentösenansatz für einzelne altersbedingte Erkrankungen gefunden haben.
00:58:00: die Vision, dass wir eine Pille finden, die alles heilt.
00:58:04: Davon bin ich nicht überzeugt, denn ich bin im Moment ehrlicherweise noch nicht mal überzeugt, dass diese Hallmarks of Aging, also diese Kennzeichen dieser Alterns, dass die wirklich kausal sind und nicht einfach nur Epiphenomene, denn diesen Schluss, den haben wir noch nicht bewiesen, dass das kausal ist und das einfach nur beobachtet immer dabei.
00:58:25: Das Gesundheitssystem hat sich so verändert, dass ... Ohne, dass es vorher zusammengebrochen ist, die Menschen verstanden haben, dass es sich lohnt, in die eigene Gesundheit zu investieren, dass es sich lohnt, einen gesundenen Lebensstil zu entwickeln, dass es sich lohnt zu wissen, wo man steht.
00:58:46: Individualisiertes Frühwarnsystem hat, das voll digitalisiert ist.
00:58:50: Es gibt eine Verknüpfung der Gesundheitsdaten untereinander in einem sicheren System.
00:58:56: Jeder kann darauf, nicht jeder, jeder, der freigegeben wurde, darf darauf zugehen.
00:59:01: Aber jeder Arzt kann von jedem Patienten sofort, wie wir es aus skandinavischen Ländern zum Beispiel kennen, alle Daten sehen und kann so die beste Betreuung ermöglichen.
00:59:13: Die AI ist integraler Bestandteil unseres Prozesses.
00:59:18: Wir haben keine Angst vor der AI.
00:59:19: Die Singularity hat nicht entschieden, dass wir der größte Störfaktor sind, sondern unterstützt uns bei Analyse, bei Entwicklung und nimmt eine wichtige Rolle ein, um individualisierte Gesundheitsempfehlung in real time zu schaffen.
00:59:38: Das ist schon eine ziemlich ambitionierte Vision für zehn Jahre, aber Warum nicht?
00:59:44: Ja, super schön.
00:59:45: Vielen
00:59:46: Dank.
00:59:46: Ich danke dir.
00:59:47: Dieser Podcast dient ausschließlich der allgemeinen Informationsvermittlung.
00:59:51: Die Inhalte ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung und stellen keine Therapie oder Handlungsempfehlung dar.
00:59:58: Sie spiegeln den aktuellen Wissensstand zum Zeitpunkt der Aufnahme wieder.
01:00:01: Es werden keine Heilversprechen gegeben.
01:00:03: Bitte wendet euch bei gesundheitlichen Fragen oder beschwerden immer an eure behandelnde Ärztin oder euren behandelnden Arzt.