Die dunkle Seite des Erfolgs: Innere Antreiber, toxischer Hustle & dein Weg zu mentaler Stärke | Dr. Dr. Daniel Wagner
Shownotes
Warum brennen manche Menschen gnadenlos aus, während andere selbst an der Spitze scheinbar mühelos ihre Mitte behalten? Gemeinsam mit Dr. Dr. Daniel Wagner werfen wir einen ungeschönten Blick auf die Psychologie des Erfolgs, unsere verborgenen Antreiber und die Frage, warum der Weg nach oben oft einen extremen Preis hat.
Das erwartet dich in dieser Folge:
- Flucht in die Arbeit: Warum toxischer Hustle für viele High-Performer ein unbewusster Schutzmechanismus ist.
- Die Schattenseite der CEOs: Welche unsichtbaren Opfer an der absoluten Spitze wirklich gebracht werden.
- Der Motor der Sichtbarkeit: Welcher tiefe emotionale Schmerz für viele der stärkste Karriere-Antrieb überhaupt ist.
- Der unfaire Wettbewerbsvorteil: Wieso Achtsamkeit kein Esoterik-Trend ist, sondern gerade für Workaholics zum echten Gamechanger wird.
- Hacks für mentale Klarheit: Mit welchem simplen Visualisierungs-Trick du dein System in Stresssituationen sofort vor dem Überhitzen bewahrst.
Bist du bereit, deine eigenen Antreiber schonungslos zu hinterfragen? Hör rein und entdecke, was wirklich hinter dem Streben nach Leistung und Sichtbarkeit steckt!
Aus dieser Folge: IG Dr Wagner
Unsere Webseite: https://die-aerztin-und-der-nerd.com/
Toan’s Firma: from-the-future.io
Longevity-Germany: https://longevity-germany.com/de
Produziert von Podstars by OMR. Powered by Longevity Germany Eine Brand FROM THE FUTURE
Transkript anzeigen
00:00:00: Wann ist denn die Performance gesund und was ist das, wo es dann auch anfängt zu schaden?
00:00:05: Unternehmerische Tätigkeit hängt ja viel mit dem Abarbeiten von To-Do-Listen zusammen.
00:00:11: Jedes to do ist eigentlich eine Diskrepanz zwischen isst und soll.
00:00:14: Inzwischen wissen wir dass jede Diskrepans zwischen ist und soll auch Stress auslöst.
00:00:20: also man kann sich einmal fragen wann ist überhaupt jemand bereit soviel Opfer zu bringen um so einen Output zu generieren.
00:00:30: Irgendwann gibt es so Stimmen, wo ich mich frage jetzt auch als Vater von zwei Kindern wenn ich wollen und entscheiden dürfte ob meine Kinder diese Stimmen in ihrem Kopf haben würde ich sagen so eher nicht.
00:00:42: Paradoxerweise die Performance zu steigern auf der Ebene von Nicht-Performance also sozusagen systematisch zu lernen, ins Nichtstunen zu kommen.
00:00:54: Wir sehen wirklich strukturelle Hirnveränderungen bei Menschen die regelmäßig meditieren.
00:00:59: wir sehen auch eine Veränderung im sogenannten Default Mode Network.
00:01:03: das ist sozusagen die Aktivität unseres Gehirns wenn wir gerade nichts tun.
00:01:09: Die Eine ist Ärztin Harvard-Absolventin und Unternehmerin der Andere gilt als Supernerd und Wunderkind.
00:01:16: Gemeinsam suchen sie nach Antworten.
00:01:35: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die Ärztin und der Nerd.
00:01:39: Ich bin die Ärztinn...
00:01:40: ...und ich bin Steven Bartlett!
00:01:42: Spaß?
00:01:43: Ich bin nicht Steven Bartlette, aber... Ich bin ein großer Fan von Steven Bartlett und ich mache heute den Steven Bartlet Move, denn in jeder Folge gesagt am Anfang zu seiner Community.
00:01:52: Hey!
00:01:53: Wenn ihr diesen Podcast hört tut ihr uns einen richtig großen Gefallen wenn du uns einen kleinen Like da lasst und diesen Community-Podcast auch gut bewertet mit fünf Sternen.
00:02:03: Für euch ist das nur ein kleiner Klick aber für uns bedeutet dass die Welt... Ich kann es natürlich nicht so cool wie er sagen, ich habe mich auch gerade bisschen cringe gefühlt.
00:02:11: Für uns geht das gleiche, also für alle Leute die zuhören.
00:02:14: Wir wissen und hören viele Leute zu mehr als auch Leute uns rezentriert haben.
00:02:19: Es würde uns so viel bedeuten wenn ihr das machen könntet Und in dem Fall bin ich jetzt wieder der Nerd.
00:02:27: Ja, herzlich willkommen der Nerd.
00:02:28: Und herzlich willkommen an unseren Gast!
00:02:29: Wir haben heute Dr.
00:02:31: Daniel Wagner bei uns.
00:02:32: erst psychologischer Psychotherapeut mit einem Schwerpunktverhaltenstherapie hat eine sehr große Praxis in Köln wo er seine Expertise unter anderem nutzt um Menschen zu begleiten die man so als Leistungsträgerin bezeichnen kann in Wirtschaft Politik Wissenschaft in Medien Sport Kultur.
00:02:52: also vielleicht fühlen sich ja auch einer oder andere Zuhörer zuhören angesprochen von diesem Begriff.
00:02:57: Er ist mal ganz herzlich bekommen, Dr.
00:02:59: Dr.
00:02:59: Wagner!
00:03:00: Ganz
00:03:00: herzlichen Dank für die Einladung und bevor
00:03:02: wir dich erstmal ausquetschen wie man eigentlich mit diesen Menschen arbeitet und wie es dazu kam möchte ich natürlich wissen Toran wieso möchtest du eigentlich schon ganz ganz lange über das Thema innere Antreiber sprechen?
00:03:16: Da haben wir ja schon ganz oft drüber gesprochen dass das irgendwie was ist was dir wichtig ist und ich glaube da gibt's auch eine Geschichte zu.
00:03:23: Ja, also ich frage ja schon seit mehreren Folgen, wann wir endlich darüber sprechen.
00:03:27: Weil dieser Podcast sich im Kern um das Thema Energie dreht und Energie kann natürlich das sein was aus deinem Körper rauskommt, aus deinen Muskeln, aus seinen Zellen.
00:03:36: aber viel Energie entsteht auch oft in unseren Köpfen, in unserer Seele Und ich kann für mich auf jeden Fall sagen dass ich lange Energie antreibe bei meinem Kopf hatte die mich immer wieder gepusht nach vorne geprescht haben und co.
00:03:48: Ich weiß auch dass ein Großteil meines Erfolgs darauf basiert dass ich diese inneren Stimmen hatte.
00:03:54: Mal waren das Stimmen von anderen Menschen, die irgendwie zwanzig, fünfundzwanzig-dreiß Jahre nicht aus meinem Kopf gegangen sind.
00:04:01: Ja?
00:04:02: Mal sind da Stimmen, die sich wie meine Stimmen anhören, von denen ich aber nicht weiß ob das wirklich meine Stimmen sind oder ob ich die internalisiert habe.
00:04:09: und mal sind es Stimmen ,die sich dann über die Zeit anhand von Situationen entwickelt haben.
00:04:14: Und das hat auf jeden Fall vieler zu beigetragen, was ich fame wollte Reputation dass ich jemand sein wollte in der Welt, weil das ist so ein bisschen ja meine Geschichte.
00:04:24: Als Asiate Migrationshintergrund hieß es immer, Torne du darfst nicht auffallen!
00:04:29: Ja?
00:04:29: Du musst unsichtbar sein aber du musst trotzdem doppelt so hart arbeiten wie die anderen um die gleiche Anerkennung zu bekommen.
00:04:34: und da ist natürlich so ein krasser Cocktail der dann irgendwann natürlich in eine hohe Leistung reingekommen ist aber bei mir auch irgendwann so ne Explosion verursacht hat, dass ich will einfach nicht unsichtba sein.
00:04:45: Ich will eigentlich gesehen werden, ich will eigentlich fame sein.
00:04:48: Und das waren so Dinge, die sicherlich ich sage mal wenn man so ein Raketenstaat sich anguckt da kam richtig viel Schubkraft raus.
00:04:55: Aber irgendwann gibt es so Stimmen wo ich mich frage jetzt auch als Vater von zwei Kindern Wenn ich wollen und entscheiden dürfte ob meine Kinder diese Stimmen in ihrem Kopf haben würde ich sagen so eher nicht.
00:05:08: und dann gibt es Stimmen Wo ich auch ganz klar sagen muss meine Fresse Das will dich loslassen und Ich würde einfach heute gerne verstehen Woher kommen so Stimmen?
00:05:17: Was machen die Stimmen mit den Leuten und wann ist es vielleicht auch Zeit, mit diese Stimme loslassen.
00:05:22: Wie macht man das eigentlich?
00:05:24: Und deswegen freue ich mich also aus einem total persönlichen Antrieb aber auch weil ich weiß dass hier Leute zuhören, die auch kleine Antrag in ihrem Köpfchen haben.
00:05:33: Ja, you're not alone.
00:05:34: Das glaube ich auch.
00:05:35: Daniel nickt auch schon.
00:05:37: Ich glaube wir könnten fast keinen besseren Gast dafür haben.
00:05:40: Ich kann verraten, wir haben auch schon zusammengearbeitet.
00:05:41: deswegen freue ich mich besonders ihnen mit seiner Expertise jetzt hier zu haben und wir haben eine Sprechdunde wirklich im wahrsten Sinne denn live zugeschaltet.
00:05:48: aus der Praxis ist er da!
00:05:52: Deswegen möchte ich gar nicht lange zögern will noch einmal einleiten in unseren Community Shoutout Und fragt deswegen einmal unsere Longevity Germany Community?
00:06:04: Was gibt es
00:06:05: Neues?!
00:06:12: Hallo zusammen, hier ist Laura von Longevity Germany.
00:06:15: Beim Thema Peptide kursiert online jährlich viel!
00:06:18: Aber was ist da eigentlich dran?
00:06:20: Genau bei dieser Frage setzen wir an – wie schön das Balsäer.
00:06:24: weg von Hype hin zu echten Anwörtern.
00:06:28: holen wir uns den Experten, der das wirklich beurteilen kann.
00:06:33: Dr.
00:06:33: Dr.
00:06:33: Dominic Duscher, der unserem elften Juni in Frankfurt bei Recovery Society alles zum Thema Peptide erklären wird.
00:06:41: Er spricht darüber was sicher ist, was wirklich wirkt und was noch unsehererst drehen isst.
00:06:47: Und ich sag euch danach versteht ihr ähnlich was hinter diesem Hype steckt!
00:07:02: Ja, Daniel.
00:07:02: Ich habe dich schon vorgestellt.
00:07:05: du hast einen sehr ausführlichen CV.
00:07:07: ich glaube der Doktor-Doktor verrät es schon.
00:07:08: Du warst sehr wissenschaftlich aktiv und du hast weiterhin auch an der Auftrag eine Uniklinik Köln ist das glaube ich in klinischer Psychologie.
00:07:17: Du machst ja leere Ausbildung, Weiterbildung von Ärzten, Therapeutinnen.
00:07:22: Machst Vorträge
00:07:23: etc.,
00:07:24: also einen bunten Blumenstrauß von spannenden Dingen.
00:07:28: was ich auch besonders aber spannend finde ist dass du lange bevor du deine Praxis gemacht hast die Spezialambulanz für Menschen mit Angsterkrankungen geleitet hast.
00:07:35: das heißt du kennst aus einer sehr klinischen Perspektive den Umgang mit Ängsten wo vielleicht auch so antreibende Rolle spielen.
00:07:43: Hast schon seit, korrigier mich Zwölf Jahren?
00:07:45: Wie jetzt deine Praxis in Köln.
00:07:48: Wow, du bist aber gut vorbereitet!
00:07:49: Ja, alles richtig geschafiert.
00:07:51: Daniel immer die hat immer so ein Stapel an Papier, an Vorbereitung.
00:07:57: Ich bin begeistert
00:07:58: Also, das ist ja wichtig ein bisschen sich vorzubereiten.
00:08:01: Aber vor allem habe ich auch den Standortvorteil, dass ich die Praxis kenne, die wunderschön ist mit einem Köln gelegen und wo du eben psychotherapeutisch arbeitest, Paartherapie auch machst was ja total spannend ist.
00:08:13: aber eben und das ist vielleicht auch das, was so unseren Bezug herstellt wirklich dieses Coaching am Mars von Menschen in Anforderungssituationen sind Ja, irgendwie unter Druck stehen auch in ihren beruflichen Kontexten.
00:08:27: Und da wird mich interessieren was hat dich denn persönlich eigentlich zu diesem Schwerpunkt gebracht?
00:08:32: Dich mit Stress, Angst, Leistungsdynamik überhaupt zu beschäftigen?
00:08:35: Oh!
00:08:36: Ich fand das schon als Kind ein richtig spannendes Thema weil ich immer so die Erwachsenen beobachtet habe und mich gewundert hab Was sind die denn so gestresst?
00:08:45: Was machen sie sich so im Kopf?
00:08:46: umso viele Sachen viele so erlebt habe, dass die gar nicht so richtig präsent und im Moment sind.
00:08:54: Und noch bevor ich das Psychologie-Studium aufgenommen hab, habe ich mich auch mit Meditation, Achtsamkeit beschäftigt – da ist ja auch nochmal ein ganz großes Thema.
00:09:04: So dieses in den Moment kommen wirklich Dasein, wirklich Präsentsein.
00:09:10: Und tatsächlich war das einer der Gründe, warum ich dieses Studium aufgenommen habe.
00:09:15: Weil mich das Thema so sehr interessiert hat und bis heute auch total begeistert.
00:09:19: Ich hab ja einen der coolsten Jobs der Welt nämlich in dem ich Menschen begleiten kann sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich selber zu reflektieren und vielleicht auch in einem Prozess zu kommen eigene Strategie zu entwickeln um Ja, vielleicht auch einen entspannteren Umgang mit dem Thema Stress zu finden und vor allen Dingen auch Ausgleiche zum Stress.
00:09:48: Und beobachtest du bei diesen Menschen die vor allem in so anspruchsvollen Kontexten unterwegs sind?
00:09:53: Haben sie irgendeine bestimmte oder eine Häufung von Persönlichkeits-Eigenschaften?
00:09:57: was zeichnet diese aus?
00:09:59: Ich finde ein Beispiel, das weiß ich noch, wenn man darüber geredet, du arbeitest ja viel mit Influencer in beispielsweise.
00:10:03: Das ist ein neues Berufsbild, wo viele denken, dass das entspannt ist und cool zu irgendwelchen Bilder posten.
00:10:07: Aber wenn man daran nachdenkt natürlich an ständiger Druck haben die irgendwelche Alleinstellungsmarken.
00:10:13: oder was zeichnet deine Klientinnen in diesem Kontext viel aus?
00:10:17: Also tatsächlich Influenza-Tum ist hoch stressvoll.
00:10:21: Alleine sozusagen das Maß von Öffentlichkeit, die man ausgesetzt ist und dann auch der Bewertung aber der Preis, den es kostet sozusagen so viel Content zu generieren.
00:10:31: Das ist gar nicht so schnell gemacht wie man glaubt und jeder, der selber Content produziert kann das glaube ich auch gut nachvollziehen.
00:10:41: Ich bin nicht sicher ob es wirklich so einen Persönlichkeitsprofil gibt was erfolgreiche Menschen auszeichnet aber ich glaube schon dass es ein paar Eigenschaften gibt.
00:10:53: also erstmal überhaupt sowas wie Offenheit, das ist also ein wichtiges Persönlichkeitsmerkmal.
00:11:01: Aber ich glaube auch so was wie eine grundsätzliche Leistungsbereitschaft, Kreativität gehört wahrscheinlich auch dazu vielleicht aber auch so eine gewisse Risikoaffinität.
00:11:13: Also sozusagen bereit zu sein auch mal etwas auszuprobieren, was nicht unbedingt erfolgreich sein wird Ja, und ich glaube auch tatsächlich eine Durchhaltefähigkeit.
00:11:26: Also wirklich erfolgreiche Menschen sind auch ein Stück weit frustrationstolerant und stehen auch nach Niederschlägen wieder auf.
00:11:34: Es klingt ja jetzt per se erst mal noch gar nicht so schlechte Eigenschaften.
00:11:38: Das ist natürlich sowas wo wir oft unseres Perfomantes denken.
00:11:41: Ich würde nicht sagen wir streiten aber unterschiedlich des Verständnisses noch vom Performance-Begriff, weil ich finde manchmal das sehr Druck macht.
00:11:50: Das ist ja irgendwie auch Richtung Optimierung und eben auch zusätzlich ein Pressure geht.
00:11:57: aber ich verstehe auch dass zum Beispiel für Unternehmen, für Unternehmerinnen Performance zu sein extrem wichtig ist.
00:12:03: So würdest du denn sagen wann ist denn die Performance gesund?
00:12:06: Und was ist das wo es dann auch anfängt zu schaden?
00:12:10: Weil die Leute kommen ja zu dir meistens, also können auf Präventiv kommen, weil ich denke eher wenn es ihnen nicht so gut geht.
00:12:18: Da merkt man dass du aus dem Gesundheitsbereich kommst.
00:12:20: Also da ist ja tatsächlich Leistung fast verpönt.
00:12:23: das ist auch bei vielen meiner KollegInnen so.
00:12:26: Die eigentlich eher versuchen die Leute aus der Leistungen zu holen ne?
00:12:29: Weil das sozusagen auch was fast Toxisches sein kann, weil das eben oder zumindest was krankmachendes sein kann wenn man sozusagen so überleistet.
00:12:41: Ich glaube es ist eher relevant woraus Speistichleistung.
00:12:45: ich finde Leistungen grundsätzlich erst mal gar nicht schlecht.
00:12:48: Das kann sogar psychologisch sehr gesund sein.
00:12:50: also etwas zu leisten kann ja auch was mit Selbstwirksamkeit zu tun haben und das ist ganz wichtig für für psychologische Gesundheit.
00:13:00: Und ich finde so lang, dass auch etwas Sinnhaftes ist was man da tut.
00:13:06: Womit man sozusagen im Einklang ist und also dann kann das was total Schönes sein und was wirklich auch gesund ist.
00:13:14: Dann gibt es aber das was Touan vorhin schon angekündigt hat und da erstmal ganz vielen Dank für deine Offenheit, dass du da direkt zu Beginn auch eigene Themen mit reinbringst, finde ich gar nicht so
00:13:24: schnell.
00:13:24: So kennt man ihn?
00:13:25: Ja sehr gut!
00:13:27: Ja aber finde ich wirklich gut das auch mal zu benennen und es ist eben häufig so dass da vielleicht innere Annahmen eine Rolle spielen.
00:13:38: also das kann sowas sein wie Ich bin nicht gut genug oder ich muss alles selber machen Und das kann auch ein Motor sein.
00:13:46: Das ist dann aber häufig eher eine Kompensation, weil tief innen drin etwas liegt was sich eben nicht gut anfühlt und wovon man vielleicht ein Stück weit ablenken möchte.
00:13:57: Also sozusagen der Reinform wäre das der Nazismus eigentlich eine Person die sich tief in den drinnen ganz wertlos fühlt und nach außen hin sozusagen darstellen möchte wie erfolgreich er oder sie ist um eben Genau davon abzulenken, dass die eigentliche Annahme ist.
00:14:20: Ich bin wertlos und wenn das sozusagen der Motorfohlleistung ist dann kann es auch was sehr anstrengendes werden.
00:14:29: Was ich mich in diesem Kontext immer frage ist... ich kenne jetzt viele Leute, ich würde dir nicht als Narzisten betiteln vielleicht mit kleinen Narzisstischen so erzügen ist, dass sie sicherlich irgendwas kompensieren Irgendeine Lücke natürlich auch versuchen zu füllen aus ihrem Inneren, vielleicht irgendwas was dann auch aus einer Kindheit verborgen liegt.
00:14:49: Und dann ist es aber so zumindest in meinem Umfeld die sind dann auch turbo erfolgreich.
00:14:53: Also das ist wirklich dieser Stack um da jetzt jemanden zu zitieren.
00:14:57: So der Stack of Evidence ist dann irgendwann da.
00:15:00: du hast dann irgendwann alle Top Forty und der Forty, alle Headlines, alle Preise bekommen.
00:15:04: Du hast ein Gehalt wovon viele Menschen treuben und die können trotzdem nicht aufhören damit halt weiter zu machen.
00:15:11: Ist es, weil diese Wunde dann nie schließt oder woher kommt das?
00:15:17: Ja tatsächlich also das sehe ich auch so.
00:15:20: in ganz vielen auch entscheidenden gesellschaftlichen Positionen sind ja Menschen die auch bereit sind.
00:15:27: Also man kann sich einmal fragen wann ist überhaupt jemand bereit so viel Opfer zu bringen um so einen Output zu generieren.
00:15:36: Was bedarf es um CEO in einem DAX-Unternehmen zu werden oder auch Spitzenpolitikerin zu sein.
00:15:45: Das ist ja so entbehrungsreich, also man muss so viel Zeit investieren und auf so viele Dinge in seinem Leben verzichten – auch was Familie-, Freundeskreis vielleicht eigene Bedürfnisse angeht.
00:15:59: Und häufig sind es eben tatsächlich so innere Antreiber, die ja tatsächlich auch über die Leistung gar nicht gestillt werden.
00:16:08: Also das heißt, die Annahme bleibt ja mitunter da – ich bin nicht in Ordnung!
00:16:13: Obwohl man nach außen total erfolgreich scheint nur dass sozusagen diese objektivierbaren Fakten gar nicht auf dieses innere Konto einzahlen sondern es ist eher umgekehrt.
00:16:27: Es ist eher die Annahme, ach guck mal gut meine Strategie funktioniert.
00:16:30: niemand merkt wie ich eigentlich bin und solange ich nach außen diese Fassade aufbaue ist alles gut Und das kann ein Motor sein das immer weiter zu machen.
00:16:43: aber nochmal Ich möchte jetzt auch nicht alle Leistungsträger innen über einen Kamm scheren.
00:16:48: es gibt wie gesagt ganz gesunde Leistungen.
00:16:52: Ja was ich so da Ich kenne auch aus der psychomatischen Arbeit.
00:16:57: Dieses Fassadere ist ja oft auch wirklich etwas, was sehr hilft um Stabilität erst mal nach außen zu schaffen.
00:17:02: und irgendwie so der Nazis, der sich dann sieht in sein Spiegelbild verliebt ist aber irgendwie innerlich.
00:17:07: diese abgrundtiefe Lehre und das macht ja total Sinn, sich über Äußeres zu stimulieren, über Äusseres zu stabilisieren Das ist ja auch gerade das, was ich so eindrücklich finde.
00:17:18: Viele erfolgreiche Menschen wirken nach außen extrem stabil und das wissen.
00:17:22: wie auf unserer Arbeit im Inneren zeigt sieht es dann ganz anders aus.
00:17:26: vielleicht auch Es muss ja nicht immer zum kompletten Crash kommen, aber wie zeigt sich denn Angst oder Unruhe?
00:17:32: Oder auch vielleicht eine drohende Decompensation bei diesen Menschen.
00:17:38: Was ist da so deine Erfahrung aus der Praxis?
00:17:40: Ganz spannend ist dass viele das gar nicht so klar benennen können also da wird gar nicht gesagt ich fühle mich ängstlich oder unsicher oder ich bin gestresst sondern Manchmal stehen dann eher so Folgen davon im Vordergrund, also dass jemand zum Beispiel sagt irgendwie ist das blöd mit meinem Schlaf.
00:18:01: Ich wach ständig nachts auf oder ich finde gar nicht so gut in den Schlaf oder ich habe vielleicht Verdauungsprobleme oder ich merke meine Gedächtnisfunktion ist gar nicht mehr so gut oder mir geht der Humor abhanden.
00:18:15: Alles ist auf einmal so ernst und verbissen oder ich kann mich nicht mal so gut konzentrieren.
00:18:22: Dazu ist es vielleicht einmal grundsätzlich wichtig zu verstehen, was Stress im Körper macht.
00:18:28: Also das ist ja ein richtig physiologischer Prozess der sozusagen in der neuronalen Verarbeitung beginnt.
00:18:37: Man kann sich das so vorstellen wie Alarmanlagen die wir im Gehirn haben, die irgendwie detektieren hier ist etwas nicht in Ordnung und dann gibt es eine ganze Kaskade an Prozessen, die wir hier darstellen möchten.
00:18:51: Wir sind ja hier kein Wissenschafts-Podcast, aber im Ergebnis erschwirren da eine Menge von Hormonen im Körper rum.
00:18:57: also die kennt man auch Adrenalin, Cortisol nur Adrenaline zum Beispiel und die führen dazu dass Energie im Körper anders verteilt wird.
00:19:09: Also im Grunde ist diese Reaktion Eine überlebenswichtige Reaktion, es wird nämlich Energie in der Muskulatur bereitgestellt.
00:19:16: Der Herzschlag wird beschleunigt die Atmung wird flacher und all das ist erst mal total sinnhaft.
00:19:24: also wenn wir das so menschheitsgeschichtlich denken werden uns da eine Gefahr begegnet dass wir erstmal in dieser Stressreaktion in dieser körperlichen Reaktionen Energie im System haben.
00:19:34: Wir können dann kämpfen wir können fliehen wir können vielleicht auch erstarren.
00:19:39: Das ist sozusagen eine der primären Funktionen von Stress.
00:19:44: Und das hat aber auch ne Konsequenz, weil... Der Körper hat ja nicht unendlich Energie!
00:19:51: Also natürlich mit allem was ihr so besprecht dann vielleicht kann man dieses Energienniveau noch steigern Aber trotzdem wird erstmal Energie da abgezogen wo sie nicht unbedingt gebraucht wird.
00:20:04: und die Bereiche unseres Körpers, die sehr viel Energie verbrauchen sind eben unser Gehirn und unsere Verdauungs- vielleicht auch noch unsere Sexualfunktionen.
00:20:13: Also das heißt auch Einschränkung von sexueller Appetenz wäre auch so ein typisches Stressmerkmal.
00:20:20: aber eben dann wie gesagt auf Verdauungbeschwerden oder das klassische Magengeschwürnis ist ja schon bekannt dass es irgendwie stressassociiert sein kann.
00:20:29: dann entsprechend entzündliche Prozesse, die sich daran anschließen.
00:20:33: Aber eben auch Einschränkungen von kognitiven Funktionen.
00:20:36: also das was ich gerade sagte Gedächtnis Aufmerksamkeit, Lernvermögen kann dann eben auch eingeschränkt sein in Folge von Stress.
00:20:45: Bei mir war es tatsächlich immer der Hautausschlag Ja quasi dann starkem Hautauschlag bekommen habe was für mich Ganz klares Signal war vom Körper.
00:20:54: so, okay du die normalen Wege mit dir zu kommunizieren scheint nicht auszureichen.
00:20:59: Seeing is believing here you go und das finde ich krass.
00:21:05: Ja vielleicht dazu noch ganz kurz.
00:21:07: also so kann man das einordnen der Körper gibt einen dann signal und Man kann es aber auch tatsächlich somatisch gut erklären weil Die Regeneration, also all das was für Immunfunktion notwendig ist und wo der Körper anfängt sich selber zu regenerieren.
00:21:23: Das passiert eigentlich in Entspannung Und eben nicht im Stress und deshalb werbe ich immer so dafür dass es zum Stress ein Gegenspieler geben sollte.
00:21:33: Also sozusagen Wer viel leisten möchte müsste auch viel entspannen können.
00:21:39: Ich hatte mal einen Sen-Lehrer Williges Jäger hieß der ganz spannender Typ Und er sagte immer, ich würde jeder Person raten eine Stunde am Tag zu meditieren.
00:21:50: Wenn man so richtig Stress hat dann zwei Stunden.
00:21:56: Das ist natürlich für viele das große Problem zu sagen, ich habe keine Zeit.
00:22:01: Wir sprechen viel über innere Stimmen im Sinne von Mantren die wir haben statt.
00:22:04: ich nehme mehr Zeit aber da wollen wir auch um den Connection zu senden auf jeden Fall noch etwas erfahren.
00:22:11: Du wolltest noch was fragen?
00:22:14: Ich hab ja von Anne gelernt, Daniel.
00:22:16: Dass ich lerne oder üben soll meine Gefühle nuanciert habe.
00:22:20: Geil, da
00:22:20: magst du was zu sagen?
00:22:22: Ja.
00:22:23: So ... Ja, ich geh jetzt noch mal an eine andere Kurve.
00:22:26: Früher immer nur im Erfolgsfall habe ich original nur zwei Wörter gekannt.
00:22:31: Stolzener Leichterung.
00:22:33: Wenn was gut lief, war ich entweder stolz oder erleichtert.
00:22:36: Sogar jetzt fallen mir schwierige Wörte ein wie so optimistisch beseelt.
00:22:41: also gibt es natürlich noch viele andere Begriffe.
00:22:44: Ich hab aber auch anderweitig verstanden, wenn ich in so Reaktionen ging.
00:22:49: Ich sag mal ... Stress diese Situation!
00:22:51: Ich vergreif mich im Ton bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
00:22:55: So ne?
00:22:56: Ich sage okay Leute, ich muss in allen Meetings dabei sein.
00:22:59: Okay das funktioniert ja nicht, ich musst in allen meetings dabei sein, holt mich in alle Meetings raus, setzt mich cc oder so, es stieg mir die Mail-Zeit
00:23:05: usw.,
00:23:06: also ich sag mal Kontrolle da sind ne?
00:23:09: Stressreaktion.
00:23:11: Ich glaube was fast alles Sachen Wirdet mir wahrscheinlich versprechen, aber genau auf Angst hinauslaufen.
00:23:17: Ich hab irgendwann verstanden es geht eigentlich immer um Angst.
00:23:20: Existenzangst, Angst dass meine Reputation gefährdet wird, Angst das alles doch nicht funktioniert als Unternehmer wie ich mir das vorstelle.
00:23:29: also dieses Thema Angst ist das eigentlich so fast bei allen die Hauptursache von Dingen dass sie in Wirklichkeit so stark wirken.
00:23:38: Aber in Wirklichkeit einfach umso stärker Sie wirken umso mehr Angst haben sie.
00:23:43: Oder ist das jetzt super nahe?
00:23:45: Ja, also es wäre toll wenn man das so vereinfacht darstellen könnte.
00:23:49: Es ist auch ein cooler Take irgendwie zu sagen jeder Erfolg speist sich aus Angst.
00:23:53: ich glaube es ist schon bisschen differenzierter.
00:23:57: Ich glaub aber erst mal dass da viel dran ist was du gerade gesagt hast und spannend fand ich auch.
00:24:01: Du hast ja gerade Reizbarkeit genannt Das ist auch so'n klassisches Stresssymptom Und tatsächlich hängen diese inneren Zustände von gestresst sein von Angst und von Wut sehr nah beieinander.
00:24:16: Also physiologisch ist das fast dasselbe, und Stress bereitet uns ja eben – ich sagte das ja vorhin – Menschheitsgeschichtlich eigentlich auch darauf vor kämpfen zu können.
00:24:30: Und deshalb sind wir typischerweise auch eher geneigt in ein Disput zu gehen oder manchmal haben wir vielleicht sogar den inneren Impuls, hoffentlich tun wir das nie aber wirklich auch handgreiflich zu werden.
00:24:41: Und das sind eben so klassische Stresserscheinungen.
00:24:44: und jetzt bin ich gar nicht sicher, ob sich jeder unternehmerische Gedanke aus dieser Angst speist.
00:24:50: Da können wir sicher gleich noch darauf eingehen aber es geht ja auch in die andere Richtung.
00:24:55: also an der Stelle wo ich viele to do's habe gibt es eigentlich immer eine Diskrepanz zwischen ist-und sollzustand.
00:25:06: Das ist ein bestimmter Bewusstseinsmodus.
00:25:09: In der Forschung heißt das Hochtraben diskrepanzbasierte Informationsverarbeitung und Unternehmerinnen sind typischerweise in diesem Bewusstseinzustand der diskrepansbasierten Informations-Verarbeitung.
00:25:22: Was heißt das?
00:25:24: Es gibt eine Diskrepanz, einen Unterschied zwischen dem Ist-Zustand so wie es jetzt gerade ist und einem soll Zustand.
00:25:32: Unternehmerische Tätigkeit hängt ja viel mit dem Abarbeiten von To-Do Listen zusammen.
00:25:38: Und jedes To-do ist eigentlich eine Diskrepanz zwischen Ist und Soll, also ich habe da etwas zu tun was sozusagen jetzt noch nicht realisiert ist, was ich erst noch machen muss.
00:25:48: Das finde ich ultra spannender befund aus der Stressforschung – ich sagte gerade menschheitsgeschichtlich ist das so zur Abwehr von Gefahren dar!
00:25:56: Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
00:25:58: Inzwischen wissen wir, dass jede Diskrepanz zwischen ist und soll auch Stress auslöst.
00:26:05: Und das macht Menschheitsgeschichtlich Sinn!
00:26:07: Also unsere Vorfahren konnten ja nicht wie wir heute die Fernbedienung benutzen um irgendwie den Fernseher anzuschalten und sich dann vielleicht noch mit ganz wenig Aufwand irgendwie die Hand zum Kühlschrank greifen und sich da das solch rausholen sondern die mussten eigentlich erstmal eine gewisse körperliche Aktivierung haben, um zum Beispiel sammeln zu gehen oder irgendwie sich diese Situation für die Nacht sicher zu gestalten.
00:26:35: Und das heißt eben aus dieser Diskrepanz zwischen ist und soll speist sich erst mal Stress.
00:26:44: und diese Diskrepanzen haben Unternehmerinnen – ich sag mal LeistungsträgerInnen ganz viel!
00:26:51: Ich finde es super spannend, genau diese Is-Soll-Diskrepanz habe ich was zu gelesen von dem Gunther Schmidt.
00:26:56: Er ist ja ein ganz bekannter Hypnotherapeut, der schon Jahrzehnte praktiziert und er sagte auch dass uns oft das Wissen darüber fehlt über diese Diskrepanz und die Fähigkeit der Abgrenzung da noch einfach nicht da ist.
00:27:09: Denn jetzt behören wir dir zu Daniel und denken klar is'Solldiskrepans den ganzen Tag.
00:27:14: Nächstes Mal eine Liste hier ist das was ich mache.
00:27:16: aber es ist sehr selten dass wir so reflektieren und vorbewusst haben in diesem Bewusstsein sind.
00:27:21: Und was macht unser Organismus?
00:27:23: All das, was du uns sagst, sendet uns körperliche Signale.
00:27:26: Der macht letztlich dann die Abgrenzung, der setzt dann die Grenzen und ich fand es auch spannend diese Diskrepanz als Kompetenz dann auch also die Wahrnehmung dieser Diskrepans als Kompetenz zu erfassen.
00:27:37: Dass wir das wahrnehmen ist so ein bisschen der erster Schritt damit umgehen zu können.
00:27:42: Ich meine da sprechen Tour und ich fiel drüber wie Leben im Umfeld nicht linear multischnell Multikrisen.
00:27:47: Es wird immer diese Diskrepanz erst mal geben.
00:27:50: Und da würde mich auch interessieren, die Leute kommen ja wahrscheinlich nicht zu dir und sagen, sie sagen vielleicht irgendwas stimmt nicht aber es ist ja erstmal unspezifisch.
00:27:58: wie kriegst du's denn hin das auch da den Finger draufzutun?
00:28:01: Das wirklich alltagsnah in des Leben der Menschen mit denen reinzugehen und trotzdem zu sagen ihr dürft welster Leistungsträgerin sein.
00:28:10: also wir gehen damit um.
00:28:13: Ja, ich glaube eigentlich genauso wie du das gerade gesagt hast.
00:28:15: Es geht mir gar nicht darum die Leistung zu kenzeln sondern es geht eher dazu weitere Kompetenzen zu erwerben Und da werden Leute in der Regel auch hellhörig, ah cool!
00:28:25: Ich muss hier gar nichts aufgeben.
00:28:27: Sondern ich kann was Neues dazu gewinnen das ja gerade für LeistungsträgerInnen eigentlich ultra spannend.
00:28:32: Noch mehr Performance Baby hat
00:28:33: noch.
00:28:36: Aber eben auf einer ganz anderen Ebene nämlich paradoxerweise die Performance zu steigern auf der Ebene von Nicht-Performance Also sozusagen systematisch zu lernen, ins Nichtstun zu kommen ist ja häufig für LeistungsträgerInnen etwas was fast gar nicht in die Vorstellungskraft.
00:28:59: also da reicht die Vorstellungskraft manchmal gar nicht für aus dass das sinnvoll sein könnte nichts zu tun und diese Erfahrung malzumachen.
00:29:07: Und das mache ich tatsächlich auch sehr körperorientiert also wirklich mit ganz praktischen Übungen so dass Leute Erfahrungen dazu machen können.
00:29:17: Wie fühlt sich denn der Körper auf einmal an, wenn ich dem einfach mal Raum gebe oder wenn ich auf die Ebene des Spürens komme?
00:29:23: Wenn ich also mal rauskomme aus dem Permanenten in die Zukunft denken, den planerischen oder dem... In der Vergangenheit vergangenes zu analysieren wie ist es dann Wenn ich einfach mal auf die sinnliche Ebene komme, wenn ich mal spüre wie fühlt sich der Körper gerade an?
00:29:39: Bin vielleicht müde.
00:29:40: Was ist denn Müdigkeit?
00:29:42: Woran spüre ich das denn?
00:29:43: Wo sitzt es im Körper?
00:29:44: Ist das unter den Augen oder sitzt das irgendwo anders und damals so ganz neugierig zu werden und dann den Effekt zu merken was das macht, wenn nicht mal so ganz ganz gegenwärtig einfach nur da bin.
00:29:58: Und da lassen sich in der Regel Menschen extrem gut drauf ein.
00:30:03: Und könntest du uns sonst zuhören, was mitgeben?
00:30:04: Wie sie das selber ausprobieren können?
00:30:07: oder braucht es dich oder ein Gegenüber dazu?
00:30:09: für die meisten erstmal.
00:30:12: Also es gibt ganz viele Techniken, die ich total sinnvoll finde vielleicht eine ganz spannende Übung, die man zuhause mal ausprobierend könnte.
00:30:23: Sollen wir das mal machen?
00:30:25: Ich leite euch mal ne Übung an und ich will mal gemeinsam machen.
00:30:28: Ah!
00:30:29: Spannend.
00:30:32: Das evaluieren wir nachher, da gucken wir mal wie die KPIs auschlagen.
00:30:36: Ist ein Soll-Diskrepanz.
00:30:38: Ja.
00:30:40: Wenn ihr mögt und auch alle Zuhörenden einfach mal die Augen schließen das erleichtert manchmal andere Sinneswahrnehmung in den Fokus zu bekommen und dann mal spüren was ist denn jetzt gerade im Körper so los?
00:30:56: Und es muss gar nicht laut ausgesprochen werden sondern eher mal Spüren, was gerade da ist.
00:31:03: Was kann ich denn überhaupt im Körper spüren?
00:31:05: Ist da irgendwo Unruhe?
00:31:07: Ist der irgendwo eine Anspannung?
00:31:11: Sind da vielleicht sogar Emotionen?
00:31:14: Also ist da irgendwas, das mich gerade ängstlich macht oder wütend macht oder auch freudig oder traurig etwas wo Scham es Oder spöre ich irgendwo Druck oder ist alles ganz locker Es ist vielleicht irgendwo schmerz vielleicht juckt irgendwas.
00:31:31: also mal alles in den Blick nehmen, was jetzt gerade wahrgenommen werden kann.
00:31:37: Das können auch Temperaturen empfinden sein.
00:31:40: Es können auch einfach der Kontakt zum Stuhl oder zum Untergrund sein und das einfach mal da sein lassen und beobachten – vielleicht jetzt mal das Beobachten, was sich so am ehesten in die Aufmerksamkeit kommt?
00:32:07: Einfach mal mit dieser sinnlichen Wahrnehmung ein paar Augenblicke bleiben, ohne das verändern zu wollen und vielleicht eher mit der Haltung Das darf jetzt da sein.
00:32:23: Das Willkommen!
00:32:24: Selbst wenn das was Unangenehmes ist, selbst wenn es eine Trauer ist die ich irgendwo in meinem Bauch spüre oder eine Angst die ich vielleicht im Brustraum spüre all das einfach willkommen heißen Dasein lassen.
00:32:40: Und vielleicht ist es sogar möglich zu spüren wie sich diese inneren Zustände von ganz alleine verändern, wenn wir unsere Aufmerksamkeit dort hinführen.
00:32:54: Und so kann das sein dass ich ein innerer Zustand der vielleicht unangenehm ist, eine Müdigkeit, Hängstlichkeit und anderes negatives Gefühl... Dass sich das verändert, dass der Körper an der Stelle vielleicht etwas weicher wird oder entspannter wird Denn der Körper sucht immer die Homostase den Ausgleich und in der Regel kann er den schaffen, wenn wir Kapazität dafür zur Verfügung stellen.
00:33:22: Wenn wir unsere Aufmerksamkeit zur Verfügung Stellen so dass es sich innerlich ein Stück weit regulieren kann.
00:33:33: Und das kann man immer mal wieder zwischendurch machen.
00:33:34: Kann man an einer roten Ampel im Auto machen oder wenn man im Fahrstuhl steht oder auch ganz systematisch jeden Morgen wenn man aufwacht oder zu Bett geht abends Immer mal wieder diese Aufmerksamkeit in den Körper, alles was man da spürt.
00:33:50: Daseinlassen beobachten und einfach wohlwollend mit einer Haltung von Akzeptanz betrachten.
00:33:56: Und das geht auch mit ganz schweren inneren Zuständen.
00:34:00: Ja wenn ihr die Augen geschlossen hattet dann Öffnet die Mal wieder.
00:34:05: jetzt hören wir mal wer von euch beiden da besser performt hat.
00:34:07: war das überhaupt möglich Mit der aufmerksamkei dabei zu bleiben oder seid ihr irgendwo abgeschweift?
00:34:12: Das wäre nämlich auch aus ganz typisches
00:34:16: Ich bin nicht abgeschweift, aber es sind tatsächlich... Also wir haben ja später im Gespräch noch drauf zu kommen.
00:34:21: und das Thema Meditation.
00:34:24: Spüren Akzeptanz in sich hinein fühlen ist ein super wichtiges Tool was ich jetzt auch erst in den letzten anderthalb Jahren hab lernen dürfen.
00:34:34: Bei mir ist es so für alle Leute, die ja eher so visuell doch denken wie ich.
00:34:38: Vielleicht hilft das immer so wenn ich mir meinen Körper vorstelle und so reinhöre dann sehe ich den irgendwie so um drei D-Scan wie so ein Videospiel oder Science Fiction Film.
00:34:47: Und da entsteht eine Heatmap an meinem Körper wo ich so richtig merke okay hier gibt es Gribbling, hier ist ein Gefühl, hier vielleicht etwas...und dann kann ich quasi wie einem Tony Stark Mission Impossible Screen ranzoomen und dann suche mich in mein Gefühl rein und guck okay was ist das für ne Art von Gefühlen?
00:35:02: Ist das Verunsicherung?
00:35:03: Ist es Angst?
00:35:04: Es ist vielleicht auch Hektik.
00:35:06: Und wenn ich merke, dass das System auf grün schaltet und merkt, okay hier funktionieren halt die Mechaniken.
00:35:14: Dann merk' ich mal eine einzigen Sache, das ist, dass mein Kiefer entspannt.
00:35:18: Das heißt in dem Moment wo mein Kiefer quasi entspannt, merke ich ok als klar ne?
00:35:22: Ich bin quasi immer im Robo-Suit habe ich bin nicht wieder im Cockpit, bin quasi wieder an den Mechanismen dran.
00:35:28: und das is so wie ich immer versuche Sachen zu denken mit einer gewissen Form von Visualisierung.
00:35:35: Und da hast du was ganz Spannendes gesagt, nämlich nicht dass du deinen Kiefer entspannst.
00:35:40: Du machst das also gar nicht aktiv sondern es passiert.
00:35:43: Du beobachtest das einfach!
00:35:44: Also dadurch, dass du Aufmerksamkeit in dein Körper längst und dich mit bestimmten Themen auseinandersetzt, passiert etwas im Körper.
00:35:53: Das ist ja fast wie Magie muss man sagen.
00:35:56: Ich finde bis heute total spannend, dass sich der Körper selber reguliert.
00:36:03: Mir ging es genauso, ich habe da jetzt nicht so ein Dreideblick auf mich.
00:36:07: Ich kenne auch viel Technik aus dem Embodiment und finde es immer total eindrücklich wie es überhaupt passiert wenn wir unsere Augen schließen.
00:36:16: Also ich weiß noch meine erste Yoga-Stunde die ich je hatte, da hat die Lehrerin gesagt dass wir so viel Energie über die Augen verlieren.
00:36:24: Damals hab' ich das noch gar nicht verstanden aber ich find das total Wahnsinn!
00:36:28: Vielleicht waren's zwei Minuten... die wir jetzt hier saßen, was von der Ruhe reinkommt.
00:36:33: Noch mal wirklich nach innen noch nicht im Außen zu sein sondern bei sich zu sein.
00:36:37: Das finde ich immer total eindrücklich und find's auch dann total schön.
00:36:42: Manche Menschen haben ja auch Gefühle sehr mit Farben verbunden einfach zu gucken wo im Körper befindet sich eigentlich gerade was?
00:36:48: Und das ist eine Übung, die ich auch total ihr Alltagsnah finde.
00:36:51: deswegen danke dass du das nochmal so konkret angeleitet hast weil es kann man natürlich sehr schön wenn man deine Stimme dabei hört und gar nicht sich selber auf die Suche machen muss.
00:36:59: Aber auch was, die häufiger man es macht in wirklich kleinsten Einheiten einfach total funktioniert und bei sich so zu sein.
00:37:06: Das ist übrigens auch total spannend.
00:37:08: Wirklich diese Regelmäßigkeit darin kann total helfen.
00:37:12: also mir reicht das manchmal wirklich schon ein paar Sekunden zu mir zu kommen zur Sinnen zu kommen.
00:37:18: Interessanterweise ist das ja auch im Volksmund, dass Gegenteil von verrückt sein zu Sinnen kommen.
00:37:23: Und das ist wirklich total hilfreich!
00:37:27: Wir machen das hier in sämtlichen Meetings – ich mache das ganz häufig wenn ich Klientinnen hier sehe erstmal so einen kleinen Moment nehmen um... Um anzukommen, um da zu sein.
00:37:38: Und jetzt wollte ich dich nämlich die ganze Zeit schon noch ausfragen?
00:37:42: Jetzt hast du ja so viele High Performance Personen dar und wir sind ja nun mal unter anderem ein Longevity Podcast.
00:37:48: ist das ein Begriff der dir begegnet?
00:37:49: also geht es auch drum dass Menschen auf einer Longeivity-Reise sind im Protokollsinn, dass das vielleicht aber auch bei denen wiederum noch ein weiterer Stressor ist.
00:37:58: Ist das was wo die mit ihren Arbeiten wollen?
00:38:00: taucht das überhaupt auf?
00:38:01: Ja!
00:38:02: Also das ist hier ein allgegenwärtiges Thema weil ja gerade auch High-Performerinnen offen sind für Neues und das natürlich auch total hilfreich sein kann.
00:38:16: Also einmal im Sinne von wie findet eigentlich gesundes Altern statt, aber auch Was kann ich denn tun, um jetzt zum Beispiel performanter zu werden?
00:38:30: Manchmal geht das sogar Hand in Hand.
00:38:34: Das gibt es ja durchaus, dass bestimmte Supplements, Peptide sind tatsächlich gerade auch ein großes Thema bei meinen Klientinnen.
00:38:48: Die early adopter sind auf jeden Fall bei dir
00:38:50: der
00:38:50: Grau-Markt im Deutschen
00:38:52: Aber letzten Endes ist Ich sage mal so, die Basics von longevity sind ja vielleicht Ernährung Schlaf Bewegungen.
00:39:05: Vielleicht jetzt noch das würde ich unbedingt auch dazu nehmen so die sozialen Kontakte vielleicht auch noch Naturerfahrung und so.
00:39:14: Und das sind ja Sachen, die in der Psychotherapie von jeher heiß diskutiert werden.
00:39:19: Und insbesondere in den letzten Jahren nochmal viel stärker sehen wir also auch die Zusammenhänge zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit.
00:39:26: oder wenn wir jetzt über das Thema Stress sprechen es gibt ja fast kein besseres Mittel um Stress abzubauen als Bewegung.
00:39:35: Auch hier wieder aus der menschheitsgeschichtlichen Perspektive.
00:39:38: Wir haben gerade gesagt Stress bereitet uns eigentlich vor, darauf körperlich aktiv zu sein.
00:39:44: Und spannenderweise ist es auch so dass der Abbau von Stress ganz stark mit Bewegung zu tun hat.
00:39:50: also wenn wir uns eine Situation im Tier reich ich gucke mir manchmal gerne so Dokus an irgendwie aus dem Tierreich und dann sieht man das irgendein Raubtier hinter irgendeinen Fluchttier hinterher ist Dann wird so ne Garzelle gejagt.
00:40:09: In diesem Jagdwerden ist ja schon körperliche Aktivität und das Spannende ist dann eben auch, dass wenn das Raubtier weg ist, der Zellen auf einmal anfangen zu grasen.
00:40:17: Das ist eigentlich ein Verhalten was gar nicht mit Stress einhergeht.
00:40:22: Das heißt die haben es schon in der Situation den Stress abgebaut über die Bewegung Und das fehlt uns tatsächlich manchmal und deshalb arbeite ich auch immer mit meinen Klientinnen an diesen ganz Ja, an diesen Basics.
00:40:36: Wie schlafe ich?
00:40:37: Was kann ich tun um mein Schlaf zu optimieren?
00:40:42: Um auf Bewegungsebene etwas zu tun?
00:40:47: Wir sprechen tatsächlich auch ganz viel über Ernährung.
00:40:50: Meint man vielleicht gar nicht in der Psychotherapie gehört aber definitiv in die moderne Psychotherapien.
00:40:55: Ich suche noch einen schönen deutschen Begriff in den USA und Australien, sogar in der Depressionsleitlinie, die Nutrition and Psychiatry jetzt drin.
00:41:05: Genau diese Zusammenhänge finde ich auch total spannend.
00:41:08: auf wie du eben gesagt hast, die Stressfolgen, dass sich das im Schlaf widerspiegeltes Immunsystem getrunter
00:41:12: etc.,
00:41:12: also wir haben immer diese Negativkaskaden.
00:41:15: aber auch in der Lifestyle Medicine oder eben Longevity durch diese Lebensstilseulen eine Möglichkeit... vielleicht ein Fuß in die Tür zu kriegen, Ernährung zu verbessern.
00:41:24: Darüber dann auch andere Art von Bewegungen
00:41:26: etc.,
00:41:27: aber finde ich total spannend dieses dass wir gar nicht in unserem Alltag wie wir unseren Tag gestalten eigentlich die Möglichkeit haben Bewegungen so für uns zu nutzen das sie unmittelbar auch helfen könnte Stress zum Managen weil wir erleben es oft doch beim Menschen das dann das Protokoll der Bewegungen und ganzen Dinge, die zu tun sein sollen.
00:41:46: Noch mal auch Stressoren sein können und deswegen ist es auch ganz spannend wie dann letztlich diese Säulen auch genutzt werden von verschiedenen Menschen?
00:41:56: Ja das ist gerade am Anfang eine große Herausforderung wenn man sozusagen wirklich so fast schon im burn-out nahen Bereich ist und nun noch die Idee hat ich kann über noch mehr tun und noch mehr Tun noch produktiver sein.
00:42:11: dabei ist ja ein ganz lange, sehr gut immer wieder replizierter Befund aus der Arbeits- und Organisationspsychologie.
00:42:19: Ich werde gar nicht leistungsfähiger über immer noch mehr tun im Gegenteil.
00:42:24: Irgendwann gibt es so eine Grenze.
00:42:25: wenn ich dann noch mehr tu wird meine Performance viel schlechter weil ich mir Fehler mache weil ich unkonzentrierter bin weil mir die kreativen Lösungsoptionen auf einmal fehlen und deshalb ist es so wichtig auch die Menschen in diese Erfahrung von Entspannung und Regeneration zu bringen.
00:42:43: Und das kennt, glaube ich jede Person, dass eigentlich so die coolen Ideen, die kommen eigentlich eher so zum Beispiel unter der Dusche.
00:42:50: Die kommen ja gar nicht wenn man sagt, ich will jetzt eine gute Idee finden!
00:42:58: Das gilt übrigens spannenderweise... auf allen Leistungsniveaus.
00:43:03: Also man könnte ja sagen, wenn ich jetzt am Fließband stehe dann ist das wirklich egal.
00:43:08: Dann zählt nur die Performance.
00:43:10: aber selbst bei Fließband-Arbeiterinnen sehen wir dass sie auf einmal anfangen Fehler zu machen, wenn die zu viel machen.
00:43:17: und deshalb ist es eben tatsächlich auch auf der Ebene von gutem Output und vor allem auch von nachhaltigem OutPut so wichtig den Gegenspieler zum Stress und zu den Tudus zu entwickeln.
00:43:32: Thorn arbeitet ja auch gerne aus dem Spa deshalb.
00:43:36: Ja, ich hab... Wenn's
00:43:37: wird kennengelernt haben hat es so einen fixen Kreativtag im Spa oder?
00:43:42: Ja das stimmt.
00:43:42: also ich habe mal gelernt in Coaching dass wenn der Geist nicht vorwärts kommt muss der Körper vorlegen.
00:43:50: Also das heißt Akkupressurmatte ist ja auch so ein Tool von mir.
00:43:53: Also wenn ich mein Geist nie gemanaged bekomme dann muss ich erstmal meinen Körper beruhigen Sauna, dann aber auch wirklich mit so einem Aufguss wo es richtig heiß wird.
00:44:01: Also quasi wo ich meine Gedanken über Lebensmodus schwenke und was so heiß wird plus dann Kältebad.
00:44:10: danach sind halt eben Moves die mich wirklich einmal kurz rausreißen und wo ich auch wirklich merke das weiß ich auch wenn es mit der Atemübung nicht gehen möchte weil ich mich da selber lockiere ist mittlerweile schon ein gutes Tool dass ich weiß okay wenn ich jetzt mache würde es auch schon gehen.
00:44:26: Dann ist halt eine Form von Körperlichkeit, der Plan B ganz gut funktioniert.
00:44:33: Gleichzeitig nutze das Wort natürlich auch mit Burnout angesprochen.
00:44:38: Das Bewegung lädt einen schneller zu einem da auch zu performen.
00:44:41: Also ich habe jetzt gerade in meinem Protokoll muss ich vier Stunden die Woche Zone Two Training machen also leichtes Cardio Training und es ist so langweilig dass ich mir angewohnt habe dabei link ins machen postings und sowas zu schreiben.
00:44:57: Und ich bin mir nicht hundert Prozent sicher ob das sinnvoll ist, weil es ist habit stacking.
00:45:02: also ich bin produktiver aber ich weiß jetzt gar nicht ob dadurch zum Beispiel mein six pack bekomme.
00:45:07: ja weil mein Kortisol hier eigentlich gar nicht beeinflusst wird wenn ich dabei Sachen mache was ja quasi so die letzte bastion ist um einen geilen körper zu bekommen.
00:45:15: klar mal auf wir stehen für body body positivity comma.
00:45:19: Ich will trotzdem aussehen, wie cool er tut.
00:45:20: Klang mal zu!
00:45:23: Das ist mental.
00:45:25: Da kannst du bis zur gewissen Ernährung und Bewegung was machen.
00:45:30: Und das ist so ein bisschen dieses Performante... Da habe ich mich auch letztens gefragt, der ist das der andere Weg zum Burnout?
00:45:39: Wo du eben die Stichforschung gemacht haben, wenn nicht quasi anfangen Sachen miteinander zu kombinieren statt jedem Seins zu lassen.
00:45:49: Genau, also es gibt ja in der Medizin eine kann das bestätigen die schon seit der Antike ganz weise Aussage.
00:45:55: Die Menge macht das Gift und das gilt auch für Verhaltensweisen.
00:46:00: Und so etwas was vermeintlich erstmal total gesund ist nämlich Sport und Bewegung Kann im extremen Total ungesund sein Also auch Ganz trivial.
00:46:12: wir können da unsere Gelenke über anspruchen wenn sie nur nicht ready dafür sind Und wir können einfach auch unseren Körper über Gebühr auszehren.
00:46:22: Und gerade performante Menschen neigen dann natürlich dazu, wenn sie so was wie Sport entdeckt haben das dann auch auf die Spitze zu treiben.
00:46:31: und auch da ist es total wichtig die Balance zu finden also wirklich das Maß zu finden.
00:46:37: bis wohin tut's denn tatsächlich gut?
00:46:43: Was nicht gut tut?
00:46:44: also es ist nicht ein entweder oder wenn ich gar keinen sport mache.
00:46:47: das ist im zweifelzeit auch keine gute idee.
00:46:49: Wenn ich aber zu viel mach auch nicht als es heißt es geht wirklich darum die balance zu finden.
00:46:54: das ist nicht null oder eins sondern irgendwas dazwischen.
00:46:57: wie weiß man denn eigentlich dass etwas genug ist?
00:47:00: also was is man?
00:47:01: also ich glaube wir haben in dem podcast viel darüber gesprochen wie man so checkt dass etwas nicht okay ist.
00:47:06: ne Ist mal umgedreht.
00:47:08: Wann check ich denn, dass sich das etwas okay ist?
00:47:11: Also ich hatte jetzt mit dem Kiefer halt besprochen, wann checke ich... ...dass ich genug bin von diesem, ich sag's mal dieser Lücke die nach innen... Jetzt hab' ich von anderen das Wort fassadieren gelernt.
00:47:22: Fasser der!
00:47:22: Oh schön, ja.
00:47:23: Fassader, oh schön, mussst du mich nochmal korrigieren, ja?
00:47:26: Aber, ja aber...
00:47:28: Aber das ist auch schöner Tor.
00:47:29: Du hast dein eigenes Verb gerade zu entfunden, zum fassadieren Einbrück.
00:47:36: Fassadierend?
00:47:37: Ja, finde ich gut.
00:47:38: Findest du auch schön!
00:47:39: Da hat man direkt ein Bild zu.
00:47:43: Wann merke ich dass es im Inneren okay wird?
00:47:46: Woran merken die Leute das?
00:47:51: Man könnte einen Fachwort dafür benutzen... Interrozeptionsfähigkeit.
00:47:56: Man kann aber auch einfach sagen, was kann ich spüren?
00:48:00: Also wie fühlt es sich an und das hast du ja gerade auch gesagt bei dem Kiefer.
00:48:04: Du spürst es ja!
00:48:07: Du merkst, oh wow hier kommt fast in die Entspannung, hier kommt etwas ins Gleichgewicht und diese Fähigkeit den Körper wahrnehmen zu können oder dass was sich so im Körper abspielt also auch Emotionen sind tatsächlich auch körperliche Prozesse Und das sehen wir tatsächlich auch.
00:48:26: Das ist ein sehr klarer Befund aus der Forschung, dass auch Menschen die zum Burnout neigen diese Fähigkeit in sich selber hinein zu spüren verlieren.
00:48:37: Kleine Kinder haben die total, die spülen das total was da im Körper abgeht Und das trainieren wir uns aber häufig so ab.
00:48:45: Das wird auch nicht gut gelehrt, finde ich also.
00:48:47: Ich finde, dass ist etwas was eigentlich schon in die Schulen gehören würde als als Basiskompetenz des menschlichen Daseins.
00:48:56: Vielleicht kommen wir da so pö-a-pö noch hin?
00:48:59: Du hast jetzt ja Burnout oder wie haben wir schon ein paar Mal über Burn out als Begriff gesprochen.
00:49:03: Ist es denn noch ein zeitgemäßer Begriff?
00:49:05: Weißen Zeit lang hieß es ja so... Das ist so ein bisschen der beschönigte Begriff von, eigentlich ist es schon eine manifeste Depression.
00:49:13: Ich bin überlastet und arbeite zu viel und bin im Burnout.
00:49:16: Gleichzeitig sehen wir eine Zunahme in den letzten drei Jahren von fünfzig Prozent.
00:49:21: Eher junge Menschen sind betroffen oder der Peak so bei zwischen dreißigundvierzig.
00:49:26: die Gensie ist da irgendwie total invaviert.
00:49:28: Ist das ein Begriff, dem wir verwenden sollten?
00:49:30: Trifft er denn ernst der Lage oder was ist so dein Take-off Burn out nowadays?
00:49:36: Hui, also erstmal muss man sagen jetzt rein aus der Logik des Gesundheitssystems.
00:49:42: Es ist ja gar keine Diagnose.
00:49:45: die ICD hat das jetzt als Syndrom mit erfasst sozusagen Als beruflichen Stress.
00:49:52: aber wie er sich speist Das ist ja hoch individuell.
00:49:57: ich finde es schon okay auch weil ich meine dass hat sich nicht ohne Grund auch durchgesetzt und Ich finde es schon auch okay von Burnout zu sprechen.
00:50:06: Ich glaube nur, das ist gar nicht immer das Gleiche.
00:50:10: Manchmal haben wir so die Idee, Burnout heißt einfach da ist so viel Arbeitslast.
00:50:15: Das kann auch tatsächlich ein Thema sein, dass die Arbeitsbedingungen so gestaltet sind, dass sie quasi in Auszehren führen.
00:50:29: Manchmal sind es aber tatsächlich auch diese inneren Themen, die wir gerade besprochen haben.
00:50:34: Also innere Antreiber – das kann aber auch ein Sozialisierungsfaktor sein.
00:50:40: Was ist sozusagen die Annahme der Kultur und des Zeitgeistes?
00:50:44: Wie viel ist denn so zu leisten?
00:50:46: Das kann ein Produkt meiner Beziehungserfahrungen sein.
00:50:50: Vielleicht hatte ich Bezugspersonen in der Kindheit die mir gezeigt haben, dass sie mich nur so richtig lieben.
00:50:57: Wenn ich Leistung zeige und wenn ich dann selber so eine hohe Bereitschaft habe zu leisten und dann auf ein Arbeitsunumfeld stoße was das eben auch ganz stark fördert Dann könnte es so einen Prozess von ja Burnout eingehen.
00:51:18: also Ich glaube wir müssen das Thema so bisschen differenzierter betrachten.
00:51:22: Super viele Fragen.
00:51:24: Ich muss am liebsten will ich erst also was burn out.
00:51:27: Thema sprechen.
00:51:27: aber einmal dazwischen, weil es hat mir eben halt wollte ich ihn für die ganze Zeit fragen was sind so die häufigsten inneren setze?
00:51:35: Ja Die so Patienten Patientinnen haben die zu dir kommen.
00:51:39: also ich habe ja ich sage jetzt mal du musst doppelt so hart wie die arbeit wie die deutsch.
00:51:43: das war jetzt ein Satz den ich immer hatte dass Wird sich jetzt für die Zuhörerinnen zuhören, das wird sicher auch für alle zutreffen wahrscheinlich.
00:51:49: Aber auf
00:51:51: ganz viele tatsächlich!
00:51:52: Also das ist ja etwas was ganz viele marginalisierte Personen betrifft, dass irgendwie so eine Andersartigkeit dediktiert wird und das isst ja psychologisch... sozusagen ein ganz primäres Motiv dazu zu gehören.
00:52:09: Also das ist sozusagen auch menschheitsgeschichtlich total sinnvoll, man ist alleine überhaupt nicht überlebensfähig, man braucht sozusagen die Sicherheit in Schutz und die Kraft des Stammes und deshalb ist jede Andersartigkeit auch erstmal eine Gefahr und dagegen zu kompensieren ist erst mal was total Sinnhaftes.
00:52:30: also das heißt In irgendeiner Phase des Lebens, wo sich diese inneren Annahmen entwickeln haben die vielleicht auch wirklich mal total Sinn gemacht.
00:52:42: Und wenn du mich jetzt fragst womit kommen so die Leute zu mir dann ist das ganz häufig sowas wie ich bin nicht gut genug Ich bin wertlos wenn ich nicht alles alleine mache, dann läuft es nicht.
00:52:57: Also das wären so typische Sätze wobei die häufig gar nicht so ganz innerlich expliziert sind.
00:53:04: also das kommen gar nicht Leute zu mir und sagen ach dass ist meine innere Stimme sondern das ist eine Annahme die sozusagen so tief eingebrannt ist, dass sie gar nicht hinterfragt wird.
00:53:15: Die wird auch gar nichtso explizit gedacht.
00:53:17: Das is eher so ne Annahme wie Ja, das ist schon klar, dass morgen die Sonne wieder aufgeht.
00:53:24: Und ich muss eben ganz viel machen um anerkannt zu werden oder ich bin nicht liebenswert und deshalb muss sich da irgendwas gegenstellen.
00:53:35: Das ist aber etwas was wir sozusagen dann eher im ja entweder im therapeutischen Prozess oder auch in einem guten Coaching-Prozess herausarbeiten
00:53:43: würden.".
00:53:45: so her wichtig festzuhalten.
00:53:47: Anne ist ja vor kurzem Mama geworden, ich habe jetzt zwei Kinder zu wissen dass Menschen mit diesen inneren Stimmen rumlaufen es für uns Eltern finde ich ein total wichtiger Reminder eben zu gucken welche inneren stimmen unsere Kinder eigentlich auch haben also dieses Ich bin wertlos oder ich werde nur geliebt wenn diese Kausalität die oder Konditionalität die dann geschaffen werden muss.
00:54:11: deswegen will ich das mal gerne festhalten dass was du beschreibst, ich hätte betten können.
00:54:15: Dass das die häufigsten Ursachen sind?
00:54:18: Ich lauf ganz, ganz häufig durch meine Managementwelt und denk mir irgendjemand von deinen Eltern hat dich nicht genug gesehen ja und dir nicht oft genug gesagt hast du bedingungslos geliebt war.
00:54:29: Ich würde sogar so weitergehen, dass sie sogar manchmal wahrscheinlich auch geliebt worden sind.
00:54:32: aber es wurde nicht gezeigt in der Art und Weise was bei dir eine Dekodierung halt war, dass Sie halt Überleistung sich in das Sichtwelt der Eltern oder der Familie hat reinarbeiten müssen.
00:54:46: Und deswegen will ich es einfach nur festhalten, ich glaube ganz viele Leute haben das und ich glaube wir können eine Generation... Es müssen jetzt dann nicht so enttitelt People sein wie sagen Ich bin eh der Beste auf der Welt ja aber ich glaube so dieses zu wissen dass die eigene Stimme die Stimme deiner Kinder wird in deren Kopf.
00:55:02: Das finde ich total wichtig
00:55:04: Anne, bitte.
00:55:07: Sorry, ich wollte
00:55:07: dich mitappen.
00:55:09: Dann sag' ich kurz und dann nochmal deine Fachexpertise.
00:55:12: Ich mache mir da auch viel Gedanken zu so wie ich mit meiner Tauchdachspreche allein schon nicht kenne das von den Arbeiten der Arbeitmitglaubenssetzen?
00:55:18: Wie viele Patientinnen sagen... Ich muss stark sein, ich muss das alleine machen.
00:55:23: Ich darf nicht und so
00:55:24: weiter.".
00:55:25: Und wo es nur darum geht zu sagen, dass man sich Dinge erlauben kann, wo es ja auch ein Selbstmitgefühl gibt.
00:55:31: Wenn meine Tochter weint, dann sage ich auch... Wie ich jetzt schon mit ihr spreche, wo sie so klein ist, spreche ich einfach, du darfst auch weinen?
00:55:39: Es ist okay!
00:55:39: Du darfst also einfach ... zu üben früh.
00:55:43: Das ist natürlich auch irgendwie total schön, wenn man selber sich viel damit auseinander gesetzt hat.
00:55:46: ich glaube das ist so der erste Schritt und ich finde es auch noch mal wichtig dass man das natürlich zu jeder Zeit in seinem Leben auch um lernen darf und kann.
00:55:54: selbst mit Gefühl ist ja total wichtig.
00:55:57: und das finde ich auch nochmal die Brücke zu diesem buddhistischen was du hier so mitbringst wo Toran sich auch mit beschäftigt.
00:56:02: Und das sind unsere Gesellschaft nicht so geübt, dass wir Akzeptanz üben.
00:56:08: Die soziale Isolation ist ein riesiges Thema, weil Mitgefühl für einander da sein aber auch Selbstmitgefühlen nicht so etabliert ist.
00:56:14: Und das sind alles Dinge die... aber du hattest eben soziale Fitness nennen wir es gerne diese sozialen Beziehung als longevity-Säule angesprochen.
00:56:22: Das ist eine je länger wir hier sprechen als die entscheidendste Seele, weil sie oft durch die Kindheit geprägt wird.
00:56:29: Nicht so beeinflussbar ist aber unser ganzes Leben eigentlich ausmacht und aber auch finde ich nochmal um Selbstwuchsamkeit zu geben auch jetzt beeinflusst werden kann nicht nur wenn wir jetzt schon unsere Kinder hoffentlich so achtsam erziehen.
00:56:43: Ja also wundervolle Wundervolles Thema was du da aufgemacht hast.
00:56:47: Wir könnten hier fast in die zweite Folge mitgehen Weil das so spannend ist und da so viel drin steckt Tatsächlich eigentlich der erste longevity Faktor, also wenn wir das jetzt einfach mal zur Überlebensfähigkeit sehen.
00:57:00: Dann ist das soziale Beziehung.
00:57:02: Also Kinder versuchen ganz viel um sich in sozialer Beziehungen zu adaptieren und es gibt interaktionelle Grundbedürfnisse, dass ich zum Beispiel anerkannt werde.
00:57:15: Wenn nicht anerkannt werden dann besteht die Gefahr, dass meine Bezugsperson mich im Stich lassen.
00:57:21: ein anderes Motiv wäre ernst genommen zu werden, also eine Wichtigkeit zu haben.
00:57:27: Dass meine Grenzen gewahrt werden ist wichtig und dass ich Solidarität erfahre aber auch das ich autonom sein kann, dass sich Menschen vertrauen kann.
00:57:36: Und diese Grundbedürfnisse sind total wichtig und mit meinen Bezugspersonen lerne ich eigentlich ob diese Bedürfnisse gut befriedigt werden und ob die einfach so gut befiedigt werden oder ob ich irgendetwas dafür tun muss, dass sie befriedigt werden.
00:57:55: Also das ich zum Beispiel nur Anerkennung bekomme wenn ich gute Noten nach Hause bringe.
00:58:01: Und man lernt als Kind eben anders als Erwachsene also zb.
00:58:06: auch unsere Muttersprache heißt ja nicht umsonst Muttersprüche weil das in der Regel von der Person kommt mit der ich am meisten interagiere.
00:58:15: Traditionell sind das immer noch die Mütter.
00:58:17: Ich hoffe, es wandelt sich gerade so ein bisschen dass die Väter da auch eine Rolle spielen oder manchmal gibt's ja gar nicht leibliche Mutter oder Vater.
00:58:24: Es können auch andere Bezugspersonen sein aber von denen lernen wir ganz viel und deshalb ist nicht nur so wichtig.
00:58:31: Das finde ich grade für Eltern so wichtig ist gar nicht.
00:58:34: also wir denken dann diesen Schritt haben wir häufig schon dass die Kinder lernen, wie wir mit denen sprechen oder was wir denen sagen und was ich dann auch als Stimme internalisieren könnte.
00:58:46: Es ist aber mindestens genauso wichtig, was leben wir vor?
00:58:49: Weil Kinder sind auch imitierende Lebewesen.
00:58:53: Und das heißt wenn wir selber nicht vorleben gut auf unsere Grenzen zu achten oder eben in Entspannung zu kommen, dann kann es gut sein dass unsere Kinder das auch kopieren.
00:59:05: also finde ich eben nicht nur der Faktor, wie sprechen wir mit unseren Kindern?
00:59:09: Sondern auch was können die von uns lernen.
00:59:12: Was sehen sie bei
00:59:12: uns?".
00:59:13: Ja das ist also anerkennt die Geschichte schon dass es mit so unter das womit ich am allerst stolzesten bin weil was ich als Vater erreicht habe auch da offen.
00:59:26: Ich hab natürlich auch eine Ambitionen guter Papa zu sein.
00:59:30: Es hat jetzt auch ein bisschen Unperformance.
00:59:31: aber das wo mich am meisten stolz drauf binden ist irgendwann, wenn ich so manchmal komplett überfordert bin mit der Situation.
00:59:39: Ich sage Papa muss jetzt mal atmen.
00:59:41: Ich muss jetzt einmal atmen, ich muss jetzt Atemübung machen und dann geht die App an oder sowas.
00:59:44: Dann atme ich halt so durch ja?
00:59:47: Und manchmal meine Töchter halt so richtig durchdrehen nur sowas, wir wohnen hier richtig schön im Grünen, dann sag ich so willst du zum Bach gehen?
00:59:55: Wir gehen eine Runde atmen und dann gehen sie halt atmen mit mir.
00:59:59: Meine Kleine stellt sich dahin, streckt dich aus gerade rücken, atmet richtig durch in ein und aus.
01:00:04: Es gibt manchmal Situationen, wo sie das Tool benutzen.
01:00:07: Wo die dann wirklich sagen, okay, Papa ich muss jetzt mal atmen mit Sex und wenn meine Frau, die generell sehr bei sich ist in sich geruht und kurbalt hat ja auch noch Phasen, was sie überfordert ist und irgendwas macht, dann lagen die Kinder zu ihr Mama, ich glaub du musst mal Atmen.
01:00:23: Und dass quasi als, ich sage jetzt mal Instrument jetzt schon zugänglich zu sein, das ist halt so krass!
01:00:30: Das hatte ich, achtunddreißig Jahre lang nicht so ungefähr.
01:00:34: Das
01:00:34: ist wirklich super cool.
01:00:36: Ja, das ist richtig schön und genau so.
01:00:38: was wären Themen wo ich denke dass müsste eigentlich so ganz grundsätzlich mit in die Schulen und in die Pädagogik und in den Umgang mit Kindern müssten genau dieses Wissen getragen werden?
01:00:51: ja
01:00:52: Und jetzt haben wir wahrscheinlich viele Menschen zugehört, die gedacht haben diese innere Stimme diesen Antrag bei diesem Satz der ist mir nicht umbekannt Wir haben vielleicht eine Übung mitgemacht gemerkt Da sitzt vielleicht in meiner Brust irgendwie so ein Druck oder es kam einen Unruhe und Angstgefühl aus, wenn ich die Augen schließe.
01:01:08: Das sind Dinge, die sich sehr schnell zeigen.
01:01:11: Was würdest du diesen Personen vielleicht Mitte dreißig ist?
01:01:15: Doch ein bisschen On-Edge.
01:01:17: Performance ist ein Thema.
01:01:18: Was wird's zu denen mitgeben?
01:01:20: Wie können sie ganz niederschwellig anfangen ohne Therapiencoaching direkt machen zu müssen?
01:01:26: Es geht ja auch darum was können wir im Alltag ändern?
01:01:28: hast du paar Sätze Themen, wo du sagst mach doch mal das probiert doch mal dass aus und kommt so ein bisschen in eure Introspektion.
01:01:39: Jetzt würde ich ja tatsächlich grundsätzlich wenn jemand zu mir kommt komme ich gar nicht mit Ratschlägen um die Ecke.
01:01:44: Wir sagen in der Psychologie auch gerne Ratsschläge sind auch Schläge.
01:01:50: Im Zweifelsfall würde ich erstmal ganz viele Fragen stellen.
01:01:53: aber wenn jetzt schon heraus gearbeitet ist da gibt es diese inneren Antreiber dann kann schnell was sehr ungünstiges passieren.
01:02:01: Im Sinne von, ah okay ich sollte ja nicht von mir so denken oder noch schlimmer, ich darf nicht so denken.
01:02:09: Ich darf jetzt nicht von dir die Annahme haben!
01:02:11: Ich bin nicht in Ordnung und ein ziemlich gesicherter Befund wenn wir versuchen Gedanken oder auch Gefühle wegzudrücken, dann kommen sie umso stabiler zurück.
01:02:21: Ja genau also das können wir immer wieder in der psychologischen Forschung replizieren.
01:02:27: Und deshalb finde ich es erstmal so wichtig, dass der erste Schritt überhaupt Wahrnehmung ist.
01:02:33: Also überhaupt erst mal zu erkennen ah ja okay das is da und der zweite Schritt wäre damit nicht in eine Verurteilung zu kommen sondern in einer Akzeptanz.
01:02:44: also aha!
01:02:46: Es ist da und es darf auch da sein.
01:02:49: Also selbst wenn sich das total unangenehm anfühlt und vielleicht total falsch Ja aber es IST erstmal so.
01:02:56: Und dann vielleicht auch zu verstehen, wie sich das entwickelt hat.
01:03:01: Woher kommt es denn vielleicht?
01:03:03: Ah ja!
01:03:03: Dann kriege ich das vielleicht mehr und mehr raus.
01:03:05: in meiner Biografie gab's die und die Situationen.
01:03:09: Und dann kann das auf einmal was sehr selbst mitfühlendes sein.
01:03:13: also an der Stelle verurteile ich mich vielleicht gar nicht dafür dass ich diese innere Annahme habe sondern kann ein Mitgefühlen mit mir selber entwickeln.
01:03:21: Oh ja, dieses arme Kind!
01:03:23: Das musste ständig das und das hören.
01:03:24: Und dann hat sich dieser Satz eingebrannt auch wie traurig.
01:03:27: Ey aber ich kann da mit hingucken und wenn ich schon so weit bin und in diesem inneren Selbstmitgefühl bin, in der wohlwollenden Haltung mir gegenüber, dann bin ich schon fast raus aus aus dieser negativen Grundannahme, dann bin ich nämlich in einem ganz anderen State mit mir.
01:03:48: Dann bin ich nicht in diesem Ah!
01:03:49: Ich muss jetzt noch mehr machen, sondern eher... Oh, ich geb den Malraum.
01:03:53: Ich geb diesen Gefühl-Malraum, ich gebe diesem All dem was mir da vielleicht wieder fahren ist mal Raum und dann isst er auch schon gar nicht mehr viel zu tun.
01:04:03: also an der Stelle fängt dann eigentlich schon die Selbstregulierungsfähigkeit des Körpers an und dann kann ich mir vielleicht noch überlegen Was wäre denn jetzt gut?
01:04:13: Also hier machen wir tatsächlich dann auch so Übungen.
01:04:16: Das könnte so ein Rescripting sein, dass man zum Beispiel mal als erwachsene wohlwollende Person in der Vorstellung in diese Situation in die Kindheit geht also da wo vielleicht immer der strafende Papa gesagt hat so das reicht mir nicht was du in der Schule machst keine Ahnung und dass dann man als Erwachsene-Person in diese Situation einsteigt und sagt, hey Papa das ist keine gute Idee wie du es hier gerade angehst.
01:04:43: Und vielleicht auch erklären warum das keine gute Idee ist?
01:04:45: Was danach bei dem Kind rumkommt also sozusagen als erwachsene Person nochmal für dieses Kind einstehen.
01:04:52: darin kann dann auch liegen, dass man als erwachsener Person noch mal begreift welchen Hattlungsspielraum einen hat, Bezugspersonen um einen herum, um das Überleben zu sichern.
01:05:04: Weil Kinder sind das einfach.
01:05:06: Kinder brauchen die Akzeptanz der Bezugsperson.
01:05:08: als erwachsene Person brauche ich das nicht mehr.
01:05:12: und dann gibt es aber natürlich auch eine ganze Reihe an Übungen, die ich Menschen empfehlen könnte, um überhaupt mit dem Thema Stress umzugeben.
01:05:24: Das für dann Folge zwei!
01:05:27: Sehr gut!
01:05:28: Und da jetzt die Brücke vielleicht dann zu dem anderen Thema, was wir ja noch gucken gleich angucken der Buddhismus und so.
01:05:35: Meine Lieblingsmeditation geht ein bisschen in diese Richtung Die du beschrieben hast quasi als Erwachsener nochmal gewisse Settings halt Zu besuchen Die Lieblungsmeditation.
01:05:46: ich mache sie jetzt mal so sehr sachlich weil man kann sie anders machen ist sie sehr emotional Dass man sich quasi in sich reingeht die Augen schließt sich einen Wald vorstellt Ja und dann geht man diesen Wald.
01:05:56: im Mitte dieses Wald steht man als Fünfjähriger.
01:06:00: Ja?
01:06:01: Und man geht ganz langsam einen Schrittes auf diese fünfjährige Ich-Person zu, ne?
01:06:06: Man sieht sich selbst als fünfjährigen oder fünfjährig Geht auf die Knie, geht runter so dass man auf Augenhöhe mit seinem fünfjähriges ich ist und guckt es an und sagt nur... ...ich sehe dich!
01:06:17: Ich sehe dich uns wird alles okay.
01:06:20: Ich sehe Dich und ich liebe Dich.
01:06:22: Und diese Person halt einfach umarmt weil das ist das wird man ja immer kennen.
01:06:26: Kinder wollen auch gesehen werden Und das ist quasi als Erwachsener, als starke Person die dann doch einiges als High-Performa erreicht hat.
01:06:34: Also es ist ja ein Track record der ist ja da dieser Evident Stack Up Back zu sagen was wird alles okay und ich sehe dich so.
01:06:40: Ich glaube dass es ganz viele Leute was Menschen machen müssen in diesen Reconnect eigentlich zu kommen.
01:06:47: Sie gibt's ja auch diesen Hype auf Instagram wo die Leute sagen mein vierzenjähriges ich wär super stolz auf mich und so'n bisschen gehts auch darum.
01:06:56: Da kenne ich so viele Typen die da so eine Wunde haben, weil sie rejected worden sind.
01:07:03: Und jetzt sagen so hey tolle Frauzeit-Kinder und so es wird alles okay!
01:07:07: Ja?
01:07:08: Und im Pommel von High Performance ist ja auch vieles ok.
01:07:12: Sie haben sich ja vieles auch erreicht und geschaffen.
01:07:16: Ja, ich finde das nochmal ganz wichtig einzuordnen weil das häufig ein Missverständnis ist.
01:07:21: Also häufig gibt es so die Annahme wenn man sowohlwollend zu sich selber ist dass das das nazistische wäre.
01:07:27: also wenn man sozusagen gut zu sich selbst ist und wohlwollnd ist dann ist man ja egoistisch und selbstzentriert Und das Gegenteil ist der Fall.
01:07:37: Also Nazistinnen sind Menschen die nicht gut mit sich selber sprechen Die die innere Annahmen haben Ich bin nicht okay die sich tief in drin Scheiße finden und dann ganz viel im Außen machen, um zu kompensieren.
01:07:49: Und Menschen die tief in sich drinnen liebevoll mit sich selber sind, wohlwollend mit sich selbst haben häufig auch eine Ausstrahlung von Freundlichkeit, von Kooperationen, von eigentlich total schönen Eigenschaften.
01:08:03: und deshalb finde ich es wirklich wichtig so dieses selbstmitfühlende und dieses innere Wohlwollen, das zu stärken halt ich für etwas ganz wertvolles.
01:08:14: Ja, ich finde auch dass ein Begriff der mehr da irgendwie immer wieder auftaucht ist so innere Samftheit weil sanft wann is man denn nur sanft zu sich?
01:08:20: Weil strenger, das kennen wir alle Das ist irgendwie das was uns begleitet und das kann man auch ganz gut üben.
01:08:26: Und ich find' auch weil es einfach nicht immer so Krankheits- und Klinik bezogen sein muss.
01:08:31: Es geht auch darum, neugierig zu sein, die einen eigenen Werdegang zu verstehen, auch die eigenen Prägungen.
01:08:37: Und das ist ja eine total schöne Fähigkeit.
01:08:40: Deswegen finde ich es auch gut, das Sonnenbetonsfragen zu stellen entweder gegen Übermachtes oder man fragt sie sich selber und geht ein bisschen neugjähriger daran.
01:08:48: Genau!
01:08:49: Buddhismus hatten wir jetzt schon ein paar Mal anklängen lassen.
01:08:51: Daniel vielleicht magst du noch mal erzählen wie du das mit deiner Praxis verbindest?
01:08:54: Was da für eine Rolle spielt Wie du das wirklich so integrierst, die Grundhaltung auch dazu?
01:09:00: Oui.
01:09:00: Ja, Buddhismus ist natürlich ein ganz großer Begriff und das müssen wir vielleicht auch gut einordnen weil ich selber... Ich weiß gar nicht ob ich mich als Buddhist bezeichnen würde und fände es auch so ein bisschen kulturell aneignend wenn ich mich jetzt hier als Buddhismus-Experte aufspielen würde Aber ich habe mich viel mit einer bestimmten Form von Buddhismus beschäftigt, also Buddha hat ja in Indien gelebt und dann wurde sein Wissen weitergetragen nach China oder Japan.
01:09:33: als Sennbuddismus kultiviert.
01:09:36: Und dieser Sennbuddismus wurde dann auch wieder nach Deutschland getragen, wo ich ihn kennengelernt habe.
01:09:42: und da gibt es wirklich viele coole Prinzipien drin und das sagt ich ja eingangs schon.
01:09:47: mit denen hab' ich mich auseinander gesetzt schon zu einer Zeit lange vor meinem Studium und ehrlicherweise auch zu einer was ganz Absurdes war, wo Menschen, die meditiert haben, ganz schnell als ganz isoterisch wahrgenommen wurden und eher einer Sekte zugeordnet worden als irgendwie einer Kompetenz.
01:10:07: Und ich war selber da auch sehr skeptisch am Anfang und Freundinnen von mir haben so eine Yoga-Klasse mit Meditationen besucht und ich dachte also es waren noch in den Neunzigern, das stand das noch nicht in jeder Apothekenrundschau.
01:10:21: Ich dachte, ich gehe da hin und entlarve den Lehrer.
01:10:27: Und dann habe ich aber gemerkt, oh wow!
01:10:29: Das ist aber was total wohltuendes.
01:10:34: Der Lehrer ist heute noch so eine ganz wichtige Person für mich.
01:10:37: Ich grüße den mal hier an der Stelle Paul Kotis.
01:10:39: Er ist eigentlich sowas wie ein ganz wichtiger Mentor und einer Person mit der ich heute auch noch engen Kontakt habe.
01:10:49: Der hat selber auch sehr viel mit Führungskräften gearbeitet.
01:10:56: Da steckt tatsächlich ganz, ganz viel Anhaltung drin und das ist nicht nur etwas was mir begegnet ist sondern was tatsächlich in der psychologischen Forschung ein Riesenthema ist.
01:11:06: also so dieses ganze Thema Mindfulness und selbst Mitgefühl Das sind eigentlich Aspekte die aus dieser buddhistischen Kultur erwachsen sind ohne dass sie einen religiösen Aspekt haben.
01:11:20: Wahrscheinlich würden sich die meisten Buddhistinnen auch gar nicht als religiös bezeichnen.
01:11:24: im eigentlichen Sinn, sondern tatsächlich gerade im Senbudismus geht es sehr stark um praktische Übungen.
01:11:33: Da geht's gar nicht so sehr darum da ein großes intellektuelles Gebilde drum zu bauen wie das ja manchmal in der Theologie passiert, sondern es geht wirklich um sehr praktische Erfahrungen.
01:11:46: Also ich darf ja cultural appropriation machen.
01:11:50: Mit meinem Look so, ne?
01:11:56: Als Anna erzählt hat, dass du kommst und das finde ich total spannend.
01:12:00: Es gibt ja da ganz viel auf was wir im Podcast jetzt besprochen haben Selbstakzeptanz oder generell das Konzept der Akzeptanz von gewissen Dingen und dann auch Verstehende wie an Kräfte ... ansetzt und ich habe so einen Prinzip im Business tatsächlich.
01:12:22: Das lässt sich in einem Satz tatsächlich beschreiben, ich mag das ganz gerne, ich würde es an der Stelle den Leuten auch gerne mitgeben.
01:12:27: Life is defined by how much you live and how gracefully you let things go that were not meant for you.
01:12:35: Was ich daran mag ist dass da so eine Eleganz mitschwingt in den Situationen die vielleicht ein bisschen scheiße sind.
01:12:41: Es war jetzt aktuell noch nicht für uns vorgesehen an, dass wir der top Nummer eins Medizin-Podcast sind.
01:12:47: Wir haben noch nicht die eine Million Videos oder so was, ne?
01:12:49: Aber wir machen unseren Eigenblick und das ist ein Moment wo ich dann... Das ist vielleicht kein gutes Beispiel, da gibt es natürlich schlimmere Dinge.
01:12:56: Die Beförderung, ich bekomme keine Ahnung, so hast du in Richtung den großen Ethanich geklost ja.
01:13:02: Du warst eigentlich sicher, dass du diese Auszeichnung bekommst unternehmer des Jahres.
01:13:06: Und ich glaube einfach nur Letting Things Go ist so die eine Sache, aber gracefully letting things go gibt ihm noch mal so ne Aktivposten.
01:13:14: Weil du entscheiden kannst wie, ich sag mal mit welchem Style du das halt machst und dass es für mich sowas Buddhismus auch eben so ein Stück weitheit ganz gut beschreibt.
01:13:24: Letting things go und so eine gewisse Akzeptanz.
01:13:29: und es ist tatsächlich insofern ja interessant weil es in so ein bisschen im Kontrast zu dem steht, wie man sich als Unternehmer-Unternehmerin ja auch begreift.
01:13:37: Weil da bist du aber der Anpacker, die Anpackerin.
01:13:40: Unternehmend kommt von Unternehmen und machen... Du kannst immer über Reality Distortion alles verändern!
01:13:49: Aber die Wahrheit liegt halt mal so, mal so.
01:13:51: Und ich glaube, man muss beides gut können.
01:13:54: Man muss sehr, sehr gut können sagen So fuck you reality I don't accept this.
01:14:01: Und dann, wenn die Messe gelesen und sagen so okay I accept this.
01:14:06: Next thing!
01:14:06: Ich glaube deswegen finde ich das Thema einfach spannend im Kontext von Unternehmertum.
01:14:12: Ja, das ist, finde ich auch extrem spannend und genau dieser Wechsel aus Doing-Mode und Being-Mote weil ich glaube, wenn wir nur noch in die Akzeptanz kämen, dass es genau so eine häufige Fehlannahme gibt.
01:14:26: Ich gebe auch Seminare zu dem Thema und bilde auch Psychotherapeutinnen zum Beispiel im Thema Achtsamkeit weiter.
01:14:32: Und dann ist so häufig die Annahme, ja aber jetzt wir müssen doch alles akzeptieren.
01:14:36: Wir dürfen noch gar nichts mehr bewerten und so darum geht es doch bei Achtsamkeit.
01:14:41: Ja also in einer Übung von Achtsammkeits geht's darum Aber nicht als grundsätzliches Lebensprinzip.
01:14:46: das wäre genau so einseitig wie wenn ich nur in diesem Doing-Mode bin weil Dann würde Ich Alles Akzeptieren.
01:14:51: Das hieß im Zweifelzweil auch meinen Durst zu akzeptiren und dass überlebe ich Genau drei Tage Wahrscheinlich.
01:14:56: Also das Kann Auch Nicht des Rätsels Lösungen Seien Und für mich geht es eher darum diesen Switch hinzubekommen.
01:15:05: Da ist das wirklich auch hard science, also alles was wir da so zur Achtsamkeit herausgefunden haben.
01:15:13: inzwischen Wir sehen wirklich strukturelle Hirnveränderungen bei Menschen die regelmäßig meditieren.
01:15:18: Wir sehen eine Veränderung im sogenannten Default Mode Network.
01:15:22: Das ist sozusagen die Aktivität unseres Gehirns wenn wir gerade nichts tun Und das ist häufig beim Menschen, also diese Aktivität steigt im Alter.
01:15:33: Kinder können sehr präsent, sehr gegenwärtig sein und wenn Erwachsene in Ruhephasen kommen dann läuft aber in der Regel so ein ganzes Programm an grübeln Gedanken, an inneren Zuständen.
01:15:43: Und die Menschen, die regelmäßig meditieren haben da tatsächlich offenbar viel mehr Ruhe in diesem Default-Mode-Natural, kann man also die Fähigkeit wirklich präsents zu sein, darzusehen, haben häufig auch die Fähigkeit, in eine bessere Regulation ihrer Emotionen zu kommen.
01:16:00: Es ist eigentlich fast das Nummer eins – Tool im Umgang mit Stress!
01:16:04: Es gibt die sogenannte mindfulness-based stress reduction also die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion also ein Programm was von John Cabot Sinn entwickelt wurde Und da haben wir wirklich sehr, sehr gute Daten zu.
01:16:18: Genau und ich finde es ist fast ein Wettbewerbsnachteil wenn man nicht gut meditieren kann.
01:16:24: Total!
01:16:25: Was was ich gerade auch total spannend finde ist, wenn so Unternehmertum sind immer so die Highs are very high the Lowes a very low ja.
01:16:33: aber ich glaube dieses Bewusstsein eben jetzt zu sein Präsenz zu sein in der Mitte Also quasi in der Mitte, einfach wenn alles so normal und okay ist um das einmal kurz zu spüren.
01:16:46: Und auch kurz zu genießen.
01:16:48: Ich glaube dass es auch was sich super vielen Unternehmerinnen und Unternehmern noch mitgeben wollen würde weil klar die heißen sie richtig heiß sind der Champagner oder... Wir trinken ja kein Alkohol mehr aber dann erfließt und die Lows sind super Lows, da muss man sich raus atmen.
01:17:00: Aber ich glaube dieses kleine diese ganz kleinen Mikrommente die es im Alltag gibt Da ist so viel Schönheit drin Vor allem mit Kindern.
01:17:10: Ja, voll spannend fand ich dazu jetzt noch mal... Kann ich kurz berichten tun?
01:17:14: Ich war hier kürzlich auf der FIBO und habe ein neues Tool ausprobiert.
01:17:18: Und du hast ja gerade gesagt, Dani es geht um diesen Switch zwischen auch etwas Aktiven und dann wieder auch im Moment sein und runter kommen.
01:17:26: Wir haben ein neues tool ausprobieren das wurde vorgestellt.
01:17:29: Es sah aus wie so einen Campingstuhl den man sich so legt also wirklich in schwarz aber ein schicker Camping Stuhl.
01:17:36: Man legte sich zurück bekam Die Augen verbunden, also wirklich war ganz schwarz.
01:17:41: Dann ein Kopfhörer drauf und dann hat das Full-Body Vibration gemacht.
01:17:44: Also wirklich so taktier, einen ganz klaren Rhythmus gemacht.
01:17:48: Dann hat man geidet, so ein Audio gehört und sich in einer Zero Gravity Position gefunden, weil dieser Liegespiel zurückgelehnt wurde.
01:17:56: Und es war auch visuell wie gesagt ganz abgeschirmt.
01:17:58: Der Gedanke dort war, dass man eben herstellen kann diesen Switch durch erstmal diese Bewegung, so sympathische Aktivierung und dann gefolgt vom Parasympathikus.
01:18:07: Ich fand das auch sehr eindrücklich.
01:18:09: Mein Körper hat sehr darauf angesprungen, wir haben hier fünf Minuten so ein Programm gemacht und da geht es auch darum Parasympathikus als einen Status wirklich etwas was man so integrieren soll.
01:18:20: ich fand aber auch spannend dass wir jetzt im Tool dafür brauchen für die Dinge die eigentlich wir kostenlos machen könnten üben können bei unserem Körper zu sein was du eben mit uns angeleitet hast.
01:18:31: also ich glaube das zeigt einmal dass dieses Thema absolut wichtig ist.
01:18:34: heißes ganz im Wellness-Longevity-Markt.
01:18:37: Wir sprechen auch viel über kognitive Longevity und Stressregulation, aber ich hab mich halt auch gefragt, puh, brauche ich da einen extra Stuhl für oder gibt es eben auch Möglichkeiten das zu üben?
01:18:48: Und ich habe das Gefühl wir haben so ein Gefühl gegeben in dieser Folge dass es Möglichkeiten gibt und Toran hat Sätze geteilt du natürlich auch Übungen sodass ich mich auf Freunde wenn mir sowas ja als Menschen als Individuen vielleicht auch im sozialen Miteinander unsere Parasympathikos und Stress regulieren können.
01:19:08: Thorin, hast du noch eine Frage an Daniel?
01:19:09: Wahrscheinlich viele?
01:19:12: Ja, das müssen wir in der zweiten Folge machen.
01:19:15: Ich denke auch!
01:19:16: Ja, Daniel, tausend Dank, dass du da warst.
01:19:18: Super spannend sowohl die praktischen klinischen Inseits als auch die persönlichen.
01:19:23: Vielleicht abschließend hast du denn noch einen persönlichen Longevity Health Hack den Du praktizierst?
01:19:29: Oh ja also tatsächlich sehr viele würde ich sagen.
01:19:33: Also einer, der unterschätzt wird ist wirklich gute und gesunde soziale Beziehungen.
01:19:39: Und dazu gehört auch die permanente Reflektion meiner eigenen Beziehungsfähigkeit.
01:19:45: Und dafür finde ich Psychotherapie einfach was ganz Großartiges, also einen Psychotherapeutinnen selber zu Psychotherapeuten im Genen, die das selbst Erfahrung und das mache ich sozusagen permanent.
01:19:56: Das mache ich teilweise sogar mit Menschen, die mir sehr nahestehen, dass wir uns gemeinsam begleiten lassen und reflektieren lassen.
01:20:01: Also das für mich ist ein unglaubliches Tool.
01:20:05: Was ich gerade tatsächlich ganz viel mache Was mir total hilft in meiner Schlafregulation ist, irgendwann das Handy weglegen.
01:20:15: Also nach achtzehn Uhr gibt es bei mir gerade kein Display mehr und frühes Morgenlicht ist für mich ein Gamechanger was den Schlaf angeht.
01:20:23: also dass vielleicht noch als kleiner Mini-Hack das bisschen weniger komplex als die Beziehungsfähigkeit zu bearbeiten.
01:20:28: Ja, liebe ich alle drei!
01:20:30: Ich habe auch schon von meinen Teleporten und der Selbsterfahrung als Charismatic Adult berichtet.
01:20:35: Die Grüße gehen immer raus.
01:20:38: Zum Thema Handy haben wir die Superfolge mit Elisabeth Kobles zum Dopamin-Hopping und Schlaf.
01:20:42: Da hat der Christorel auch noch mal erzählt, wie man morgenlich bekommen kann im Winter.
01:20:48: Daniel, tausend Dank, dass du da warst.
01:20:49: Super, super spannend!
01:20:51: Thorn, dann könnt ihr nochmal für deinen persönlichen Einstieg dazu.
01:20:55: Ich hoffe deine Fragen haben sich ein bisschen aufgeklärt.
01:20:57: Und neue Fragen sind ja, haben wir gelernt, ganz besonders wichtig, die jetzt da sind?
01:21:02: Ja, danke an alle fürs Zuhören.
01:21:04: Stay healthy.
01:21:06: Dieser
01:21:06: Podcast dient ausschließlich der allgemeinen Informationsvermittlung.
01:21:09: Die Inhalte ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung und stellen keine Therapie- oder Handlungsempfehlungen dar.
01:21:16: Sie spiegeln den aktuellen Wissensstand zum Zeitpunkt der Aufnahme wieder!
01:21:19: Es werden keine Heilversprechen gegeben.
01:21:21: Bitte wendet euch bei gesundheitlichen Fragen oder beschwerden immer an eure behandelnde Ärztin oder euren behandelnden Arzt.