Produktivität ohne Burnout: Die 90-Minuten-Methode für mehr Fokus | Dr. Christian Poensgen
Shownotes
Volle Kalender, ständige Erreichbarkeit und der Druck, immer mehr leisten zu müssen: Produktivität ist für viele längst zum Dauerstressor geworden. Doch was, wenn wir völlig falsch darüber denken, wie Spitzenleistung entsteht? In dieser Folge sprechen wir mit dem Stress- und Leistungsforscher Dr. Christian Poensgen über die Wissenschaft hinter wirklicher Produktivität. Er erklärt, warum unser Gehirn anders arbeitet, als es der klassische 8-Stunden-Arbeitstag verlangt, was hinter der wissenschaftlich fundierten 90-Minuten-Methode steckt, wie wir den körpereigenen ultradianen Rhythmus dafür nutzen können und wie wir Höchstleistung erreichen können, ohne unsere Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
In dieser Episode erfährst du:
- Die 90-Minuten-Methode: Warum könnte ausgerechnet ein 90-Minuten-Rhythmus der Schlüssel zu mehr Fokus, besserem Schlaf und weniger Stress sein?
- Die Boss-Fight-Metapher: Warum kämpfen wir uns im Alltag durch die größten Herausforderungen, obwohl unsere Energiereserven längst erschöpft sind und was hat das mit einem Videospiel zu tun?
- Stress als Leistungsbooster: Wann macht Stress uns produktiver und ab welchem Punkt kippt Leistungsdruck in ein gesundheitliches Risiko?
- Die unterschätzte Macht des Nervensystems: Was passiert in unserem Körper unter Druck und welche überraschende Rolle spielen Atmung und Blickrichtung?
- Das Geheimnis echter Regeneration: Warum könnte die Qualität unserer Erholung entscheidender sein als die Anzahl der Stunden, die wir arbeiten?
- Deep Work statt Dauerstress: Wie viel konzentrierte Arbeit verträgt unser Gehirn wirklich und warum fällt es uns so schwer, dauerhaft fokussiert zu bleiben?
- Der Fehler am Morgen: Was viele tagein tagaus falsch machen, indem sie die ersten Stunden des Tages verschwenden, ohne es zu wissen.
Aus dieser Folge:
Zu Dr. Christian Poensgen (Linkedin)[https://www.linkedin.com/in/christianpoensgen/]
Unter www.ultraproductive.com erhältst du mit einer Bestellung der deutschen Ausgabe 9 One-Pager mit den wichtigsten Methoden aus dem Buch zu Fokus, Schlaf, Stress und vielem mehr.
Weitere Infos:
Die Ärztin & Der Nerd
Longevity Cities
From The Future
Ein kleiner Gefallen mit großer Wirkung, der uns sehr viel bedeuten würde: Wenn euch der Podcast gefällt, folgt uns gerne und hinterlasst 5 Sterne. Denn nur so können wir weitermachen, noch mehr von diesem Content erstellen und weiter spannende Gäste für euch gewinnen!
Produziert von Podstars by OMR.
Powered by Longevity Germany
Eine Brand FROM THE FUTURE
Transkript anzeigen
00:00:00: Die Frage, wie man gut oder eben auch hervorragender Arbeit leisten kann ohne dabei die eigene Gesundheit und die eigenen Beziehungen zu opfern.
00:00:07: Einfach das zu bedenken wo geht meine Energie hin?
00:00:10: Wo ist gerade mein Fokus?
00:00:12: Fand ich total interessant das überhaupt zu hinterfragen weil viele Menschen sind ja in Routinen drin.
00:00:17: Hier spielt der sogenannte Ultraliade-Rhythmus also den neunzig Minuten Rhythmus der beim Menschen Tag und Nacht irgendwie ziemlich alles beeinflusst eine ganz große Rolle.
00:00:25: Ich vergleiche das ja immer so Ultraproduktivität mit, also wir kreativen als Flow.
00:00:29: Es geht
00:00:29: vor allem darum entlang dieser Spilule von McKinsey dass man wirklich durch sechs bis neunzehn Minuten Flow oder Deep Work wirklich mehr schaffen kann deutlich mehr schaffen können ohne länger zu arbeiten.
00:00:39: Kann es ein Führungsinstrument sein akuten Stress zu erzeugen?
00:00:42: Ich glaube die allermeisten Menschen brauchen nicht noch zusätzlichen Stress künstlich zu schaffen.
00:00:46: Akuter Stress aber Also dieser kurzfristige Stress den wir nutzen können um leistungsfähiger zu sein Da gibt's auch Studien zu verdoppelt tatsächlich unsere Fähigkeit zu fokussieren und produktiv zu sein.
00:00:57: Ihr sprecht auch so ein bisschen drüber, dass man bestimmte Bremsen braucht um schnell sein zu können.
00:01:04: Willkommen bei Die Ärztin und der Nerd Powered by Longevity Cities Der größten Longevity-Community mit monatlichen Real Life Events in über dreißig Städten von München bis New York.
00:01:16: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge die ÄrztIn und der nerd.
00:01:19: Ich bin die Ärzdin
00:01:20: Und ich bin der Nerd
00:01:21: Und heute haben wir eine tolle Gastfolge da zu einem Thema, das so ein bisschen ambivalente Gefühle bei, zumindest mir ausgelöst hat.
00:01:28: Ich will aber erstmal unseren Gast vorstellen und zwar haben wir Dr.
00:01:31: Christian Pönsken zu Gast.
00:01:33: Christian ist promovierter Stress- und Leistungsforscher, selbst Unternehmer, Autor – da werden wir auch heute viel darüber sprechen – und Coach ist schon ganz viele Jahre in der Szene unterwegs.
00:01:44: über dies heute gehen soll um ... ja!
00:01:46: Produktivität, Leistung aber auch Fokus, Deep Work.
00:01:49: Und wir haben uns tatsächlich kennengelernt.
00:01:51: ich glaube es war vor vier fünf Jahren bei einem Event was ziemlich genau auch um dieselbe Zeit im Jahr stattgefunden hat bei der Bits and Pretzels und dann im Side-Event von unserer lieben Freundin Laura Lewandowski und wir waren da eingeladen verschiedene Vorträge anzuhören Vortrecke zu geben und eine Kakao-Teremonie haben wir dort zusammen gemacht eigentlich auch ne witzige Anekdote Genau!
00:02:10: Und waren immer wieder seitdem im Austausch zu den Themen Longevity Aber auch irgendwie sowas viel vereint von Unternehmertum, Familie und natürlich das ist das wofür Christian für mich steht.
00:02:21: Produktiv sein, seine Zeit so gut zu nutzen.
00:02:24: Das verbinde ich auch in unserer Kommunikation wie stark er das lebt und wo es entsteht.
00:02:29: Er hat jetzt ein Buch geschrieben über das wir sprechen möchten und die Mira Meckel, die wir ja auch gut kennen, hat es ganz toll betitelt einen Leidlicht um in der Herausforderung welter Überstimulation produktiv zu bleiben.
00:02:39: also halleluja!
00:02:40: Ganz schön vorgelegt hier.
00:02:42: Genau scheint am zwanzigsten Oktober und ich habe schon gesagt Produktivität genauso wie longevity hat am Anfang bei mir so ein bisschen Druck auch mal ein bisschen unwohl sein ausgeübt, weil gerade in einer sehr vollen Zeit macht kann das ja so ein bisschen herausfordernd sein.
00:02:59: Ich sage aber erstmal ganz herzlich willkommen Christian und möchte dann nochmal Toran fragen was er zu diesem ganzen Thema sagt?
00:03:04: Ja willkommen Christian!
00:03:07: Ja finde ich wieder witzig dass du da erstmal komische Gefühle mithaltest Anne bei dem Wort Produktivität und Ultraproduktivität.
00:03:14: also das hatte ich überhaupt gar nicht im Kopf, dass es in irgendeiner Art und Weise negativ sein könnte.
00:03:20: Christian, du kennst es mich nicht so lange.
00:03:22: Aber wenn ich auf Bühnen und Konferenten stehe, dann beschreibe ich immer Gesundheit und Vitalität wie in Videospielen wo du quasi rumläust ja?
00:03:31: Und so eine Lebensleist den Videospiel über deinem Kopf hast!
00:03:34: Und die Idee ist natürlich logischerweise, dass diese Lebensleise nie auf Null runtergeht.
00:03:38: Du hast es ja immer grün, dann wird's zu gelb und dann wirds halt so rot!
00:03:41: Ja?
00:03:42: Wenn du merkst, das geht runter, musst du wieder recovern.
00:03:44: Dann musst du irgendwie kleine Früchte essen gehen oder irgendwelche Training-Sessions machen, damit diese Leise wieder voll wird.
00:03:50: Weil, das ist glaube ich auch in der Welt, in der wir heute unterwegs sind... Viele Leute im Videospiel würden niemals mit einer drei Prozent Lebensleisse in den Bossfight gehen Und das Endlevel spielen.
00:04:01: Wie viele Unternehmensberater, Invest- und Banker, Werbe und Kreative kenne ich?
00:04:05: Die von der wichtigen Pitch-Präsentation bis späten die Nachtbuttern noch mal ein Bierchen trinkende Pizza sich reichen essen spät essen späht ins Bett gehen spät trinken am nächsten Tag im ICE oder im Flieger mit dem Red Eye noch an der Presse halt rumarbeiten um dann dieses Miet zu gehen wo es eigentlich um Energie geht.
00:04:23: deswegen bin ich erstmal Grund Befürworter von diesem Bild.
00:04:27: und als ich an Ultraproduktiv gedacht hatte, da muss jetzt wieder eine Gaining-Analogie nehmen.
00:04:31: In Videospielen gibt es immer die Special-Kombo.
00:04:34: Das ist der Moment für den Charakter eine Superkraft.
00:04:37: Entwickeln kann er aber nur in bestimmten Phasen einsetzen können.
00:04:41: Man kann es nicht die ganze Zeit tun.
00:04:44: Sonst wäre das Spiel langweilig, sondern man muss genau diesen Zeitpunkt abwarten um in einer bestimmten Zeitsequenz diese Ultra-Kombo daraus zu hauen.
00:04:53: Das ist so dieses Ultraproduktiv, weil du sprichst ja auch von Zeitfenstern in denen du diese Superenergie entfalten kannst und wo du dann auch wirklich diesen Fokus setzen musst.
00:05:02: Und ich bin sehr gespannt wie man quasi diese Ultra-Kombo raus und kann, weil ich bin schon Fan davon halt zu gewinnen und freue mich deswegen sehr dass du heute da bist!
00:05:13: Ja, vielen Dank alle.
00:05:16: Ich finde das Bild aus der Gaming-Szene sehr schön!
00:05:20: Ich habe selber in meinen Teenagerjahren sehr viel gezockt, also relevante Zeilen meines Alltags so im Alter von siebzehn, achtzehne Oberstufe mit Spielen verbracht.
00:05:31: Also ich kann das sehr gut nachempfinden und das Bild was du zeichnest finde ich auch immer ganz nett wenn man sich einfach ein Handy irgendwie vorstellt Und dann irgendwie darauf blickt und sieht, der Akku ist fast leer.
00:05:45: Dann wird man es aufladen und nicht versuchen irgendwie einen Telefonat zu führen.
00:05:49: Das finde ich geht auch ganz schön in die Richtung von dem was du gesagt hast.
00:05:52: Und vielleicht eine zum Titel Altraproduktiv?
00:05:55: Mir ist natürlich klar dass das ein total, wie soll ich das sagen polarisierender Titel ist und Leute haben wahrscheinlich so die Assoziation von höher schneller weiter Zitrone auspressen wo es da nur geht usw.
00:06:10: Aber im Wesentlichen geht es in den Buch um die Frage, wie man gut oder eben auch hervorragender Arbeit leisten kann.
00:06:15: Ohne dabei die eigene Gesundheit und die eigenen Beziehungen zu opfern.
00:06:20: Und der Schlüssel, den wir da so in diesem Buch beschreiben ist das eben mit dem eigenen Nervensystem zur Arbeiten statt dagegen.
00:06:28: Hier spielt er sogenannte ultraliade Rhythmus also der neunzig Minuten-Rhythmus der bei Menschen Tag und Nacht irgendwie abläuft und so ziemlich alles beeinflusst eine ganz große Rolle.
00:06:39: Und der Untertitel des Buches ist die Neunzig Minuten Methode für mehr Fokus, besseren Schlaf und weniger Stress.
00:06:45: Diese drei Bereiche, Fokus-Schlaf und Stress sind die Hebel, die wir uns in der Methode genauer anschauen weil die aus unserer Sicht eben genau die Schlüsselmethoden oder Bereich vielmehr sind um langfristig gut arbeiten aber auch gesund bleiben und seine Beziehungen pflegen zu können.
00:07:03: Christian, die Anne tut immer so als würde sie da kritisch draufblicken.
00:07:07: Weil das natürlich auch menschennett ist.
00:07:09: aber es gibt keine Person, die so ultraproduktiv ist wie Sie.
00:07:13: Also die ist wirklich Time Boxing Champions League Queen!
00:07:17: Wie sie quasi ihre Tatzeideffizienz macht.
00:07:19: also von daher... Aber okay wir tun mal so an, als würd zu dem Kritisch gegenüberstehen.
00:07:23: Nee ich habe nicht gedacht dass der Methode, er war bewundene Christian und hab auch sehr viel von ihm schon gelernt nur dieser Begriff und ich glaube da bin ich nicht alleine hat erst mal so eine Assoziation, dass er einfach ... Ich mag auch nicht dieses Wort Performance eigentlich gerne.
00:07:38: Und wenn man das aber ... mit Leben füllt und wie wir sprechen viel darüber.
00:07:41: Auch longevity hat mir im Anfang gar nicht gefallen, weil das so oft auch so eine Härte unseres Protokollhaftes hat.
00:07:46: aber wenn man es so verknüpft, ein Ernährungssystem war natürlich ein Stichwort dass mich sehr gut gefällt.
00:07:51: ich bin schon total gespannt.
00:07:52: Wir werden das jetzt mit leben füllen.
00:07:54: du hast jetzt schon bisschen die die buzzwords die säuer in die kerne elemente genannt der metode.
00:07:59: Und ja ich bin produktiv und bin's auch gerne Aber eben auch Ja, die Frage ist ja immer was macht unser Körper damit?
00:08:08: und da sprechen wir jetzt drüber.
00:08:09: Doch bevor wir das tun, noch einen kleinen Shoutout an unseren Partner!
00:08:14: Und wir fragen wieder mal – Was gibt's neues?
00:08:16: Longevity Cities.
00:08:23: Hallo zusammen, hier ist Maurice von Longevity Cities.
00:08:27: In dieser Folge geht es um Stress & Performance Und ich gebe zu, ich bin da eher die Zielgruppe als der Experte und einige von euch erinnern sich vielleicht.
00:08:35: Ich habe schon Einsprecher um halb zwei Nachts im Büro aufgenommen.
00:08:39: Ich höre diese Folge also aus rein beruflichen Interessen.
00:08:42: Falls ihr nach der Folge direkt was gegen euren Stress tun wollt.
00:08:45: am siebzehnten November gibt es bei uns eine Online-Session zum Thema Functional Breathing.
00:08:51: Da könnt ihr von überall mitmachen!
00:08:53: Ganz ohne Beruung und zu einer vernünftigen Uhrzeit.
00:08:55: Ansonsten findet ihr alle anderen Infos über uns, unsere Veranstaltungen auf longevity-cities.com.
00:09:03: Viel Spaß mit der Folge!
00:09:24: Lange bevor wir jetzt alle über Burnout gesprochen haben, Stress ist ja leider so ein Trendthema das uns irgendwie alle betrifft.
00:09:31: Wie kamst du da drauf?
00:09:32: Was hat dich denn zu dem Thema gebracht?
00:09:36: Ich habe mich immer sehr für Psychologie interessiert.
00:09:39: Ich hab schon vor dem Abi mir zur Weihnachten die klassischen Wälzer gewünscht und ich dann gelesen und hab dann im Studium Aus Verlegenheit erstmal so ein Business-Weg eingeschlagen.
00:09:53: Also das Studiert habe dann aber immer mehr psychologische Inhalte dazugenommen und ich hab mich da namensstudierende Menschen noch zu promovieren, und fand da das Thema Stress, Emotion und Leistung extrem spannend.
00:10:05: Hab dann Lehrstuhl gefunden wo es einen mega Set abgab.
00:10:08: Wir hatten... Es war im Jahr zwei Tausend vierzehntausend Fünfzehn als sich damit begann vom MIT so Devices, Armbänder so bisschen wie die heutigen ja Arme, die man kaufen kann um Schlaf oder Stress zu tracken.
00:10:22: Hat mir relativ teure Vorläufer von den heutigen Consumer-Products und konnten damit sehr coole Experimente machen und uns anschauen wie Stress in Business Situation wirklich wirkt haben dann unter anderem im Experiment mit Unternehmensberatung von McKinsey Bain und BCG uns angeschaut Stress und Leistung zusammenhängen, haben die so eine Harvard Business Simulation spielen lassen.
00:10:47: Und dann zum Messen wie die performen und haben uns angeschaut, wie Stress da irgendwie mit rein spielt?
00:10:52: Und haben dann schon gesehen dass das viel weniger schwarz-weiß zusammenhängt als man so denkt.
00:10:59: Das hat bei mir einfach dazu geführt bis ich mich innerhalb der Doktorarbeit sehr viel damit beschäftigt habe.
00:11:05: Wir haben dann unter anderem noch untersucht was man wirklich tun kann um besser mit Stress umzugehen und sich da besser aufzustellen.
00:11:14: Und genau, es begann früh und hat dann in der Doktorarbeit vor zehn Jahren so richtig seinen Start gefunden.
00:11:22: Seitdem beschäftige ich mich halt sehr intensiv mit dem Thema nicht nur theoretisch sondern auch in der Praxis, um eben für mich selbst und für andere Menschen Ansätze zu finden die nicht nur irgendwie wissenschaftlich fundiert sind, sondern wirklich funktionieren in der praxis und umsetzbar sind.
00:11:38: Du hast das Buch ja auch nicht alleine geschrieben.
00:11:40: Das fand ich auch selber wundernswert.
00:11:42: Es hat eine lange Vorgeschichte des Buches, es ist ein sehr überlegtes Konzept, dass du etabliert getestet mit einem Co-Autor und jetzt habt ihr das in Schriftform gegossen und wirklich steht da total hinter, habt es schon total erprobt auf vielen Klientinnen.
00:11:57: Wer ist die andere Person, die es mit dir geschrieben hat?
00:11:59: Der ist ja gerade im amerikanischen Bereich recht bekannt.
00:12:01: Eric Partaker und ich habe gelesen er hatte Mitte dreißig in einem Flugzeug ein Herzinfarkt.
00:12:06: also krasse Story so typisch.
00:12:08: der Manager fällt dann auf den Flug um so ungefähr.
00:12:10: Und wie hat das euch geprägt?
00:12:13: auch die Geschichte eures Buchs und vielleicht die Motivation.
00:12:17: Ja, wir hatten beide sozusagen weg Ruferlebnisse.
00:12:20: Bei mir war es weniger dramatisch.
00:12:21: Ich habe einfach nach der Promotion ein Start-up gegründet was wie das so oft passiert nicht erfolgreich wurde.
00:12:27: Das war dann, wie man sich vorstellen kann relativ stressig und ich war dann einfach auch sozusagen nach achtzehstunden Wochen unter dem ausbeibenden Erfolg mental in einer guten Situation.
00:12:36: Ich würde jetzt nicht sagen Burnout aber es ging auf jeden Fall in diese Richtung bei.
00:12:40: Eric ist mittlerweile fifty Jahre alt Hat seine Karriere bei McKinsey begonnen, war dann einer der ersten Highers bei Skype.
00:12:48: Ich weiß nicht wer die Zuhörerinnen das die Firma noch kennt.
00:12:51: Die haben so ein Online-Telefonie Produkt gemacht was dann... an ebay verkauft wurde in einem großen exit.
00:12:59: das hat er mitgemacht und war dann nach einige jahre unternehmer mit einer restaurant kette in england und dieser zeit hat er eben auf nem flug innerhalb von europa ich glaube etwas ist ein dreißig ein herzinfarkt bekommen und das blutzeug musste notladen landen.
00:13:16: es ist alles gut ausgegangen aber es war für ihn so ein bisschen der wegruf dass die art und weise wie er arbeitet wie erlebt wir auch mit dem wie erholung und stress umgeht einfach nicht nachhaltig ist weil es nicht sein kann, dass man dafür das eigene Leben oder die eigene Gesundheit opfert.
00:13:31: Und dann haben wir uns einige Jahre später getroffen und haben dann beschlossen zusammenzumachen.
00:13:37: und das Buch rund die Methode ist jetzt das Ergebnis.
00:13:39: Also es kommt wirklich aus den eigenen Erfahrungen heraus, die wir haben, aus der eigenen Beschäftigung mit dem Thema, aus dem Lesen von Tausenden Studien, hunderten Büchern und an was es dazu so gibt quasi das Buch, was wir gerne gehabt hätten als wir am Anfang unserer Karriere standen bzw.
00:14:00: zumindest nicht erst nach diesem Wegrufen wenn man so möchte.
00:14:06: Und jetzt, um das vielleicht direkt ins On zu machen.
00:14:09: Du hast gesagt du hast auch viel geändert für dich?
00:14:11: Jetzt nehmen wir ja im späten Vormittag gerade
00:14:13: auf.
00:14:14: wie ist denn so ein Morgen für dich gestartet?
00:14:16: als Wissenschaftler Unternehmer Coach ich darf verraten auch Familienvater.
00:14:20: also du bist ja nicht nur du sondern hast auch noch ein System in dem du gut eingebunden bist.
00:14:25: Wie ist dein eigener Morgen mit der neunzig Minuten Methode?
00:14:29: Wie können wir uns das vorstellen?
00:14:32: Das ist sehr individuell und ändert sich auch bei mir über Zeit.
00:14:36: Früher war das so, als wir noch keine Kinder hatten habe ich einfach versucht die erste Stunde idealerweise auch bevor es mit Meetings und E-Mail zu Nachrichten losging proaktiv zu sein oder kreativ bevor ich reaktiv werde.
00:14:51: Für mich ist es immer ganz wichtig anspruchsvollsten Aufgaben des Tages zu beschäftigen, das Stichwort Deep Work.
00:14:58: Das kann jetzt in meinem Fall sowas sein wie an einem Buch zu arbeiten und einer Präsentation zu arbeiten, Content zu erstellen – ich poste jeden Tag auf LinkedIn.
00:15:06: Es kann aber alles möglich sein, jeder Aufgabe also die tiefe Konzentration erfordert und die man alleine macht.
00:15:13: und die andere Art der Wissenarbeit ist eben kollaborativ, Stichworte, Meetings, E-Mails, Nachrichten und all das was ein Großteil meiner Arbeit und meines Arbeitstages ausmacht.
00:15:24: Und das ist auch gut so, für die meisten Menschen ist es auch so.
00:15:27: Für mich ist es nur wichtig – und das beschreiben wir auch ausgiebig – dass dieses Thema Fokus, Deep Work oder Alterfokus wie wir das nennen möglich ist auch jeden Tag zumindest mit dreißig oder sechzig Minuten Teil des Tages ist weil ich nur wirklich an den wichtigen Themen arbeiten kann und vorankomme.
00:15:47: Und ich sonst oft in eine Situation komme, dass ich so am Ende des Tages irgendwie darauf schaue was ich gemacht habe oder am Ende der Woche oder am ende des Monats um mich zu fragen wo die Zeit ging gegangen ist und ich dann spät arbeiten muss im Wochenende nachholen muss oder sogar im Urlaub nachholten muss.
00:16:01: das war früher viel mehr so und für mich ist deswegen dieses Thema Deep Work für mich am Morgen weil ich gut morgens fokussiert arbeiten kann ne ganz wichtige Thematik.
00:16:12: Früher war das einfach so ohne Kinder, bin ich irgendwie ein bisschen früher aufgestanden, um sieben habe das eine Stunde gemacht, hab dann noch in meiner Frau einen Kaffee getrunken und gefrühstückt.
00:16:22: Dann ging es um neun und los mit den Meetings.
00:16:24: Jetzt haben wir zwei Kinder die sind eins und zwei, die wachen teilweise schon sehr früh auf und deswegen stehe ich jetzt einfach noch ein bisschen früher auf um diese dreißig bis sechzig Minuten trotzdem reinzubekommen.
00:16:35: aber dass ist wie gesagt... Wie ich das mache?
00:16:37: Es gibt da keine Patentlösung für alle muss einfach schauen, was passt zum eigenen Biorhythmus und da gibt es verschiedene Zeiten die während des Tages ideal sind für tieffokussierte Arbeit.
00:16:51: Und was passt natürlich auch zur eigenen Arbeits- und Lebensrealität.
00:16:54: von wann bin ich in Meetings?
00:16:55: Muss ich vielleicht noch Kinder zu Kita bringen?
00:16:57: das mache ich auch jeden Morgen also sehr individuell.
00:17:00: aber dieser diese sechzig bis neunzig Minuten Fokus DeepWorks sind mir heilig und das ist doch die Zeit wo den Großteil der wirklich wichtigen Arbeit schaffe und versuche es fast jeden Tag zu machen.
00:17:12: Und hast du mehrere neunzig Minuten Fenster pro Tag, die du dir in Anführungsstrichen gönnst?
00:17:19: Oder sagst okay, einmal neunzig Minuten am Tag ist quasi dieser Pareto-Effekt dass ich quasi in dieser Zeit achtzig Prozent meines Erfolgs quasi schaffe weil ich dann... Ich vergleiche das ja immer so Ultraproduktivität mit also wir kreativen als Flow Also quasi in den Flow-Modus halt zu kommen und ich beschäftige, also ich habe glaube ich die letzten fünf Jahre dedicated herauszufinden wie ich meinen Flow Moment selber antriggern kann.
00:17:46: Das hat viel damit zu tun wo ich sitze was der Raum ist Stimulistik setzte Und das ist auch da wo ich ehrlichweise die größte Glückseligkeit empfinde.
00:17:54: Also es ist wirklich so, als Kreativer am Flow zu sein.
00:17:57: Das ist wirklich das buddhistische Gefühl der Erleuchtung und das ist ja für viele Leute gar nicht die Lebensrealität.
00:18:07: also wie viel davon machst du erst mal so für dich?
00:18:11: sagst du so eine Minimum pro Tag?
00:18:14: Das ist quasi mein non-negotiable.
00:18:17: und manchmal zwei oder wie stelle ich mir das dann vor?
00:18:21: Ja persönlich jetzt bei mir Genau, wie du gerade sagst.
00:18:24: Die eine ist mal ne Go-Shuffle wenn es irgendwie geht und auch wenn ich das mache noch in der zweite.
00:18:29: aber mehr als drei oder vier Stunden pro Tag ist nicht mein Ziel auch weil es da Studien gibt die zeigen dass es eine gewisse Obergrenze gibt, die man pro Tag in diesem Zustand verbringen kann sind nur für die allermeisten Menschen da oder vier stunden und nicht mehr.
00:18:44: von daher sechzig bis neunzig Minuten ist so das Minimum Wenn es geht mehr und gerne bis zu drei oder sogar vier Stunden, länger ist nicht realistisch.
00:18:52: Und länger setze ich mir auch nicht als Ziel.
00:18:54: Es gibt eine sehr spannende Studie von McKinsey aus dem Thema, wo die sich einen geschaut haben wie Manager quasi über ihren Tag hinweg eben im Flow also im Deep Work Fokus Modus, wie man das nennen will.
00:19:09: Ist jetzt immer zweigedränglich.
00:19:10: aber wie viel Zeit die in diesem Zustand verbringen?
00:19:12: Wie das auf die Produktivität wirkt?
00:19:14: Die haben rausgefunden dass die im Schnitt nur vierundzwanzig Minuten pro Tag in diesem Modus sind.
00:19:20: Also ungefähr fünf Prozent der Zeit.
00:19:21: und was fast noch spannender ist, wenn man die Zeit pro Tag von fünf Prozent auf ungefähr zwanzig Prozent erhöht also ungefähr auf diese sechzig bis neunzig Minuten dann kann man seine Gesamtproduktivität oder das was man an wichtiger Arbeit schafft verdoppeln ohne eine Minute länger zu arbeiten.
00:19:41: Und deswegen, genau wie du das gerade beschrieben hast, Thorin ist es für mich seit Jahren wirklich eine ganz, ganz wichtige Sache, das wirklich jeden Tag zu machen.
00:19:51: Es hat natürlich auch mit der Phase zu tun und ich habe jetzt in den letzten Jahren auch wieder einen Buch gearbeitet.
00:19:55: Jetzt gerade geht's darum die Publikation vorzubereiten.
00:19:59: wir haben in... Das kommt in acht Sprachen raus im Oktober November und darüber hinaus in achtzehn Länder.
00:20:05: Wir haben da in den verschiedenen Ländern mit den Verlagen anderen Dienstleistern sehr viele Leute, die es da gerade zu koordinieren gilt.
00:20:12: Und ich schaffe jetzt grade nicht mehr irgendwie mehr als eine Session, wenn ich das noch mal, eine Flow-Session.
00:20:18: Aber ja, das hängt halt auch wirklich damit zusammen wie die eigene Arbeitsverdighet aussieht.
00:20:24: aber Ich hab beobachtet aus dem Coaching mit Führungskräften dass fast jeder und jede zumindest von einer solchen solcher Needwork-Sessions oder Focus-Sessiones oder Flow-Sessons profitieren kann, weil man eben so viel mehr geschafft bekommt ohne jetzt noch wenigerweise länger arbeiten zu müssen.
00:20:42: Und ich glaube was auch total wichtig ist hast du gesagt wie individuell das ist und es muss reinpassen?
00:20:46: Ich weiß noch wir hatten vor ein zwei Jahren mal Gesprächen.
00:20:49: da hast du Ich habe auch letztens noch einen Vortrag gesagt, ihr schafft euch morgen Erfolgsmomente.
00:20:55: Zum Beispiel Sport schon am Vormittag.
00:20:57: So startet man kontrollierbar den Tag.
00:20:59: und ich weiß noch du hast mir genau gesagt ja ich mache mittags oder abends Sport da brauche ich nicht.
00:21:03: meine ganze kognitive Kapazität kann trotzdem irgendwie nur so ein bisschen kleine Wins haben.
00:21:07: Das habe ich nie vergessen weil du sagst wenn ich das irgendwie eingeplant kriege dann mach ich es in der Mittagspause oder so einfach das zu bedenken.
00:21:14: wo geht meine Energie hin?
00:21:15: Wo ist gerade auch mein Fokus?
00:21:17: fand ich total interessant Das überhaupt zu hinterfragen, weil viele Menschen sind ja in Routinen drin.
00:21:22: Ich bin zum Beispiel auch jemanden, die sagt okay eher morgens Sport und es ist erledigt aber Es ist immer ein Trade-off.
00:21:28: dann kannst du die Zeit die dann sozusagen die heilige unberührten tag darstellt Dann wiederum nicht für Deep Work nutzen also Auch immer wieder nach Lebensphase zu gucken.
00:21:38: Wie du selber gesagt hast, es ist im Wandel und dann immer zu schauen was gerade das was bei mir reinpasst.
00:21:43: Da würde mich noch interessieren wie kommst Du in den Flow?
00:21:45: Hast Du auch so Stimmolivitoren?
00:21:47: Wir hatten letztendlich mit einem Gründer gesprochen.
00:21:49: der hat einen Kopfhörer eine bestimmte Musik oder ist es für dich schon?
00:21:52: du setz dich hin und los gehts.
00:21:53: Gibt's da noch ein paar Hacks?
00:21:55: Ja ich würde auf drei Schritte hinweisen, beziehungsweise auf drei Dinge zu gucken.
00:22:01: Das erste ist das Thema Timing, das zweite ist das thema Ablenkungsminimierung und was wir Fokus-Maximierung nennen.
00:22:07: Timing ganz kurz.
00:22:08: es gibt verschiedene Zeitpunkte über den Tag verteilt wo man besser in den Flow kommt und wo's schwieriger ist.
00:22:14: Jeder wird dieses Nachmittagstief kennen, was zwischen um dreizehn und sechzehn Uhr für die allermeisten von uns immer kommt fast egal was man isst Und da ist es für viele Leute schwierig irgendwie in den Float zu kommen.
00:22:25: Das ist das sogenannte zirka diane Tief.
00:22:27: Es gibt diesen zirca diane Rhythmus, der unseren Nachttag quasi Rhythmus bestimmt und zwischen drei zu zehn Uhr ist es oft so dass wir da in so einem Tief hängen.
00:22:37: Es geht auch.
00:22:37: drei Zirka Diane Hochs sind zur Zeit nicht in Stein gemeistert aber da ist es für die meisten Menschen leichter mental oder auch physisch Leistung zu bringen und das ist ungefähr ungefähr dreißig Minuten drei Stunden oder elf Stunden nach dem Aufstehen.
00:22:53: Wir sprechen davon und das kann man so ein bisschen für diesen ersten Schritt Timing mit berücksichtigen.
00:23:00: Und dann schauen, okay wo ist meine Biological Prime Time?
00:23:03: Wo passt das mit meiner Realität zusammen?
00:23:06: Dann kann man sich überlegen wann macht man das?
00:23:08: Weil wenn man in einem energetischen Hoch ist es deutlich leichter zu machen als wenn man jetzt gerade einfach müde ist weil man im Nachmittag stiefhängt.
00:23:15: Also das ist Schritt eins.
00:23:17: Schritt zwei Ablenkungsminimierung in den Floh zu kommen, das wisst du wahrscheinlich auch sehr gut kennt.
00:23:22: Es ist immer schwierig am Anfang, es gibt da diesen Irrglauben, dass ich das immer ganz toll anfühle und so... Und das ist auch so!
00:23:30: Aber der Weg da rein fühlt sich fast überhaupt nicht toll an.
00:23:33: Das ist immer so, dass die ersten fünf bis zehn Minuten schwierig sind.
00:23:37: Man will dann andere Sachen machen, man will nicht proaktiv kreativ inhaltlich arbeiten sondern mal Instagram oder die nächste Mail checken es sich leicht zu machen, sprich Handy weg.
00:23:48: Also muss nicht aus sein aber einfach so dass man's nicht sieht.
00:23:51: das macht es dem Gehirn viel einfacher nicht daran zu denken und auf den Bildschirm zu gucken.
00:23:56: oder was es eben ist was man tut wenn es geht E-Mails aus Slack oder Microsoft Teams auf Do Not Disturb also die größten Ablinkungsquäntz zum Minimieren ums halt eben sich selbst nicht noch zu schwerer zu machen als es oft am Anfang ist.
00:24:12: Das wäre so.
00:24:13: Das Thema Abwechslingsminimierung in aller Kürze und Fokus Maximierung, da geht es wirklich darum durch diese ersten fünf bis zehn Minuten durchzukommen.
00:24:21: Und eben auch nicht wenn man dann denkt noch ein Käftchen oder ich brauche jetzt noch unbedingt weiß ich nicht nochmal eine Flasche Wasser sitzen bleiben Augen auf den Bildschirm, mentaler Fokus folgt visuell im Fokus.
00:24:36: Das ist ganz ganz wichtig.
00:24:38: und dann schauen dass man durch diese ersten fünf bis zehn Minuten kommt die immer schwierig sind weil dann kommt man in den Flow oder zumindest in tiefere Fokusstadien und dann vergeht die Zeit wie im Flug und es wird alles leichter selbst wenn das sowas profanes ist wie an der eigenen Steuererklärung oder irgendwas anderem zu arbeiten was man aufgeschoben hat.
00:24:56: Es ist immer der Anfang die Minimierung von Ablenkungen und sich dieses Sitzen bleiben in den ersten fünf bis zehn Minuten, wird es deutlich leichter da reinzukommen.
00:25:05: Es wird nie ganz einfach, das ist immer eine Herausforderung.
00:25:08: aber was wird leichter wenn man das trainiert?
00:25:11: Also gefühle ich total... Ich habe ja die Regel jede Aufgabe dort ein Ort.
00:25:16: also ich benutze mein Backbook, meinen Laptop quasi gar nicht und auch gar nicht mehr am Küchentisch weil Distraction pur ist mit den Kindern meiner Frau die dann was sagen.
00:25:28: ich höre aber wieder nicht richtig zu obwohl ich anwesend war physisch im Raum ja.
00:25:32: Hab mir quasi so ein iMac gekauft.
00:25:34: ne eine stationärer Computer.
00:25:35: an einer Stelle ist auch mal schön aufgeräumt der Tisch und da weiß ich zum Beispiel da werden x y Aufgaben gemacht.
00:25:41: für manche Aufgaben habe ich geh ins Fitnessstudio und gehe immer auf das gleiche Kardiofahrrad, also immer das Gleiche.
00:25:48: Nie ein anderes geht auch bei keinem anderen wo ich halt rausgehe und da mache ich zum Beispiel meine LinkedIn-Postings.
00:25:52: Also ich kann meine LinkedIn Postings nicht in einem normalen Umfeld halt machen so... Ich brauche einfach quasi diesen Ort weil es auch ein bisschen Schmerz ist dass diese... In den LinkedIn Posting.
00:26:01: die ersten fünf Minuten sind wirklich der größte Schmerzen um da reinzukommen.
00:26:06: Deswegen fühle ich das total und das möchte ich an dieser Stelle sagen ich lese ja keine E-Mails oder nur einmal am Tag Ja, weil das ist für mich der größte Flow Disruptor ever.
00:26:18: Das regt alle immer auf, dass ich keine E-Mails lese aber... Ich bin auch so emotional und kann eine E-Mehlbetreffzeit lesen und die kann mir schon sehr stören!
00:26:26: Und da habe ich noch nicht mal die Mail gelesen nur die Betreffzeile, dass sich gefühlt komplett aus dem Modus hat rauskommen.
00:26:32: und dann gibt es ja irgendwie ob du zuverlägeweise Zahlen kennst was so eine Notification oder so ein E-Mail, wie das einen halt wieder aus der Bahn halt wirft.
00:26:40: Also... Was ist da die Gefahr bei diesen kleinen, in Anführungsstrichen kleinen Mikromomenten?
00:26:46: Weil es ist ja nur klein!
00:26:47: Aber ich glaube, der Impact ist groß,
00:26:49: oder?!
00:26:50: Ja und der Prozent, das ist genau wie du beschreibst.
00:26:52: Es gibt Studien, die zeigen dass eine Unterbrechung also eine E-mail bis zu dreiundzwanzig Minuten... Dass danach bis zu dreinzwanziger Minuten dauern kann, bis man wieder fokussiert bei der Sache ist.
00:27:03: Weil das Gehirn eben nicht einfach nur dieses E-Mail liest, sondern dann vielleicht in irgendwelche Rabbit Hoods geht und man irgendwie sich vielleicht Sorgen macht oder schon mal überlegt wie kann man das irgendwie beantworten?
00:27:13: Man will diese offenen Schleifen also die Open Loops sagen wir mal im englischen Klo also Klosen oder Schließen.
00:27:19: Also da ist ein riesiges Thema Und was man auch verstehen darf aus meiner Sicht ist dass es die e-mail inbox also der eingang eigentlich eine to do liste ist Die andere menschen für uns zusammenstellen und jetzt nicht notwendigerweise Unsere Prioritäten reflektieren, das ist wichtig.
00:27:34: Ich check meine E-Mails auch nicht die ganze Zeit.
00:27:37: Ein paar Mal am Tag nie einfach die ganze zeit weil es halt immer ein Nicht Entenwollender Strom von To Do's, die einem anderen auf die Platte bringen und nicht eben das was man proaktiv vielleicht erreichen möchte an dem gegebenen
00:27:51: Tag.
00:27:52: Geil, jetzt verstehe ich endlich, warum ich E-Mails hast.
00:27:54: Ich gebe noch mal Kontext.
00:27:56: Thorin, ich lernte uns kennen und sagte, ich lese prinzipiell keine E-mails.
00:28:00: Das nutze ich nicht.
00:28:01: Dann alles bei WhatsApp.
00:28:02: Und das funktioniert nicht!
00:28:04: Ich bin in der Klinik.
00:28:05: Ich muss abends meine E-MAILS abarbeiten.
00:28:07: Ein bisschen anders war es von Envance.
00:28:10: Aber ich kann das total verstehen.
00:28:11: Ich finde auch, dass merke ich jetzt total.
00:28:13: Wo ich jetzt Mama geworden bin ... Kannst jetzt auch die ganze Zeit E-mail pingpong machen?
00:28:19: Sie schläft am frühen Abend oder Abend.
00:28:21: Dann ist es aber auch mega das gute, produktive Gefühl wirklich wie so eine To-do Liste abzuarbeiten.
00:28:25: Ich finde das Bild jetzt hammer dass du sagst das hat wer anders für mich in To-Do Liste erstellt und da kann ich zack zack richtig viel auch nochmal abarbeiten manchmal meist tatsächlich auch morgens.
00:28:33: Da muss ich jetzt auch noch mal nach unserem Gespräch drüber nachdenken wo ich diesen Fokus Zeit mir bauen kann.
00:28:38: Das ist gerade ne große Herausforderung.
00:28:40: Aber das sich bewusst zu machen Dass man selber auch ein Spiel mitspielt Ne Antworten auf die E-Mail dann gehts hin und her zack ZACK ZACK Und ich find's auch extrem befriedigend wenn man dann alles auf einmal liest, dann priorisiert und dann die kleinen Mini-Linge auch, die irgendwie in ein, zwei Minuten abgearbeitet sind durchgeht.
00:28:57: Auch das gibt einem ja nochmal ein gutes Gefühl von Selbstwirksamkeit!
00:29:01: Jetzt haben wir deinen Start-in-Tag kennengelernt.
00:29:03: da war schon krass viel drin.
00:29:05: jetzt hatte ich eben schon gesagt, das Buch heißt die Ultra Productive Methode.
00:29:10: Du hattest es schon berichtet und Fokus.
00:29:12: Es geht um Erholung und Stressoptimierung.
00:29:14: Da habt ihr euch für entschieden als tragende Säulen und habt ein Jahrzehnt Forschung da drin.
00:29:19: Selbstversuche hat sie auch schon berichtet.
00:29:22: So jetzt ist jetzt glaube ich für jeden noch nicht so klar was dieser Ultradianerhythmus ist.
00:29:26: Wir kennen den Zürcherdianen-Rhythmus aber woher kommt dieser neunzig Minuten Rhythmus?
00:29:31: Und ist das etwas Biologisches dass wir alle in uns tragen und nur nutzen müssen?
00:29:35: oder Was ist das für ein Konstrukt?
00:29:40: Ja, super Frage.
00:29:41: Wie du schon sagst die meisten Hörerinnen und Hörern werden den ca.
00:29:45: Jahren-Rhythmus kennen, dieser vierundzwanzig Stunden-Rhythmus der vor allem eben den Nachttag ja das Wechselspiel von Nacht und Tag in unserem Körper untermauert.
00:29:55: Wir wissen seit den neunzehnhundertfünfzig an Das begann mit Forschung von Daniel Kleidmann einen weiteren Rhythmus gibt.
00:30:01: Das ist eine sogenannte Ultradianerhythmus, Ultra heißt jenseits und die heißt der Tag.
00:30:05: also das sind Rhythmen, die kürzer sind als der vierundzwanzigstunden Tagesrhythmus.
00:30:10: Und Nathanien Kleidmann hat in den neunzehntfünfziger Jahren beobachtet erstmals dass wir während der Nacht im Schlaf durch verschiedene Schlaffasen gehen insbesondere leicht schlaft tiefschlafen Traumschlaf und dass wir innerhalb von ungefähr neunzig Minuten durch diese verschiedenen Schlafphasen gehen.
00:30:24: das heisst der ultradianere Rhythm kommt in der Nacht zum Tragen.
00:30:29: Und später hat Kleiffmann und auch andere Forscher herausgefunden, dass das auch während des Tages sozusagen weiterläuft.
00:30:37: Da ist es ein bisschen anders.
00:30:38: man geht zwischen so Ultradianen Hoch- und Tiefs hin und her.
00:30:42: also man kann sich bis zu neunzig Minuten gut fokussieren und dann braucht man in der Regel so eine zehn bis zwanzigminütige Pause weil wenn man dann so einen Energie tief fällt.
00:30:50: Also man hat neunzehn Minuten quasi Aufmerksamkeit und Energie Und deswegen bei den Themen Fokus und Schlaf sind diese neunzig Minuten Rittenden ganz, ganz wichtig.
00:31:03: Als wir uns das dann noch tiefer angeschaut haben, haben wir wirklich spannende Sachen gefunden.
00:31:08: Beim Thema Fokus wie schon gerade beschrieben geht es nicht darum irgendwie noch länger zu arbeiten und jede Stunde während des Tages irgendwie produktiv zu füllen.
00:31:17: Nee, es geht vor allem darum entlang dieser Spielude von McKinsey dass man durch sechs bis neunzehn Minuten Flow oder Deep Work wirklich mehr schaffen kann, deutlich mehr schaffen können.
00:31:26: Vielleicht sogar doppelt so viel schaffen kann nach dieser Studie ohne länger zu arbeiten.
00:31:31: und in der Nacht ist es tatsächlich auch so dass es nicht nur wenigerweise um die Schlafdauer geht, um Quantität sondern das die Schlafqualität eine ganz große Rolle spielt.
00:31:41: Es ist ein bisschen wie beim Thema Ernährung andere da weißt du vielmehr drüber als ich.
00:31:44: aber im Wesentlichen gibt's ja drei große Makronährstoffe, Kohlenhydrate, Protein- und Fett Und die sind ganz, ganz wichtig wenn es darum geht irgendwie sich gesund zu ernähren weil man irgendwie zwei tausend Kalorien am Tag ist und das sind irgendwie Burger Fritten- und Milchshakes.
00:32:01: Ist etwas anderes als wenn ich mich irgendwie vollwertig und gesund ernähre und auf dieselbe Quantität an Kalorienen komme.
00:32:09: Und beim Thema Schlaf ist es ganz ähnlich.
00:32:10: also Ich kann sieben oder acht Stunden schlafen aber wenn die beiden Makronährstoffe Tiefschlaf und Traumschlaf nicht genügend dabei sind, dann ist es einfach kein erholsamer Schlaf.
00:32:20: Sondern dann wachen wir morgens auf uns in trotzdem müde und geschafft und eben auch nicht resilient.
00:32:25: Interessanterweise ist auch da die Zielgröße.
00:32:29: neunzig Minuten also ungefähr neunzig Minuten Tief schlafen und ungefähr neunsig Minuten Traum schlafe sind so der Goldstandard den man will Und das bedeutet für den meisten Menschen dass man sieben siebeneinhalb Stunden oder acht Stunden schlaven muss um beides zu bekommen.
00:32:43: Man kann nicht neunzig Minuten tief und Traumschlaf in unter sechs Stunden bekommen.
00:32:48: Für die meisten Menschen sind es sieben oder mehr, aber wir haben einfach gefunden dass dieser Rhythmus nicht nur beeinflusst wie wird durch unsere Nacht und durch unser Tage gehen sondern das ist auch eine sehr schöne Zielgröße sein kann bei so Themen wie Fokus beim Thema Schlaf und Schlafqualität stichwort Tief- und Traumschlaf und selbst... Und da ist die Forschung nicht ganz soweit, selbst beim Thema Stress gibt es diese Rhythmus weil Stress persönlich schlecht ist.
00:33:13: Stress macht uns sogar produktiver, er sollte aber eben immer wieder unterbrochen werden also akut bleiben und eben nicht chronisch werden für Wochen Monate schon gar nicht Jahre immer weiter im Stressmodus zu sein, immer weiter quasi Vollgas zu geben ohne Pausen, ohne guten Schlaf und ohne auch mal ruhigere Phasen Ist nicht gut.
00:33:33: Und auch da geht es quasi bei dem innerhalb des Tages bei diesen neunzig Minuten Rhythmus los.
00:33:38: Also wir sehen das überall.
00:33:39: diese Neunzig-Minuten sind quasi angelegt in unserer Biologie, in unserem Nervensystem.
00:33:45: Und wenn man das so ein bisschen berücksichtigt und seine Tage und Nächte entsprechend gestaltet kann man eben dort nicht mehr schaffen ohne dass es irgendwie auf die Gesundheit oder auf die Beziehungen geht.
00:33:55: Witzig!
00:33:56: Ich habe ja... ich mache hier so Sniper-Advisory, ne?
00:34:00: Das ist ja quasi so High Executive Sparing uns Konsulting mit so C Levels und so und da hab' ich immer auch nur Neunzig Minuten angeboten.
00:34:08: oder bis heute, ja quasi im Sparring war das für mich.
00:34:11: Das habe ich eigentlich aus mir herausgeleitet.
00:34:13: die Zeit ist wo ich im Intelligentesten zuhören aktive Zuhören und Feedbacken und Beraten halten kann.
00:34:20: Und Ich hab mich aber immer aus dem Fußball angelehnt weil ein Fußballspiel auch in der Regel neunzig Minuten ist dachte so okay wenn die größte Millionäre des Planeten So getimt sind dass da sie ihre Top Leistung abliefern und ich vergleiche Denkarbeit mit Athletentum Das ist ja die gleiche Sprint, Energie und auch Stressmanagement.
00:34:40: Aber es scheint noch viel tiefer verwurzt zu sein.
00:34:42: Also vielleicht kommt ja daher die neunzig Minuten des Fußballs.
00:34:45: aber ich glaube das kann man sich auch für viele Leute gut merken.
00:34:48: Es scheint so ein sweet spot zu sein in der humanen Biologie.
00:34:54: Spannend!
00:34:57: Was ich mich frage ist... Es gibt so ein Begriff, den habe ich beim Durchscrollen auch gesehen.
00:35:01: Anathin auch schon mal reingeschrieben ist dieses Thema Pseudoproduktivität.
00:35:09: Jetzt gehe ich in meine alte Karriere zurück.
00:35:11: Ich war ja Partner und Geschäftsführer bei einer großen Agentur und da waren Leute immer super busy.
00:35:17: Und die haben nonstop busy!
00:35:18: Da gibt es Leute... Ich will mal eine Aussage haben, es gibt glaube ich Leute, die sind so micro control guys.
00:35:25: Ja, vielleicht ist das für die Flow-Modus.
00:35:29: Nur in Meetings zu sitzen und irgendwie Feedback einzufordern?
00:35:32: I don't know!
00:35:33: Aber für viele Leute umso höher du steigst in der Karriereleiter ja um so weniger wird dir auch eigentlich dieser Bereich.
00:35:39: bist du irgendwann nur noch Partner bis du im Flieger sitzt und keinen WLAN hast?
00:35:42: dann kannst du wieder ein Flow- Modus kommen.
00:35:44: Das ist eine U-Shape Curve.
00:35:47: Was ist diese Zäude Produktivität ganz genau?
00:35:50: Vielleicht können sich da die einen oder anderen Zuhörerinnen wiederfinden.
00:35:54: Ja, absolut.
00:35:55: Wir sprechen da von verschiedenen Ausgestaltungen.
00:35:58: die erste und das ist wirklich so was im Arbeitsalltag von vielen Menschen zu tragen kommt es, was wir Pseudoproduktive Geschäftigkeit nennen also Besiness und da ist es sich ganz wichtig zu unterscheiden Was ist irgendwie einfach nur besie wo ich irgendwas mache?
00:36:13: Und was ist wirklich sinnvoll irgendwie produktiv?
00:36:17: Ich weiß nicht ob ihr das kennt aber wir haben wahrscheinlich alle diese Tage die sich voll anfühlen und man den ganzen Tag irgendwas tut, durch den Tag fliegt.
00:36:28: Aber dann am Abend kaum sagen kann was wirklich Wichtiges entstanden ist.
00:36:31: Und typische Zeichen sind so etwas wie man hängt ständig in E-Mails, Slack, Meetings und kleinere Aufgaben aber hat eben kaum Zeit sich mal zu überlegen okay Wie gestalte ich jetzt den Tag idealerweise?
00:36:42: Was sind die wichtigen Aufgaben und wie schaffe ich sie denn hin?
00:36:47: Das Resultat ist dann auch dass Am Abend zu denken, ich war ganz schön busy.
00:36:51: Aber so die wichtigen Sachen habe ich nicht geschafft und dann im Resultat lange arbeiten muss am Abend vielleicht sogar am Wochenende aufarbeiten darf oder muss oder auch im Urlaub arbeitet.
00:37:02: also es geht quasi darum dass man sich den ganzen Tag busy hält mit ja vermeintlich wichtigen Dingen wie das schnell beantworten von E-Mails, das schnell über Antworten von irgendwelchen Nachrichten und dabei vergisst oder nicht dazu kommt die wirklich wichtigsten Aufgaben des Tages.
00:37:20: Die können auch dringend sein, aber wichtig und dringends sind eigentlich die Sachen, die auch passieren sollten, wie auch zu tun oder zu schaffen.
00:37:26: Und das meinen wir mit zäudeproduktiver Bissines- oder Geschäftlichkeit.
00:37:31: Aber wie weiß man denn was es ist?
00:37:33: Also viele Leute denken ja sie sind wichtig weil sie viele E-Mails bekommen, weil sie oft CC stehen.
00:37:39: Ja und das gibt dann ja dann auch selbstwert nach dem Motto meine Augen sind gefragt Ja, also mein Segen ist gefragt.
00:37:49: Also
00:37:50: ich
00:37:51: kenne sehr viele Menschen... Mein Herz geht raus an alle!
00:37:55: Ich mag euch alle die ihre Wichtigkeit danach bemessen in wieviel Meetings sie sein müssen.
00:38:04: Weil so nach Boah, ich habe so viele Meetings und ich hab das und dass und muss das, das dann machen.
00:38:10: Also natürlich die umgekehrte Logik, also meine Gefühl von Freiheit ist, dass man eben nicht in diese Meetings sein muss.
00:38:16: Aber woher wissen weißt du denn, dass das alles Bullshit ist?
00:38:20: Entschuldigung.
00:38:23: Woran merkst du das?
00:38:25: Ja es ist sehr individuell.
00:38:26: wenn wir jetzt von einem Partner an Algorithm oder Beratung reden dann ist natürlich so, dass ein Großteil der Arbeit kollaborativ ist und dass man einfach in Meetings sein muss, Entscheidungen treffen darf auf Emails und Nachrichten regeln sollte und muss natürlich.
00:38:41: Siebzig bis eighty-fünf Prozent unserer Zeit sind eben in dieser kollaborativen Arbeit, je höher in der Hierarchie man ist.
00:38:48: Wenn es jetzt um Führungsverantwortung geht, desto mehr CEO's verbringen noch mehr Zeit während des Tages prozentual im Kollaboration und eben Besines.
00:38:58: Was aber aus meiner Sicht oder aus unserer Sicht sehr wichtig ist zu verstehen okay was sind die wirklichen Dinge, die ich erreichen muss heute diese Woche diesen Monat dieses Quartal?
00:39:07: Und habe ich genug Zeit auch für die inhaltliche Arbeit, für das Plan oder Kreative.
00:39:17: In meinen Tagen und Wochen, in meinen Monaten um darauf hinzuarbeiten.
00:39:21: Wie gesagt wenn man jetzt nur managed, also nicht in einem dispeculichen Sinn sondern wenn die Aufgabe vor allem eben das Management ist dann wird das keinen großen Teil des Alltags oder der Woche einnehmen.
00:39:32: Das ist okay.
00:39:34: Wenn es aber so ist dass ich Inhaltlich-Arbeite oder strategisch denken, oder proaktiv planen muss.
00:39:42: Oder kreativ arbeiten muss wenn man jetzt irgendwie Inhalte wie Content oder Bücher oder was auch immer schreibt und nochmal aus unserer Sicht ist es so dass fast jeder profitieren kann von etwas etwas Fokus etwas inhaltlicher Flow oder Deep Work Arbeit dann Ist Es Nichts gut das gar nicht oder nie zu haben.
00:40:00: Und Wie gesagt es geht nicht um viele viele Stunden vielleicht mal dreißig Minuten, vielleicht zu Beginn fünfzehn Minuten.
00:40:06: Irgendwann vielleicht sechzig wo man sich dann einfach besinnt überlegt was ist heute wirklich wichtig und wie kann ich sicherstellen dass das auch Raum findet?
00:40:15: Und ich hätte trotzdem noch von neun bis fünf oder länger in Meetingssängen oder E-Mails machen aber es sollte trotzdem ein bisschen Zeit dafür geblockt sein ja aus dieser Besinnis diese Geschäftlichkeit rauszukommen um halt eben nicht die Dinge die da notwendig gemacht werden müssen eben am Abend oder am Wochenende oder im Urlaub erledigen zu müssen.
00:40:34: Das hat mit mir auch total resoniert.
00:40:36: Robert Waldinger, Autor von The Good Life Harvard Professor hat auch ein Buch so eingeordnet dass es auch darum geht das wichtigste zu schützen also unsere Gesundheit und unsere Beziehung auch das was uns Sinn gibt und eben dabei hervorragend zu arbeiten.
00:40:50: ihr sprecht aus so ein bisschen drüber dass man bestimmte Bremsen braucht um schnell sein zu können.
00:40:55: kannst du das noch ein bisschen mit leben füllen?
00:40:58: Ja hundertprozent Stress hat ja bisschen schlechten Ruf, Leute denken bei Stress immer an Burnout und chronischen Stress.
00:41:05: Und das ist natürlich eine sehr negative Ausgestaltung von Stress!
00:41:10: Und chronischer Stress insbesondere wenn es dann in die Erschöpfe und in Richtung von Burn-Out geht, ist schlecht.
00:41:17: Er macht uns irgendwie langfristig ungesunder also das Risiko für körperliche und physische Erkrankungen.
00:41:24: Da gibt's ganz viele Studien zu und den wollen wir vermeiden.
00:41:27: Akuter Stress aber, also dieser kurzfristige Stress den wir nutzen können um leistungsfähiger zu sein und da gibt es auch Studien dazu verdoppelt tatsächlich unsere Fähigkeit zu fokussieren und produktiv zu sein.
00:41:38: Und macht uns nicht krank sondern aktiviert und verbessert sogar das Immunsystem.
00:41:44: Also gründlicher Stress ist schlecht.
00:41:46: er macht uns um es blöd zu sagen krank doof und weniger resilient.
00:41:51: Akuter stress der immer wieder unterbrochen wird Aber eigentlich ziemlich super und ziemlich cool.
00:41:57: Und da ist sogar notwendig, um in den Floor zu kommen.
00:41:59: Wir haben eben einmal diese erste Phase gesprochen die immer blöd ist oder ein Stück weit der Kampf ist.
00:42:06: das Gehirn des Nervensystems braucht dieses Signal, braucht diesen Stress von.
00:42:10: ich habe da jetzt eigentlich keine Muster auf euch muss mich jetzt hinsetzen und mich fokussieren an dieser Aufwendigung anspruchsvollen Aufgabe arbeiten.
00:42:18: Das Nervensystem braucht dieses Signal, um überhaupt in den Flow reinzukommen.
00:42:22: und akuter Stress ist da wichtig.
00:42:25: und ganz vielen Bereichen macht uns akuter stress leistungsfähiger mental wie physisch.
00:42:31: aber wir wollen eben dieses konstrukt schaffen akuten stress für uns zu nutzen in flow sessions oder auch in anderen bereichen und gleichzeitig verhindern dass er chronisch wird was wir im Buch als die Bremse des Nervensystems beschreiben, das parasympathische Nerven-System oder der Entspannungsmodus.
00:42:53: Ganz ganz wichtig und den kann man halt ganz ganz gezielt ansprechen mit verschiedenen Techniken innerhalb des Tages.
00:43:02: Im Tag nach dem Modus ist natürlich wie gesagt tief und traurig sehr wichtig und auch über längere Phasen.
00:43:07: Über das Jahr vielleicht ist es wichtig auch nicht nur immer in diesen Crunch Faces zu sein sondern auch mal entspannter Wochen zu kommen.
00:43:16: Und deswegen ist es ganz, ganz wichtig aus unserer Sicht um eben Stress für sich zu nutzen und nicht den guten akuten Stress in den chronischen schlechten Stress übergehen zu lassen dass man mit dieser Bremse, diesen Entspannungssystemen was wir alle haben und alle nutzen können und was uns allen angeboren ist ganz gezielt zu arbeiten.
00:43:35: das geht deutlich leichter als die meisten Leute denken.
00:43:41: Und genau diese Bremsthema ist einfach wichtig, weil es so ein bisschen wie wenn man irgendwie auf der Rennstecke ist und sehr schnell zum Ziel kommen will.
00:43:53: Wenn man da nur immer Vollgas gibt dann landet man entweder in einer Leitplanke oder man muss ganz langsam fahren.
00:44:00: und dieses Stichwort Bremse ist einfach ganz wichtig, wenn man nachhaltig leistungsfähig sein möchte dass man nicht nur immer voll Gas gibt, sondern auch bewusst gezielt mal einen Gang zurück schaltet innerhalb des Tages und auch über längere Zeit.
00:44:16: Das ist das mit dem, dass Stress auch gut ist.
00:44:19: Das finde ich jetzt ein total wichtiger Punkt.
00:44:22: Also guter Stress eben auch hilfreich sein kann.
00:44:25: Wer das jetzt mal?
00:44:26: und dann stelle ich zwei Fragen dazu?
00:44:27: Ist es denn so zum Beispiel... gesagt, ich lese nicht so gerne E-Mails und aber unser Chief of Staff macht das.
00:44:32: Wenn sie merkt dass ich prokrastiniere, dass die dann eine E-Meil raus und sagt so ließt die und die verletzt sich auf einmal in so einen akuten Stress ist quasi wie so ein Startbutton ist der mich dann quasi in die Arbeit halt macht.
00:44:43: Und ist das du nix schon?
00:44:45: also das scheint nicht ganz weich sein?
00:44:46: Ist das ein Führungsinstrument sein?
00:44:50: Also jetzt werde ich glaube komme ich hier so ne Phase Leute zu stressen?
00:44:54: Ja Genau, also ich frage mal ganz dumm.
00:44:59: Kann es ein Führungsinstrument sein, akuten Stress zu erzeugen um die Leute in diesen Modus reinzukommen?
00:45:07: Also wie kann ich das sinnvoll nutzen oder dass es scheiße wird?
00:45:12: Okay, also Ich glaube die allermeisten Menschen brauchen nicht noch zusätzlichen Stress künstlich zu schaffen wenn man das möchte.
00:45:18: Deadlines oder auch sich selbst Deadline zu setzen ist ein sehr effektiver Weg quasi so'n bisschen Dringlichkeit und auch so ein gesundes Maß an Stress zu erzeugen, um eben mit einer Aufgabe die man vielleicht rausgeschoben hat mal anzufangen.
00:45:32: Also man kann sich selber so'n bisschen durchdurch Deadlines oder Ziele die man sich vielleicht für eine gewisse Woche setzt da so'nen bisschen helfen in den Fokus oder in die Arbeit reinzukommen.
00:45:44: aber generell ist es für die meisten Menschen die größte Herausforderung aus dem Stressmodus wieder rauszukommen oder Stress per se auch anders zu bewerten.
00:45:53: Und beim Thema Rauskommen, also Stichwort Parasympathikus ist dieses Entspannungssystem was wir sehr gezielt ansprechen können gibt es verschiedene sehr schnelle Techniken die wirken um quasi in Sekundenschnelle aus dem Stressmodus rauszukommen, also vom Sympathikus und den Parasympathicus.
00:46:15: Das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:46:17: da spielen so Dinge wie der Sesin- und die Atmung eine große Rolle Und eine zweite Art und Weise wenn man damit besser werden kann Stichwort Stress und Stressoptimierung ist die Art und Weiße wie man bei Stress nachdenkt Also Reframing.
00:46:33: Ich sage das ganz oft in den Coachings die ich mache Wenn man sich mal überlegt, was im Leben, ob es jetzt auf der Arbeit oder zu Hause ist wirklich Bedeutung hat und wichtig ist.
00:46:43: Und es lohnt zu haben und zu wollen.
00:46:45: Ist das für die meisten Menschen so?
00:46:46: Das fast alles, was in dieser Kategorie fällt auch irgendwo mit Stress verbunden ist.
00:46:51: Wir sind alle Eltern, wir haben alle irgendwie ein Job.
00:46:54: Wir versuchen gut, in dem zu sein, was wir machen.
00:46:57: Aus meiner und unserer Sicht ist es so, dass alles, das meiste, was am Leben wirklich Beteutung kommt auch immer mit Stress.
00:47:04: Ob es jetzt irgendwie eine Karriere ist, ob es ne Partnerschaft isst oder Kinder sind, ob das ne Hochzeit ist die man organisiert... Alles bedeutungsvoll im Leben ist auch mal mit Stress verbunden und das kann sich jeder und jede die jetzt gerade zuhören vielleicht auch so ein bisschen selber zurechtlegen oder überlegen indem man sich fragt so wie zweiter Sachen auf die ich am stolzsten bin in meinem Leben?
00:47:24: Wie waren die?
00:47:25: Wir haben diese sich eigentlich angefühlt als ich daraufhin gearbeitet oder daraufhin gelebt habe, was es jetzt auch immer ist.
00:47:31: Irgendwas im Job, irgendwas zu Hause, irgendwas in der Partnerschaft... Ich würde viel Geld drauf wetten dass man dann in den meisten Fällen sieht okay das war stressig aber natürlich war's so und Stress ist aus unserer Sicht wirklich immer ein Teil oder sehr oft ein Teil von Dingen die man eben berechtigterweise möchte und erreichen möchte im Leben.
00:47:50: Alles was Bedeutung hat, kommt immer auch mit Stress.
00:47:52: deswegen das hilft auch sehr wenn man immer so denkt stress ist schlecht sich einfach zu überlegen ja okay das ist jetzt stressig aber diese ich habe mich für Kinder entschieden.
00:48:04: es ist eben so dass es Stress ist ein Teil davon Ich will die Beförderung oder ich will diese Firma größer machen Das Stress einfach von vornherein mit rein gedacht wird.
00:48:17: Und dann geht es wirklich darum, dass man immer wieder aus diesem Stressmodus auch rauskommt.
00:48:22: Da können wir vielleicht mal drüber sprechen wie das konkret geht.
00:48:23: aber Stress ist per se nicht schlecht sondern gut.
00:48:27: Es hat immer damit zu tun wie man darüber nachdenkt.
00:48:30: Bedeutung und Stress hängen ganz nah beieinander und ganz nah zusammen.
00:48:34: Wichtig ist einfach nur, dass Man Nichts-Vierundzwanzig Sieben, Dreihundertsechzig Tage im Jahr Im Stressmoduss Hengst Sondern Immer Wieder daraus Kommt!
00:48:44: Also ich finde diesen Gedanken wunderschön und wichtig.
00:48:47: Gerade wenn man Daten nutzt, dann kriegt man Stress Alerts und die passen aber auch zu dem was man tut und wie man lebt.
00:48:52: Und diese Bewertung ist absolut essentiell dass das immer nennt bei uns mit Leistung, mit Fokus, mit Bedeutungen aufgeladen ist.
00:48:59: Wie merkt man aber denn es ist akuter vielleicht auch guter Stress?
00:49:05: Das gibt's ja auch sozusagen Worte für oder wirklich ein chronischer Stress, aus dem ich gar nicht mehr rauskomme.
00:49:13: Ich finde das ist glaube ich gar nichts so leicht zu unterscheiden wenn es quasi jeden Tag stattfinden soll.
00:49:18: aber hast du da Marker die du nutzt oder gibst uns Self-Check in?
00:49:24: Was können wir da tun um das gut zu verstehen?
00:49:26: Das ist eine sehr gute Frage und es gibt keinen alten Marker, mit dem man bestimmen kann.
00:49:31: Ist man jetzt irgendwie einen guten akuten kurzfristigen Stressmodus oder in diesem schlechten langfristigen chronischen?
00:49:37: Wenn das Stresssystem aber bei Wochen- und Monaten immer wieder aktiviert wird ohne ausreichend Pausen während des Tages, ohne guten Schlaf Langsamere Phasen und da gibt es halt zwischen den Jahren für die meisten Menschen schöne Gelegenheiten zu.
00:49:51: Der August bietet sich oft an, mal so ein bisschen kürzer zu treten.
00:49:55: wenn das nie passiert und man sich wirklich so chronisch energielos erschöpft fühlt auch schon so ein bissel sieht dass sie Leistungsfähigkeit abnimmt oder man auch eine gewisse mentale Distanz zur Arbeit entwickelt vielleicht sogar einen gewissen Zionismus oder Negativität gegenüber dem Job Das sind dann wirklich klare Anzeichen dafür, dass man im chronischen Bereich ist.
00:50:17: Die WHO definiert Burnout auch als berufsbezogenes Phänomen was durch nicht gemanagete chronische Stress erfolgt und macht eben genau diese drei Symptome aus Erschöpfung beziehungsweise Energielosigkeit zum einen.
00:50:29: zweitens verstärkte also verringerte berufliche Leistungsfähigkeit und drittens dieser Äzionismus diese mentale Distanz zur Arbeit.
00:50:37: also wenn man dies in der Signale spürt, sollte man auf jeden Fall mal genauer hinschauen und vielleicht sogar mal mit jemandem sprechen.
00:50:44: Aber generell ist es wirklich so dass wenn man das Gefühl hat immer viel, vollgasen, nie langsamer möglich oder Erholung möglich dann ist das ein gutes Zeichen dafür, dass man genauer hin schauen darf Und ein guter Indikator ist tatsächlich ob man guten Schlaf bekommt.
00:51:04: Es ist jetzt nicht in Stein gemeistert aber solange man noch quasi es schafft genug zu schlafen und auch genug qualitativen Schlaf zu bekommen.
00:51:12: Und dann morgens aufwacht, wenn man sich eben morgens den Tag über gut fühlt und Energie geladen fühlt ist das ein sehr guter Indikator dafür dass man nicht in chronischen Stressmodus ist.
00:51:23: Es ist auch ein sehr guten Protektor gegen chronische Stress.
00:51:26: also es gibt fast nichts was so stark dagegen hilft sich quasi im kronischen Stress Modus zu sein wie guter Schlaf Genau, so andere Themen wie der Umgang mit Stress.
00:51:38: Aber auch das Thema soziale Beziehungen sind auch sehr wichtig für das Buffern, also dass das Abfedern von kommunischem Stress.
00:51:46: Den einen Marker gibt es jetzt nicht.
00:51:47: Ich habe selber als wir unsere zweite Tochter bekommen in der Uniklig an so einer Studie teilgenommen wo die bei Feitern... quasi gemessen haben, wie das Stresslevel ist.
00:51:57: Da haben die mir tatsächlich eine Haarprobe entnommen und haben dann in den Haarwurzeln den akkumulierten Cortisol-Spiegel Determiniert.
00:52:05: Das kann man machen!
00:52:07: Und das ist natürlich jetzt total, etwa ein total neuer Diätoren.
00:52:11: Vielleicht weißt du darüber mehr oder hat es auch mal gemacht?
00:52:13: Also Cortisol und der akkumulierte Cortisolgehalt, der sich in der Haare wirklich ablagert – das kann ein Marker sein aber es gibt aus meiner Sicht Und nach meinem Wissen keinen perfekten Marker dafür.
00:52:25: Schlaf und wie gut man schlafen kann, ist was wo jeder gerne draufschauen darf.
00:52:30: um das die Frage zu beantworten
00:52:32: Auch so in dieser Unterscheidung, der Eustress, dieses Stress aus sich zu kennen.
00:52:35: Aber ich fand noch mal ganz wichtig was du gesagt hast ist im Kontext zu setzen und das voran mitzudenken.
00:52:40: Das ist so wichtig ne?
00:52:41: Ich denke ich so oft seit ich Mutter geworden bin bei alle Eltern, es ist doch so krass was alle leisten und diese doppelt dreifach Belastungen und dass das Part of the Game einfach so anzuerkennen ist so schön.
00:52:51: Ja, er verrat uns super gerne noch einen konkreten Hack nicht nur Schlaf um den Pausempathikus, um die gute Bremse anzutriggern.
00:53:00: Gerne!
00:53:01: Wie komme ich aus dem Stressmodus akut raus?
00:53:04: und wie mache ich das?
00:53:06: ohne mich da jetzt irgendwie rauszudenken, weil es ist generell sehr schwer den Kopf mit dem Kopf zu kontrollieren.
00:53:13: Und deswegen ist es aus unserer Sicht besser Dinge oder Mechanismen anzusprechen die alle von uns vom Geburt an haben und zwei Wege des zu tun gehen zum einen über die Atmung und zum anderen über den Sesen.
00:53:26: Vielleicht beim Sesen angefangen.
00:53:28: Fokus, also quasi das mentale Fokussieren auf etwas, auf ein Bildschirm oder auf irgendeine Aufgabe ist generell mit dem Stressmodus verbunden und Panoramisches Sehen, sprich das Wechseln von fukhalbem Sehen in das panoramische Sehen.
00:53:45: Also dass entspannen der Augen nicht auf einem Bildschirmen, nicht auf einen Handy gucken aktiviert sehr schnell den Parasympathikus, also den Entspannungsmodus.
00:53:52: Was bedeutet das?
00:53:54: Wenn man nach einer stressigen Phase, nach einer stressigen Arbeitssession, nach einem stressigen Meeting sich wirklich ausgelaut fühlt ist es eine sehr gute Idee mal aufzustehen, mal ne Runde zu gehen weg vom Bildschirm zu gehen und übrigens auch weg vom Handy zu gehen weil für das Nervensystem ist es quasi scrollen von Instagram oder LinkedIn auch Arbeit, auch Stress.
00:54:16: Das heißt das ist keine gute Pause und viel besser ist es die Augen mal zu entspannen, mal irgendwie ans Fenster zu gehen, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen vielleicht sogar einen kleinen Walk zu machen, mal fünf bis zehn Minuten durchs Büro oder sogar um den Block zu gehen.
00:54:30: Das aktiviert sehr schnell den Parasympathikus des Entspannungssystemen und lädt so unsere Energienreserven wieder auf und bringt uns raus aus dem Stressmodus eben in diesen Entspanungsmodus.
00:54:41: also Sehsinn im Sinne von raus aus dem Fokus rein in die visuale.
00:54:48: Entspannung vielleicht mit einem Spaziergang ist ein sehr, sehr schneller Weg um das Akku wieder auszuladen und aus dem Stressmodus rauszukommen.
00:54:55: Und Tuan du nix?
00:54:58: Ich muss so lachen ja weil ich muss meine Geschichte erzählen dazu.
00:55:01: Ich habe mal einen Coaching gemacht.
00:55:03: da musste ich nach Mallorca fliegen Superrand, der war so ein berühmter Coach.
00:55:08: Kann ich mal coachen?
00:55:09: Ja, wir mussten nach Mallorca fliegen.
00:55:11: Ich sogeh mich nach Mallorka flogen, musste vorab, das waren ja auch komisch-fünftausend europaweisen und da dachte ich uns okay groß was gelben oder wann dann da.
00:55:18: Da war die erste Aufgabe Christian, dass er gesagt ok wie gehen jetzt wandern und du läufst jetzt einfach eine dreiviertel Stunde und guckst dir die Bäume an und sagst mir welche Silhouetten die Bäumen haben und welche Texturen du erkennen kannst.
00:55:33: Das war wirklich so.
00:55:34: die erste Aufgabe, quasi um da hat man das Ding.
00:55:36: Das ist ja genau dieses panoramische Sehen.
00:55:39: Ich dachte nur zu what the fuck?
00:55:40: Ich habe jetzt fünf tausend überwiesen dass ich mir zwei mal angucken soll oder was.
00:55:44: Aber ich glaube es war glaub ich wirklich so.
00:55:46: dieser dieser um mich diesen shift modus halt reinzusetzen.
00:55:50: Super spannend Ja also sehen ist das eine und das andere war dann das atmen
00:55:56: Genau sehen.
00:55:56: vielleicht noch kurz der mechanismus dahinter wenn man wirklich gerade in der Bewegung im Raum, also durch Spazierengehen, durchs Büro oder eben draußen.
00:56:07: Das nennt man Optic Flow kommt dann deaktiviert das die Amygdala was ein Behörnbereich ist der eng mit der Stressreaktion verbunden ist und das schaltet die wirklich aus.
00:56:17: Man weiß nicht genau warum das so ist.
00:56:18: da gibt es wahrscheinlich evolutionäre Gründe wo wir irgendwie in der Steinszeit wenn wir uns nach vorne bewegt haben entweder keinen Grund hatten Stress oder Angst zu empfinden, weil wir irgendwas gejagt haben.
00:56:29: Oder weil wir eben schon weggerennen und weiß es nicht so genau.
00:56:31: aber dieses Fortbewegen im Raum schaltet die Amygdala- und das Stresssystem sehr schnell und zuverlässig aus.
00:56:37: Und deswegen ist das super!
00:56:39: macht voll.
00:56:40: Und ich weiß, ich empfehle jetzt hier gerade einen Spaziergang oder ein Blick in die Ferne und ich weiß wie das klingt.
00:56:45: aber ich würde jedem und jeder einmal empfehlen das einfach mal auszuprobieren fünf bis zehn Minuten und dann zu schauen was es mit einem macht, was es einem Stress Level macht, den man sich danach fühlt.
00:56:54: Es funktioniert einfach extrem gut!
00:56:56: Das andere ist das Thema Atmung.
00:56:59: auch da ist es so dass die Artenweise wie wir atmen sehr eng zusammenhängt mit dem Nervensystem.
00:57:06: Generell ist es der Stressmodus eher Einatmen asoziert.
00:57:11: Das heißt, wenn wir mehr einatmen als ausatmen dann Stresst uns das oder andersrum ist es so dass Leute die Panikattacken haben hyperventilieren.
00:57:20: das kennt man und das ist einfach eine sehr einatmungsaktive Art zu atmen Wenn man entspannt ist.
00:57:26: wiederum Atmet man in der Regel mehr aus, als man einen Atmen hat.
00:57:29: Das kennt man wenn man gähnt.
00:57:31: und es gibt verschiedene Artentechniken oder Dinge die wir ganz natürlich machen, Säuften.
00:57:37: Es machen kleine Babys das machen wir, es machen Hunde bevor sie einschlafen.
00:57:41: also mehr ausatmen als einatmen aktiviert sehr schnell den Entspannungsmodus und da gibt's verschiedene Techniken die man machen kann.
00:57:49: Die einfachste und das würde ich jedem und jeder mitgeben ist einfach mal voll auszuatmen.
00:57:56: Wenn man das macht, wenn man die Logen komplett leer atmet, verlangt man seinen Herzschlag.
00:58:00: Man aktiviert das Entspannungssystem den Parasympathikus und kann direkt quasi fühlen und spüren wie der Stresslevel runtergeht.
00:58:10: Ich versuche einfach immer daran zu denken, wenn ich gestresst bin und es passiert oft und immer wieder jeden Tag, einfach komplett auszuatmen.
00:58:16: Wenn man dass acht, neun, zehn Mal pro Tag macht wird das Nervensystem automatisch besser darin in den Entspannungsmodus zu gehen, wenn immer man gestresst ist.
00:58:25: Es erhöht die HRV also die Herzratenvariabilität, die auch ein wichtiger Marker für Langelebigkeit ist und das ist der einfachste und auch eine der schnellsten Wege um schnell vom Stress in den entspannungsmodus zu kommen.
00:58:37: Und es funktioniert sogar während Meetings oder mit Kindern.
00:58:42: Das ist nämlich das wo ich das total gemerkt habe auch so Daten basiert immer zu schauen Ich find's krass, wie schnell Atmung deinem Unterschied macht.
00:58:50: Also atemübung sowieso.
00:58:51: aber auch ich glaube was mir total geholfen hat mich immer so wie so Trigger Momente zu suchen und Momente wo beispielsweise wenn meine Tochter eben ist oder trinkt oder ich sie ins Bett bringe da auch wirklich nicht dann versuchen tausend andere Sachen zu machen sondern auch da eben zur Atmen selber Und du hast jetzt ja auch ganz cool immer verknüpft glaub ich mit diesem draußen sein in der Natur sein also dass man das auch sozusagen Pflichten mit Routinen im Alltag richtig verknüpft.
00:59:20: Dass man das nochmal mit Pflicht und Routine im Alltag verknüppt, ist ja auch noch mal vielleicht ein guter Tipp bei alle sich dann doch fragen, wann soll ich denn rausgucken?
00:59:26: Ich habe halt nichts grün vorm Fenster.
00:59:29: Also dass man versucht wirklich Momente zu schaffen die im Alltak stattfinden und daran dann das zu verbinden.
00:59:35: Hundert Prozent!
00:59:36: Wenn es muss nicht einmal Grün sein, reicht einfach auf irgendein Objekt zu gucken was zwanzig Meter weg ist.
00:59:40: also Einfach ein Fenster schauen und auf das Gebäude schauen, was am weitesten weg ist.
00:59:44: Wenn man den Horizont nicht sieht reicht es total.
00:59:47: Und vielleicht noch beim Thema Atmung als Tipp für Eltern... ...für junge Eltern.
00:59:52: Eine der stressigsten Situationen war für mich gerade, als die Kinder noch ganz klein waren dieses ins Bett bringen oder wieder ins Bett bringen, wenn sie einfach sich die Seele aus dem Laab schreien.
01:00:01: Ich habe irgendwann angefangen dann dieses typische Sch.. Was man vielleicht jetzt in der Aufnahme nicht so gut hört aber dieses beruhigen durch dieses als bewusstes Ausatmen zu nutzen und habe da nicht dieses Stückweise angefangen zu machen, sondern einfach ein ganz langes komplettes Ausatmung.
01:00:18: Und ich hab tatsächlich in meinen... Ich hab jetzt auch einen Tracker, ich hab dann tatsächlich in den Daten gesehen dass diese Zeit oft eine halbe Stunde unter mehr die ich bei meiner Tochter war und sie halt durch dieses ausatmen, durch das beruhigen, bevor ich das gemacht hatte, die stressigste Zeit war während meines Tages.
01:00:38: Das Stress wäre einfach through the roof, als ich angefangen habe das mit diesen Ausatmen und diesem langen Ausatmung zu verbinden was auf einmal die entspannteste Zeit gemessen und nicht nur gefühlt für mich sondern es hat auch einfach... Ich hab's in den Daten gesehen dass sich einfach super entspannt haben obwohl das Kind sich die Seele aus dem Leib geschrien hat.
01:00:56: und das kann man wirklich in Echtzeit sehen und auch fühlen und es klingt jetzt vielleicht ganz komisch aber es ist extrem machtvoll mehr Ausatme um den Alltag einzubringen.
01:01:06: Also deine Kinder sind ja auch noch klein, aber auch so ähnlich auseinander wie meine Kinder.
01:01:10: Anne kennt das schon.
01:01:13: Das Stolzste was ich bin als Vater, was ich quasi meinen Kindern beigebracht habe ist vor denen zu atmen um meine Emotionen zu regulieren.
01:01:22: Das mache ich immer und die sehen auch immer.
01:01:24: also wenn ich mich so im Ton vergreife Und ich sage okay Kinder Papa muss einmal kurz atmen dann sieht sie sofort entspannt weil die wissen Ich kenne den Auswegknopf Ich kenne den Auswegknopf aus der Emotion, das haben sie mir abgeguckt mittlerweile.
01:01:36: Das heißt Sie wissen ein Erwachsener kann auch emotional überreagieren aber er kennt einen Ausweg Knopf, den kann ich auch.
01:01:43: und mittlerweile ist es so dass meine Siebenjährige sagt wenn sie voll emotional ist Papa können wir atmen gehen dann geht man raus an den Bach dann machen wir im Prinzip kombiniert Beide Sachen gehen raus in die Natur.
01:01:55: Vorwärtsbewegung, am Mückdala beruhigen und dann machen wir die Atemübung.
01:01:59: Und man kann Kindern nicht früh genug das Appell an alle Eltern die gerade zu hören zeigen dass es ein machtvolles wie du schön sagst Instrument ist.
01:02:07: also Das wirklich.
01:02:11: Es kennen so viele vorgesetzt in meinem alten Leben wo ich dachte hättest du mal atmen gelernt.
01:02:16: Ja auch der prozent und wie gesagt für viele menschen schwer mit dem Geist zu kontrollieren, Meditation und alles hat seine Berechtigung.
01:02:24: Ich mache das auch aber es hilft wirklich Instrumente zu haben die in Echtzeit und immer und jedes mal wirken.
01:02:30: und Atmung ist halt eben eines davon was uns allen in die Wiege gelegt ist.
01:02:34: ihr müsst das nicht lernen.
01:02:35: wie können sie einfach machen?
01:02:37: Und ich finde dass sollte.
01:02:38: also ich find's ganz toll dass es deinen Kindern beibringen sich macht das auch bei meiner älteren die jetzt drei wird.
01:02:44: ich finde das sollte in der Schule den Kindern beigebracht werden weil es jeder hat und ich glaube die Welt so viel besser wäre, wenn wir das jedem Kind beibringen würden in der Schule schon.
01:02:54: Ja, vor allem mit Jungskindern.
01:02:55: Wenn ich mir so gucke, wer die Evil Villains gerade auf der Welt sind... Du hast jetzt ganz viele konkrete Hexen und sowas geteilt.
01:03:01: also was uns im Podcast immer hilft wenn wir es so an so extrem Beispiel noch festmachen ja?
01:03:06: Es ist Vieles von Leben in die Natur gehen nach vorne gehen so atmen Zeit haben vielleicht her oder Herren des eigenen Kalenders sein oder sowas natürlich privilegierte Optionen, die man haben kann.
01:03:22: Was würdest du?
01:03:23: Ich sage jetzt mal, weil ich andere die ganze Zeit sehe... Also für alle Zuhörerinnen und Zuhörende muss ich zwischendurch mal die kleine Maus stillen so.
01:03:29: Das ist auch Teil dieses Lebens.
01:03:31: das, was ich total cool finde aber auch anderen ist ja einen guten Setting unterwegs.
01:03:35: Was würde es ihnen an einer alleinjährigen vierzigjährigen Mutter raten, wie soll ich bitte ultraproduktiv sein?
01:03:42: So, ich bin hier im Survival Mode und habe einen fünfjährigen.
01:03:47: Ich kriege das irgendwie mit der Key dahin.
01:03:50: Ich hätt es von A nach B. also viel von meiner Zeit ist überhaupt einfach nur Kinder bringen und abholen dazwischen irgendwie Meetings und Leute respektieren mein Safe Space vielleicht auch nicht was du zu einer vierzig jährigen alleinerziehenden Mutter raten um ultraproduktiv zu sein.
01:04:09: Also erst mal heißt Algebra productive sein oder ultra produktiv zu sein, nicht noch mehr in den Tag zu pressen denn gerade als alleine ziehen.
01:04:17: Ich bin das selber nicht aber ich kann mir das vorstellen.
01:04:19: Es gibt vor allem darum die wenige Zeit die man hat gutzunutzen und dabei gesund zu bleiben und ich würde vermutlich drei Dinge empfehlen.
01:04:28: Zuerst habe ich sie selber lange irgendwie belächelt aber es ist wirklich extrem wichtig so beim Thema Stress dass man den eigenen Cortisol-Rhythmus gut aufstellen und das klingt vielleicht für manche verrückt, Licht extrem wichtig.
01:04:43: Wir haben alle einen Cortisol-Rhythmus und idealerweise ist Cortisol morgens sehr hoch und fällt dann über den Shark ab und bis abends niedrig.
01:04:53: so soll es sein.
01:04:54: wir haben alle innerhalb von diesem Vierundzwanzigstunden-Rhythmus ein Peak eine Hochphase von Cortisol.
01:05:01: die passiert immer und die soll wirklich früh am Morgen passieren weil Kortisol eigentlich als Hormon, da ist uns aufzuwecken oder um uns Energie zu geben und der Weg um das zu schaffen führt über Licht tatsächlich.
01:05:16: Also wenn Licht in die Augen kommt gibt es ein Signal an die innere Körperuhr dass der Tag beginnt und deswegen wäre der erste Tipp wirklich zu versuchen in den ersten sechzig bis neunzig Minuten und sicher vor zehn Uhr rauszukommen oder ein bisschen Tageslicht auf die Augen zu bekommen, so ungefähr zehn Minuten.
01:05:36: Wenn das nicht geht, wir nehmen das jetzt hier im Herbst auf ist wirklich so eine Tageslichtlampe, so eine Zehntausend Nux-Lampe, die man bei Amazon für vierzig Euro kaufen kann und die man dann in der ersten Stunde einfach beim Zähne putzen oder was auch immer man macht einfach mal anschaltet.
01:05:51: Das einzige Gadget, was ich unbedingt empfehlen würde weil das wirklich dafür sorgt dass dieser Cortisolrhythmus gestartet wird, dass man diesen diesen Höhepunkt des Cortisol-Spiegels früh am Tag bekommt dadurch aufge... aufgeweckt wird und viel Energie bekommt.
01:06:05: Und das Scotchysol-Level über den Tag dann schön abfallen kann, sodass man abends entspannt ist.
01:06:10: Wenn man das macht, wird so ein Timer losgetreten der zwölf bis sechzehn schon später einen anderes Hormon ausschütte nämlich Metatonin was man braucht um gut einzuschlafen.
01:06:19: Das heißt Licht am Morgen gerne auch mit so einer Tageslichtlampe wenn es einfach sonst nicht geht, weil man nicht rauskommt oder keine Sonne da ist wenn man aufsteht ist auf jeden Fall der erste Tipp.
01:06:30: Idealerweise in den ersten neunzehn Minuten sicher vor zehn Uhr, weil danach kann man diesen diesen Switch von Nacht auf Tag Modus durch Licht nicht mehr so gut schaffen.
01:06:39: Das wäre Tipp eins.
01:06:40: Tipp zwei wäre wie besprochen Parasympathikos also Entspannungssystem wann immer es geht durch ein langes Ausatmen anwerfen.
01:06:48: Wie gesagt wenn man das oft macht passiert mit der Zeit automatisch und einfach versuchen zu erinnern, wenn man gestresst ist, atme ich voll aus.
01:06:57: Ob das jetzt auf dem Job ist?
01:06:58: Ob das mit dem Kind ist?
01:06:59: ob es in einer Situation ist wo einem die Vorfahrt genommen wird oder man wie auch immer anders in so eine Stresssituation kommt... Versuchen daran zu denken, voll auszuatmen und dann einfach spüren was es mit der eigenen Emotionalität und der Stressreaktion macht.
01:07:16: Das wäre sozusagen der zweite Tipp!
01:07:18: Und dann als drittes vielleicht zurück zum Beginn ein so'n Fokusblock am Tag und wir reden jetzt hier nicht von sechzig bis neunzehn Minuten.
01:07:26: Vielleicht fängt man mal an mit fünfzehn minuten und setzt sich so einen Block in den Kalender, vielleicht sogar bevor die ersten Meeting stattfinden nachdem das Kind in der Kita ist.
01:07:35: Fünfzehn bis fünfzehminuten vielleicht dreißig eingeschützter Fokus-Block.
01:07:40: Und da geht es dann wirklich darum, sich vielleicht zu überlegen was sind heute die wichtigen Themen?
01:07:45: An was kann ich jetzt schon einmal anfangen zu arbeiten?
01:07:49: Und es geht nicht um einen perfekten Tagesplan, sondern um ein geschützter Block für Fokus.
01:07:54: Wenn das Kinder-Kita ist, vielleicht vor den ersten Meetings und dann Handy weg, E-Mails aus, fünfzehn, dreißig, vielleicht sogar länger Minuten einfach mal fokussiert konzentriert arbeiten?
01:08:04: Vielleicht kommt man in den Floor vielleicht nicht.
01:08:06: aber dieser proaktive Start in den Tag, bevor man eben reaktiv wird und wie eben schon gesagt so die To-dos, die alle anderen einem per E-mail oder per Meeting schicken, schickt oder abarbeitet, das wäre so der dritte Tipp.
01:08:20: Also Tageslicht morgens ausatmen und Fokus blocken.
01:08:24: Das wären die Deutsch-Hips!
01:08:25: Und so cool weil eigentlich haben wir die ganze Zeit nicht das Wort in den Mund genommen aber es geht ja ganz viel auch um Longevity im Kontext.
01:08:32: Was du sagst sind alles so Longevity Interventionen.
01:08:35: Und zum Thema Tagessichtlampe ist jetzt... Es braucht man hier nochmal wirklich.
01:08:40: Ich hab die z.B.
01:08:40: im Bad stehen und man braucht ja schon ein paar mehr als zwei Minuten.
01:08:44: wenn man fragt sich immer so Wie kann man das irgendwie integrieren?
01:08:48: Ich hab mir auch Medizin Druck rausgenommen, dass ich diese zehn, zwölf, fünfzehn oder so einem Stück davor sein muss.
01:08:53: Trotzdem im Bad ist man ja morgens dann doch ab und an mal und hält sich da auf.
01:08:58: Und das wirklich sich da einfach aufzustellen und zu versuchen ein-zwei Routinen, das vielleicht auch als selbst für Sorge zu nehmen.
01:09:06: Als Frau kann man ja dann doch nicht ein bisschen Zeit dann auch mal nehmen.
01:09:09: So klappt das finde ich total gut, auch alltagsnah genau.
01:09:13: Exakt!
01:09:13: Ja also... Der sogenannte super charismatische Nucleus ist so eine kleine Gehirnregion, so groß wie ein Reiskorn hinter den Seenarfen wo die sich kreuzen.
01:09:22: und diese Region zählt vor Ton.
01:09:24: Und es geht nicht darum jetzt X Minuten davor zu zeigen sondern man braucht so eine gewisse Dauer wo man eben vor Ton auf die Augen bekommt und das muss wie gesagt zehn Minuten ist ne gute quasi Daumenregel.
01:09:37: aber das muss nicht am Stück sein sondern es geht einfach darum dieses Licht zu bekommen um den Körper dabei zu unterstützen von Nacht auf Tag umzuschalten.
01:09:46: Wenn man sagt, man ist in der Küche und bei uns war mit Kind Frühstück machen kann man sich die auch dahin stellen.
01:09:53: Die sind echt klein ... Ich glaube, wenn du den Druck rausnimmst, wie soll ich noch fünf Minuten aufstehen?
01:09:58: Sondern dass das einfach Alltag integriert wird.
01:10:01: Übrigens abends auch mit Rotlicht.
01:10:02: Das ist schön für Kinder ins Bett bringen, dass man es zum Beispiel im Bad startet und im Schlafzimmer fortsetzt oder so was.
01:10:09: An dieser Stelle ... natürlich noch mal shout out an unsere Partner, also Klammeraufwerbung.
01:10:16: Wir tragen alle einen O-Ring und Highdiss für die Rotlicht haben uns von Antwerp unterstützt.
01:10:21: Einmal kurz Dach hier ist ein guter Moment.
01:10:23: was ich noch ergänzen möchte ist für alle Leute in diesen Situationen sind.
01:10:26: wir haben jetzt von alleine eine Mutter gesprochen.
01:10:28: Wir haben uns über uns auch gesprochen.
01:10:29: so dann eben auch in den Kalendern so zu denken dass man diese Fokuszeit hat.
01:10:35: Also vielleicht nicht alle Meetings direkt um viertel nach neun Staaten, Liebe zuhören und Zuhörenden.
01:10:40: Und achtsam sein!
01:10:42: Weil die Zeit, die man sich mit Meetingsspart haben wir gelernt kommt durch mehr Produktivität raus.
01:10:48: ein paar wenige Minuten können schon die Produktivität verdoppeln.
01:10:52: Und jetzt hast du schon bisschen von deinem Morgen berichtet?
01:10:55: Wir wollen am liebsten deinen ganzen Tag erfahren aber ich glaube was Dackel dabei kann dich an deine Newsletter und deinen Link im Post verweisen.
01:11:01: das teilst dir auch sehr viel wie du dir Timer setzt wie du ja dich manage irgendwie.
01:11:06: Was ich ja schon aber herausfordernd finde, und ich denke viele Menschen die zuhören sind nun mal Eltern.
01:11:11: Das wissen wir immer wenn wir über Schlaf- und Schlafhex sprechen.
01:11:14: und dann ist die Realität mit Kindern was es da.
01:11:16: ein persönlicher Heck.
01:11:17: du bist noch mein Familienvater Unternehmer Auto Wir haben ganz viel Zeit Missenschaftler und so wie schaffst Du das wirklich auch abzuschalten runterzukommen deinen kleinen Run Down Routine dazu kriegen und dann auch diesen Tiefschlaf unter anderem der so wichtig ist zu bekommen.
01:11:34: Ja, das ist ein super Frage.
01:11:37: Da wie bei so vielen Sachen es gibt keine Patentlösungen sondern sehr individuell.
01:11:44: aber du hast ja für mich persönlich gefragt liebe Anna und da ist es so... Für mich persönlich ist ein ganz großes Thema und leider ist ein T-Shirt ein bisschen wie bei einer Kette die beim schwächsten Glied reißt.
01:11:58: ein zu spätes oder zu üppiges Abendessen, was für mich ganz ganz zuverlässig quasi nicht in den Tiefschlaf bringt.
01:12:07: Also da gehen dann wirklich... egal wie man es jetzt misst, da komme ich von sechzig auf neunzig Minuten runter auf keinen Witz, zwanzig oder zehn Minuten also wenn ich zu späht so viel esse, dann ist das der schlief tiefschlafkiller für mich.
01:12:21: und deswegen versuche ich halt einfach in meinem fall so drei stunden vorm schlafen gehen den letzten happen zu essen.
01:12:28: wir essen um sechs Uhr mit dem kits und das passt dann meistens immer sehr gut und dann eben nicht mehr zu snacken weil der körper um in den tiefschlag zu bekommen einfach ein paar grad seiner körper tab kann temperatur quasi runtergehen muss und wenn dass der Körper noch mit Verdauen beschäftigt ist, dann passiert das einfach nicht.
01:12:48: Und dann verpasst man dieses Stieflerfenster was in den ersten drei bis vier Stunden in der Nacht ist.
01:12:55: wenn man dann quasi länger schläft kommt man trotzdem nicht mehr in Tieflauch.
01:12:59: Das heißt für mich persönlich ist es wirklich nicht zu spät essen und nicht zu viel drei Stunden.
01:13:05: die Forschung zeigt, dass es für die meisten Menschen irgendwo zwischen neunzig Minuten und vier Stunden ist wo der Letzte haben Essen quasi aufgenommen werden sollte, um eben gut zu schlafen.
01:13:16: Das kann man ganz individuell betrachten und dann auch entsprechend steuern.
01:13:20: für mich sind es drei Stunden.
01:13:21: Und um mental runterzukommen weil das ja eher so ein bisschen das körperliche Mental hilft es mir einfach sehr, mich mit einem Kindel dass dann auch schön gedimt ist vor dem Schlafengehen einfach nochmal hinzulegen oder hinzusetzen und zehn Minuten mindestens auf.
01:13:36: das ist eine halbe Stunde.
01:13:37: einfach was Entspannendes zu lesen.
01:13:39: das sind nicht immer.
01:13:40: Ich lese viele Sachbücher und viele Studien, aber da sind es tatsächlich eher irgendwie billetristische Bücher.
01:13:47: Also ich lese gerade zum Beispiel Theo of Golden – das ist gerade so ein Mega-Besser in den USA, sehr schönes Buch kann ich sehr empfehlen.
01:13:54: Also irgendwas was einen entspannt, was jetzt nicht unbedingt mit der Arbeit zu tun hat, was einem entspannen lässt, lesen ist für mich….
01:14:03: Ja, das wären so meine beiden Tipps!
01:14:06: Ich lese gerade Finding Grace, wunderschönes Buch und genau auch wirklich das oder Reader.
01:14:09: Ich liebe ja Bücher aber abends auch ein Reader!
01:14:11: Das ist so mein folgendes Liebprotokoll.
01:14:14: Genau wie du sagst ne?
01:14:15: Dass man nicht dann sagt jetzt muss ich noch.
01:14:17: dein Buch wäre dann eher was für die Fokuszeit zum Lesen würde ich jetzt mal so sagen.
01:14:23: Ja super cool und wie du sagtest sehr individuell, aber es ist dann doch für viele etwas was sie oft nicht zusammenbringen auch z.B.
01:14:29: dass er erst gegessen wird wenn Kinder im Bett sind dass man das vielleicht auch mal überdenkt, wie kann man das eher übereinander bringen um sich dann nicht den Tiefschlaf und diese wirklich wichtige körperliche Erholung zu rauben.
01:14:40: Und jetzt auch noch weil wer Hexel liebt und du hast schon so viele geteilt, du hast dich ja sehr viel selbst versuche mit dem Buch auseinandersetzt gab es irgendwas darin wo du sagst okay das habe ich wirklich skeptisch gesehen ob das funktioniert das hab ich vielleicht für überhaupt gesehen und dann hat's doch geklappt und du machst es oder würdest es vielen Menschen empfehlen?
01:14:58: Es ist tatsächlich das Thema Licht und das Thema Tageslichtlampe.
01:15:01: Als ich vor zehn Jahren moviert habe zu dem Thema, haben nicht viele Leute über Licht und die Bedeutung von Licht gesprochen für den Cortisol-Rhythmus Und das hat in den letzten Jahren sehr viel sozusagen Populität und Reichweite auch durch Andrew Huberman von der Stanford University bekommen, der das sehr stark propagiert, dass es selber auch in dem Bereich geforscht hat.
01:15:22: Also vor Jahren noch hätte ich gedacht Stress Kauti so klar, aber Licht.
01:15:28: Was?
01:15:29: Und das ist also unfassbar aus meiner Sicht.
01:15:32: was das von unterschied macht?
01:15:33: Das ist nicht nur so dass man dann quasi morgens wacher und energetischer den tag startet Man ist auch über den tag gesilienter und am armen.
01:15:41: am abend fällt es viel leichter Quasi runter zu kommen und auch einzuschlafen.
01:15:46: Ich gehe relativ früh ins Bett stehe relativ früh auf Aber nicht weil ich mich dazu zwinge sondern war ich einfach um neunhalb zehn so müde bin, dass ich einfach schlafen will.
01:15:55: Dann gehe ich dann ins Bett und das hat alles mit Licht zu tun.
01:15:59: und dieser Impuls dieses helle Licht idealerweise durch die Sonne oder durch so eine Tageslichtlampe in den ersten neunzehn Minuten nach dem Aufstehen setzt einfach so eine Kaskade von positiven Infekten in den Lauf wo ich halt früher gesagt hätte hey!
01:16:14: Und jetzt wo ich die Daten kenne und es selbst probiere und auch jedem mit dem ich arbeite sage Und einfach viele und spüre und sehe, was das für ein Unterschied macht.
01:16:23: Das mache ich jeden Tag.
01:16:26: Das wäre so etwas, wo ich früher sehr skeptisch war und es heute nicht mehr missen
01:16:29: möchte.".
01:16:30: Ja,
01:16:30: sehr cool!
01:16:31: Ich glaube wir haben schon mal angeteasert dass es von dir im Buch gibt.
01:16:34: Das kommt jetzt am zwanzigsten Oktober unmittelbar in dem Kontext dieser Folge.
01:16:40: Wir sind alle gespannt darauf folgen uns drauf.
01:16:45: Kann man noch mal konkreter die Hex haben, nochmal tiefer einsteigen und mehr Wissenschaft dazu?
01:16:49: Und die Methode wirklich für sein Leben einzusetzen und umzusetzen.
01:16:54: Christian, vielen Dank, dass du da warst!
01:16:56: Wir machen auch kurz Werbung in eigener Sache oder ich.
01:16:59: Ich habe auch noch was gelanscht – mein Karten hat Longevity für Frauen.
01:17:04: Das verliegt mir auch noch mal den Show-Notes.
01:17:06: Da ist vielleicht eher das Wort Selbstfürsorge im Fokus, aber auch ein wichtiger Begriff in dem Kontext und ich finde wir haben gut die Brücke geschlagen, dass Produktivität nicht was Schlechtes ist sondern eher ein Kennen des eigenen Rhythmus Und Rhythmuss ist ja auch etwas, was Frauen sehr lieben und vielleicht nochmal mehr immer neu bewertet werden sollte.
01:17:25: entlang der Lebensphase In meinem Kartenzeit geht es auch entlang Ernährung Bewegungsschlaf Stress war auch soziale Beziehungen, also eine ganze longevity Welt.
01:17:33: Genau so viel zu meinem Kartenzettel.
01:17:35: nochmal die Frage an dich ich habe dein Newsletter erwähnt deine LinkedIn-Aktivität Christian.
01:17:41: gibt es noch was Wichtiges wo wir Dich finden, wo wir coole Inhalte von Dir finden irgendwas was wir nochmal in die Shownots packen können?
01:17:47: Tatsächlich
01:17:47: kommt das Buch auch in Deutschland und zwar am zweiten November Und ist es so dass wir allen Menschen die das Buch vorbestellen direkt mit der Vorbestellung neun One Pager Schiedschied so Infografiken geben zu wirklich allen Themen, die wir heute besprochen haben.
01:18:05: Fokus, Schlaf, Stress, Planung, Kollaborationes gibt es so all diesen Themen ganz übersichtliche einseite wo die wichtigsten Methoden, die man heute besprochen hat und die man noch im Buch findet wirklich aufgeführt sind.
01:18:20: und das bekommt man halt sofort wenn man vorbestellt und man kann einfach auf altraproduktiv.com gehen und kommt dann direkt zu dem deutschen Amazon Link, und kann auch direkt nach der Bestellung sich diese Infografiken noch weitere Bonusmaterialien sichern.
01:18:37: Also das wäre so ein Gemick was ich noch gerne mit den höheren und höheren teilen würde.
01:18:42: Verlingen wir gern den Show Notes genau!
01:18:44: Wir danken dir sehr sehr sehr dass du da warst ganz ultra spannend also richtig cooler Deep Dive, wirklich viele Hacks dabei Und wie immer sagen wir zum Abschied Stay healthy.
01:18:56: Dieser Podcast dient ausschließlich der allgemeinen Informationsvermittlung.
01:19:00: Die Inhalte ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung und stellen keine Therapie- oder Handlungsempfehlung dar.
01:19:06: Sie spiegeln den aktuellen Wissensstand zum Zeitpunkt der Aufnahme wieder – es werden keine Heilversprechen gegeben!
01:19:11: Bitte wendet euch bei gesundheitlichen Fragen.